VFL Wolfsburg

VfL Wolfsburg - FC Augsburg

Torjubel von Naldo nach seinem Treffer zum 1:0.

Wölfe besiegen den FC Augsburg mit 1:0 (0:0).

Mit einem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg geht der VfL Wolfsburg in die anstehende zweiwöchige Länderspielpause. In einer zähen Partie, in der sich beide Teams nicht schenkten, sorgte Abwehrmann Naldo für das entscheidende Tor nach 57 Minuten. Vor 25.734 Zuschauern in der Volkswagen Arena kletterten die Wölfe in der Tabelle vor der abschließenden Sonntagspartie des siebten Spieltags auf Platz sechs.  

Logos der Vereine fc aUGSBURG und VfL Wolfsburg mit dem Spielstand 1:0 für Wolfsburg.

Wenig Torchancen in der Anfangsphase

Von Beginn präsentierte sich der auf die defensive Ordnung konzentrierte FC Augsburg, als die erwartet schwer zu knackende Nuss und. Die Wölfe dagegen suchten auch im siebten Spiel innerhalb der letzten drei Wochen den Weg nach vorne und waren gewillt, ihr Spiel durchzudrücken. Praktisch bedeutete dies, dass die Grün-Weißen sich mit ihrem gewohnten Kurzpassspiel in Richtung Augsburger Tor kombinierten und dem Gegner mit aggressivem Pressing am Aufbauspiel hinderten. Den Gästen blieb folglich meistens nicht mehr übrig, als sich mit langen Bällen aus der Enge zu befreien. Da jedoch auch dem VfL bis dahin die zündende Idee fehlte, ergaben sich in der Anfangsphase keine nennenswerten Strafraumszenen.

Immer wieder schlichen sich auf beiden Seiten Ungenauigkeiten im Passspiel und kleinere Fouls ein, die den Spielfluss unterbrachen. Nach einer guten halbe Stunde nahmen die Gastgeber einen Rhythmuswechsel vor und ließen die bayerischen Schwaben mehr kommen. Diese nutzen den Freiraum zu einer ersten Möglichkeit. Nach einer nicht endgültig geklärten Hereingabe schaltete Raul Bobadilla am schnellsten. Der Argentinier verzog kurz vor dem VfL-Kasten allerdings deutlich (28.), ohne dass Diego Benaglio eingreifen musste. Eine Minute später war der Schweizer dann zur Stelle, als Halil Altintop aus aussichtsreicher halbrechter Position knapp zehn Meter vor dem Gehäuse zum Schuss kam. Mit einer glänzenden Reaktion parierte der Schlussmann mit einer Fußabwehr in dieser Situation glänzend.

Nach 36 Minuten versuchte es dann Ivan Perisic auf der Gegenseite auf eigene Faust. Nach einem ansehnlichen Solo agierte der Kroate im Abschluss aber etwas zu überhastet (36.). Die letzte nennenswerte Aktion lief drei Minuten vor dem Pausenpfiff über Maxi Arnold. In einer Kontersituation landete der Ball in den Füßen des 20-Jährigen. Der scharfe Flachschuss des Mittelfeldspielers zischte jedoch knapp am Kasten vorbei. Es blieb zunächst beim 0:0.

Naldos Hartnäckigkeit wird belohnt

Viel veränderte sich nach Wiederanpfiff zunächst am Geschehen auf dem grünen Rasen. Wieder brauchten beide Teams Zeit, um richtig in Tritt zu kommen. Neun Minuten waren gespielt, als Naldo den Hammer auspackte und aus vollem Lauf mit viel Power abzog. Nur denkbar knapp flog der Ball am Tor von Marvin Hitz vorbei. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass sich Naldos rechte Klebe als Dosenöffner in einer zähen Begegnung erwies. Noch weniger als beim Versuch des Brasilianers fehlte im direkten Gegenzug. Von der linken Außenbahn erreichte der Ball in der Mitte Tobias Werner, dessen Schlenzer das Außennetz streifte – Glück für die Wölfe, die diese vergebene Möglichkeit der Augsburger jedoch prompt rächen sollten. 
 
Wieder war es Naldo, der aus dem Mittelfeld das Spiel ankurbelte. Nach einem Doppelpass mit Sebastian Jung kam der Innenverteidiger im Strafraum wieder in Ballbesitz und ließ Marvin Hitz keine Chance. Im langen Eck schlug die Kugel ein – das 1:0 für die Wölfe (57.). Der FCA, unter dem Druck ein Tor aufholen zu müssen, ließ Grün-Weiß nun zunehmend mehr Räume zur Entfaltung. Welche der eingewechselte Vieirina (69.) und Kevin De Bruyne (70.) jeweils nutzten, um das Augsburger Gehäuse aus der Ferne ins Visier zu nehmen.

Clever bis zum Schluss

In der Schlussphase drückten die Gäste weiter auf den Ausgleich. Der eingewechselte Alexander Esswein trat nach 82 Minuten an in Richtung Benaglio. Von Timm Kose gut gestört, legte sich der Ex-Wolfsburger den Ball zu weit vor, woraufhin der VfL-Kapitän Kopf und Kragen riskierte und die Situation bereinigte. Die Wölfe ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und verteidigten ihre Führung mit viel Cleverness bis in die Schlussminuten. Auch in den 120 Sekunden Nachspielzeit gelang Augsburg kein weiterer Abschluss es blieb beim 1:0 und der VfL somit vor eigenem Publikum ungeschlagen.

Umfrage

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Diego Benaglio

5%

Sebastian Jung

1%

Naldo

59%

Timm Klose

1%

Ricardo Rodriguez

3%

Luiz Gustavo

1%

Josuha Guilavogui

7%

Maximilian Arnold

1%

Kevin De Bruyne

7%

Ivan Perisic

0%

Nicklas Bendtner

6%

Vieirinha

8%

Ivica Olic

1%

Aaron Hunt

0%

Abgegebene Stimmen: 273

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Jung, Naldo, Klose, Rordiguez – Luiz Gustavo, Guilavogui – Arnold (86. Hunt), De Bruyne, Perisic (59. Vieirinha) – Bendtner (75. Olic)

Trainer
Markus Weinzierl

Hitz – Verhaegh, Callsen-Bracker, Klavan, Baba – Kohr (80. Djurdjic), Baier – Werner, Halil Altintop, Caiuby (67. Esswein) – Bobadilla (67. Matavz)

Spielstatistik

Aktion

VfL Wolfsburg

FC Augsburg

Tore

1

0

Torschüsse

15

7

Ballbesitz

54%

46%

Zweikämpfe gewonnen

51%

49%

Ecken

4

1

Abseits

3

4

Fouls

15

12

Gelbe Karten

0

2

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer:  25.734 Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Impressionen 7. Spieltag

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