VFL Wolfsburg

Hamburger SV - VfL Wolfsburg

Jubel nach dem 0:1 von Guilavogui.

Wölfen gewinnen in Hamburg mit 2:0 (1:0).

Mit einem 2:0 (1:0) beim Hamburger SV antwortete der VfL Wolfsburg im Samstagabendspiel des 28. Spieltags auf die Ergebnisse der Konkurrenz am Nachmittag. Ein Treffer von Josuha Guilavogui (10. Minute) setzte die Zeichen schon früh in der ersten Halbzeit auf Sieg. Daniel Caligiuri sorgte Mitte des zweiten Abschnitts für die Entscheidung (73.) bei dem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg der Wölfe in der Hansestadt. Mit dem Drei-Punkte-Erfolg konnten die Grün-Weißen den Abstand auf die Verfolger halten und haben schon jetzt Platz vier sicher, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt.

Endstand von 0:2 mit den beiden Logos von Hamburg und Wolfsburg, sowie den Torschützen.

Bei seinem 100. Pflichtspiel als Trainer auf der VfL-Bank nahm Dieter Hecking drei Änderungen in der Startelf vor. Mit zwei neuen Gesichtern präsentierte sich die Doppelsechs. Für den gesperrten Luiz Gustavo und Christian Träsch liefen Maxi Arnold und Josuha Guilavogui auf. Außerdem spielte Ivan Perisic für André Schürrle. HSV-Trainer Peter Knäbel tauschte fünf Mal nach dem 0:4 gegen Bayer Leverkusen. Unter anderem stand auch der Ex-Wolfsburger Ivica Olic auf dem Platz.

Premieren-Treffer für Guilavogui

Guilavogui jubelt über seinen Treffer.In der ausverkauften Imtech-Arena sorgten die Gäste für den ersten Aufreger. Nach einem Freistoß von Kevin De Bruyne aus dem Halbfeld wartete Torwart Rene Adler lange und stand so genau richtig, um den Kopfball von Naldo abzuwehren. Aber auch die Hamburger versteckten sich nicht und suchten den Weg nach vorne, jedoch ohne ernsthafte Torgefahr auszustrahlen. Ganz anders die Wölfe, die mit ihrer zweiten Chance im Spiel für die Führung sorgten. Nach einem individuellen Fehler in der Hamburger Abwehr landete der Ball über Kevin De Bruyne und Bas Dost bei Josuha Guilavogui, der allein vor Adler gekonnt sein erstes Bundesliga-Tor erzielte (10.).

Die Wölfe kontrollierten die Partie fortan. Auf der Gegenseite gab es lediglich einen Schuss von Olic in der 22. Minute neben das Tor zu verzeichnen. Bei zwischenzeitlich strömendem Regen verlor die Partie etwas an Tempo. Der VfL übergab die Spielgestaltung zeitweise an die Gastgeber und lauerte auf schnelle Gegenstöße. Für die kreativen Momente im Spiel sorgten dennoch die Grün-Weißen. So auch in der 29. Minute als Ricardo Rodriguez einen gefühlvollen Pass in die Schnittstelle der Viererkette spielte und Dost nur eine Fußspitze zum Torerfolg fehlte. 

Vieirinha und Dost zu unplatziert

Vieirinha springt über eine Grätsche.Zehn Minuten dauerte es, bis der Holländer erneut im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nach einer Flanke von Ivan Perisic, erstmals seit Anfang Februar wieder in der Startelf, setzte Dost einen Kopfball, mehr mit der Schulter als mit der Stirn, über das Tor. Auch Vieirinha sorgte drei Zeigerumdrehungen später für einen sehenswerten Versuch von der Sechzehner-Grenze, scheiterte jedoch an Adler. Es sollte die letzte Aktion vor dem Pausentee bleiben, den die Wölfe mit der verdienten 1:0-Führung im Rücken zu sich nahmen.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunehmend und fand vorwiegend im Leerlauf statt. Auf beiden Seiten ergaben sich keine nennenswerten Szenen. Der HSV positionierte sich etwas tiefer in der eigenen Hälfte, um den Rückstand nicht auf ein weiteres Tor anwachsen zu lassen. Der VfL verwaltete unterdessen seinen Vorsprung und ließ es dabei etwas an Zielstrebigkeit in der Offensivbewegung vermissen, ließ aber auch in der Defensive nichts zu.

Caliguri vollendet Dost-Assist

Daniel Caligiuri schießt und Lewis Holtby versucht zu blocken.Abgesehen von einem Lattenschuss in Abseitsstellung von Dost dauerte es bis zur 70. Minute bis wieder einer der Torhüter eingreifen musste. Rene Adler verhinderte, dass ein De-Bruyne-Schuss von links am kurzen Pfosten ins Eck ging. Den VfLern schien es dann doch etwas zu langweilig geworden zu sein. Plötzlich zogen die Grün-Weißen die Zügel wieder an und wurden prompt belohnt. Eine feine Kombination über links vollendete Daniel Caliguiri, nach wunderbarer Dost-Vorarbeit zum 2:0 (73.).

Das sechste Saisontor des Mittelfeldspielers war die Entscheidung in einem Spiel, dass der VfL zu jeder Zeit unter Kotrolle hatte, ohne sich dabei bis an die Leistungsgrenze verausgaben zu müssen. In der Schlussphase musste zu allem Überfluss  für den Hamburger SV auch noch Verteidiger Johann Djourou mit Gelb-Rot vom Platz (88.). Für die Wölfe steht nun das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale gegen den SSC Neapel an, bevor am kommenden Wochenende der FC Schalke 04 in der Volkswagen Arena zu Gast ist.

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Diego Benaglio

2%

Vieirinha

2%

Naldo

1%

Robin Knoche

1%

Ricardo Rodriguez

3%

Maximilian Arnold

1%

Josuha Guilavogui

35%

Daniel Caligiuri

12%

Kevin De Bruyne

5%

Ivan Perisic

1%

Bas Dost

36%

André Schürrle

1%

Marcel Schäfer

1%

Christian Träsch

0%

Abgegebene Stimmen: 338

Aufstellungen

Trainer
Peter Knäbel

Adler – Westermann, Djourou, Cleber, Ostrzolek – Behrami, Diaz (46. Jiracek) – Olic, van der Vaart (62. Müller), Holtby – Lasogga (72. Beister)

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Vieirinha, Naldo, Knoche, Rodriguez (82. Schäfer) – Arnold, Guilavogui – Caligiuri, De Bruyne (87. Träsch), Perisic (76. Schürrle) – Dost

Spielstatistik

Aktion

Hamburger SV

VfL Wolfsburg

Tore

0

2

Torschüsse

5

15

Ballbesitz

48%

52%

Zweikämpfe gewonnen

42%

58%

Gesamtdistanz in Km

115.8

113.8

Anzahl der Sprints

216

198

Ecken

3

5

Abseits

5

2

Fouls

17

10

Gelbe Karten

3

1

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

1

0

Zuschauer: 57.000 Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Impressionen 28. Spieltag

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