VFL Wolfsburg

TSG 1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg

Ivica Olic legt den Ball an Andreas Beck vorbei.

Wölfe trennen sich mit 1:1 (0:0) von der TSG Hoffenheim.

Mit einem Punkt im Gepäck kommt der VfL aus dem Kraichgau zurück nach Wolfsburg. Nach Toren von Anthony Modeste (56.) und Ivica Olic (89.) trennten sich die Wölfe mit 1:1 (0:0) von der TSG Hoffenheim. In der Partie am 3. Spieltag waren die Gäste in Abschnitt eins spielbestimmend, gaben das Ruder nach der Pause jedoch aus der Hand. In der Schlussphase wurde zudem Josuha Guilavogui nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-rot vom Platz gestellt.

Logos der Vereine mit dem Spielstand und den Torschützen.

Benaglio zurückDiego Benaglio im Tor während des Spiels.

Zurück in der Startformation der Wölfe stand bei Anpfiff Kapitän Diego Benaglio, der zuletzt aufgrund einer verschleppten Grippe pausieren musste und Max Grün im Tor ersetzte. Außerdem nominierte Cheftrainer Dieter Hecking Junior Malanda und Daniel Caligiuri für die erste Elf. Sie ersetzten Josuha Guilavogui und Vieirinha, die noch gegen Frankfurt gespielt hatten. Mit zwei Veränderungen im Vergleich zum 1:1 bei Werder Bremen begann Hoffenheim. Für Kevin Volland und Tarik Elyounoussi spielten Anthony Modeste und Sejad Salihovic.

Es dauerte einige Minuten, bis das Spiel in Sinsheim richtig an Fahrt aufnahm. Lediglich Salihovic kam in der Anfangsphase zu einer Torchance, scheiterte nach Zuspiel von Modeste mit seinem schwächeren rechten Fuß jedoch am gut postierten Benaglio im Wölfe-Tor (8.). In der Folge viel Kampf auf dem Platz. Keines der Teams gab einen Ball verloren und beide Mannschaften setzten kontinuierlich nach. Hoffenheim hatte in dieser Phase ein leichtes Feldübergewicht und ließ die Grün-Weißen noch nicht recht ins Spiel kommen.

Aktivposten De Bruyne

Daniel Caligiuri war es, der nach 17 Minuten erstmals gefährlich vor TSG-Keeper Baumann aufkreuzte. Geschickt von Ivica Olic, marschierte der Mittelfeldspieler mit Ball über rechts in Richtung Strafraum, verzog seinen Schuss jedoch etwas und verfehlte den Kasten. Von diesem Moment an kippten die Kräfteverhältnisse und der VfL übernahm mehr und mehr das Ruder. Insbesondere über Kevin De Bruyne sorgten die Wölfe immer wieder für Abschlusssituationen. Drei Mal versuchte es allein der belgische Nationalspieler mit Distanzschüssen zwischen der 23. und der 31. Minute. Die beste Möglichkeit für die Gäste leitete Ricardo Rodriguez mit einem herrlichen Pass Richtung Strafraumgrenze auf Ivica Olic ein. Der Kroate erreichte den Ball vor seinen Gegenspielern, verfehlte das Tor aus spitzem Winkel, Baumann hatte gut verkürzt, jedoch knapp.

Bis zum Seitenwechsel ergaben sich weitere Chancen durch Junior Malanda (33.), dessen Schuss im Fünfmeterraum im letzten Moment durch einen TSG-Verteidiger geblockt wurde und Maxi Arnold. Den Versuch des U21-Nationalspielers, der einen Flugball mit dem Rücken zum Tor zuvor hervorragend verarbeitet hatte, lenkte Baumann mit den Fingerspitzen noch ins Aus (40.). Es war die letzte nennenswerte Aktion vor dem Pausenpfiff.

Modeste bringt Wölfe in Rückstand

Nach dem Seitenwechsel wieder ein verändertes Bild. Hoffenheim ging nun wieder engagierter in der Offensive zu Werke und kam durch Roberto Firmino zu einer Gelegenheit, der Brasilianer scheiterte nach einer Ecke mit seinem Kopfball nur an Sebastian Jung, der am ersten Pfosten auf er Linie klärte (51.). Doch die Kraichgauer ließen sich nicht abschütteln und kamen in der 56. Minute zur Führung. Eine abgefälschte Hereingabe von Andreas Beck aus dem Halbfeld leitete Modeste weiter am herauseilenden Diego Benaglio ins lange Eck.
 
Zweikampfszene nach einer Ecke.Die Wölfe schüttelten sich kurz und legten dann ihrerseits wieder einen Gang zu. Einen über Arnold eingeleiteten Konter spielten De Bruyne und Olic nach 64 Zeigerumdrehungen wunderbar zu Ende. Der Abschluss des Belgiers geriet jedoch etwas zu hoch, womit die Hoffenheimer Führung zunächst Bestand hatte. Dieter Hecking brachte unterdessen noch etwas mehr Offensivkraft in seine Elf. Für Junior Malanda kam Aaron Hunt, für Maxi Arnold brachte der Wölfe-Coach Nicklas Bendter. Gezwungener Maßen musste kurze Zeit später auch Luiz Gustavo vom Platz, der nach einem Zweikampf unglücklich aufs Knie gefallen war. Für den Brasilianer kam Josuha Guilavogui.

Olic trifft, Jung rettet auf der Linie

Die Gastgeber verbarrikadierten sich nun in der eigenen Hälfte und versuchten dem Angriffsdruck der Grün-Weißen Stand zu halten. Was bis zur 89. Minute auch einigermaßen gelang. Dann schickte De Bruyne Caligiuri über rechts Richtung Grundlinie, der mit einer maßgenauen Flanke Olic bediente. Der erfahrene Angreifer nutzte die Chance und leitete das Leder ins Tor weiter - der Ausgleich! Und die Wölfe drückten weiter. Einen hart getretenen Freistoß von Naldo konnte Baumann nur mit aller Mühe abwehren. Die letzte Aktion gehörte jedoch den Gastgebern. Nach einer Ecke köpfte Andreas Beck die Kugel auf den Kasten der Wölfe und wieder war es Sebastian Jung, der auf der Linie rettete und sein Team am Ende vor einer Niederlage bewahrte.

Umfrage

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Diego Benaglio

3%

Sebastian Jung

27%

Naldo

1%

Robin Knoche

1%

Ricardo Rodriguez

4%

Junior Malanda

2%

Luiz Gustavo

0%

Daniel Caligiuri

29%

Maximilian Arnold

0%

Kevin De Bruyne

5%

Ivica Olic

23%

Aaron Hunt

1%

Josuha Guilavogui

0%

Nicklas Bendtner

5%

Abgegebene Stimmen: 150

Aufstellungen

Trainer
Markus Gisdol

Baumann - Strobl, Süle, Bicakcic, Beck - Polanski, Rudy (83. Zuber), Salihovic (46. Elyounoussi), Roberto Firmino - Szalai, Modeste (68. Volland)

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio - Jung, Naldo, Knoche, Rodriguez - Malanda (67. Hunt), Gustavo (77. Guilavogui) - Caligiuri, Arnold (73. Bendtner), De Bruyne - Olic

Spielstatistik

Aktion

TSG 1899 Hoffenheim

VfL Wolfsburg

Tore

1

1

Torschüsse

15

22

Ballbesitz

46%

54%

Zweikämpfe gewonnen

51%

49%

Ecken

4

7

Abseits

5

1

Fouls

16

15

Gelbe Karten

1

0

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

1

Zuschauer:  27.528  Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)

Impressionen 3. Spieltag

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