VFL Wolfsburg

SV Werder Bremen - VfL Wolfsburg

Torjubel nach dem 4:3.

Wölfe drehen beim 5:3 in Bremen die Partie in fünf Minuten

Ein unglaubliches Spiel für die VfL-Geschichtsbücher: Am späten Sonntagnachmittag setzte sich der VfL Wolfsburg am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 5:3 (2:3) bei Werder Bremen durch und glich dabei dreimal einen Rückstand aus. Zlatko Junuzovic (9. Minute), Franco di Santo (16.) und ein Eigentor von Vieirinha (29.) hatten jeweils für die Führung der Hausherren gesorgt, doch zweimal Daniel Caligiuri (10., 53.), Maximilian Arnold (18.) und ein Doppelpack von Bas Dost (48., 51.) drehten die Partie zugunsten der Wolfsburger.

 

Endstand von 5:2 mit den beiden Logos von Werder und Wolfsburg und den Torschützen.

Vier Neue in der Startelf

Für die Wölfe stand in Bremen die fünfte Partie in den vergangenen 15 Tagen auf dem Programm. Cheftrainer Dieter Hecking ließ daher auch in der Startelf rotieren und nahm im Vergleich zum 0:0 in Lissabon vor drei Tagen vier Änderungen vor: Timm Klose, Marcel Schäfer, Daniel Caligiuri und Maximilian Arnold begannen für Robin Knoche, Ricardo Rodriguez, Christian Träsch und André Schürrle. Werder-Chefcoach Viktor Skripnik änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 beim FC Schalke 04 auf drei Positionen: Für Assani Lukimya, Santiago Garcia und Fin Bartels starteten Sebastian Prödl, Janek Sternberg und Levin Öztunali.

Caligiuri und Arnold gleichen aus

Mit Bremen empfing die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde das beste Team 2015 aus Wolfsburg – und die Partie hielt, was sie auf dem Papier versprach. Von Beginn an gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo, vor allem Werder machte ordentlich Druck, und wurde schnell belohnt: Öztunali  setzte sich auf der rechten Seite im VfL-Strafraum durch und passte den Ball flach von der Grundlinie zurück in die Strafraummitte, wo Zlatko Junuzovic lauerte und die Chance eiskalt nutzte (9.). Doch die Wölfe reagierten prompt und glichen im Gegenzug aus, als Werder-Keeper Raphael Wolf eine Hereingabe von Schäfer von links nur nach vorne abklatschen konnte und Caligiuri aus Nahdistanz den Ausgleich erzielte (10.). Und es ging Schlag auf Schlag weiter: Franco di Santo stand ungedeckt am Fünfmeterraum und vollendete nach schöner Flanke von Öztunali  zum 2:1 für Werder (16.). Doch wieder zeigte der VfL eine starke Reaktion, dieses Mal durch Arnold, der ein Hereingabe von Kevin De Bruyne von rechts mit dem Kopf aus zehn Metern im Bremer Tor versenkte (18.).

Vieirinha im Pech

In der Folge ging es weiter mit hohem Tempo hin und her – und wieder konnte als nächstes Werder jubeln. Felix Kroos zwang zunächst mit einem Weitschuss Diego Benaglio im VfL-Tor zu einer spektakulären Flugeinlage (28.). Die folgende Ecke von der linken Seite durch Junuzovic hereingebracht faustete Benaglio nur an die Strafraumkante, wo Kroos abzog. Der Ball wäre knapp rechts am VfL-Tor vorbeigegangen, doch beim Klärungsversuch fälschte ihn Vieirinha unglücklich ins eigene Tor ab (29.). Der VfL drängte nun auf den erneuten Ausgleich, doch der finale Pass wollte nicht gelingen, so dass Bremen mit einer 3:2-Führung in die Halbzeit gehen konnte.

Dost und Caligiuri drehen die Partie

Die sollte nach dem Wiederanpfiff allerdings nur noch kurz Bestand haben. Einen langen Ball in den Werder-Strafraum unterschätzte Jannik Vestergaard, De Bruyne brachte den Ball flach in die Mitte, wo Dost zum Ausgleich einnetzen konnte (48.). Kurz darauf dann fast eine Kopie des dritten VfL-Treffers: Dieses Mal verschätzte sich Sternberg gegen De Bruyne, Dost sagte erneut danke und es stand 4:3 für die Wölfe (51.). Und weil es so schön war, durfte auch noch Caligiuri seinen Doppelpack perfekt machen. Vieirinha flankte zu Dost, der frei vor dem herausstürmenden SVW-Keeper Wolf auftauchte und nach links ablegte wo die Nummer sieben des VfL zum 5:3 ins leere Tor einschieben konnte (63.). Damit hatten die an diesem Tag in blauen Trikots spielenden Grün-Weißen aus Wolfsburg die Partie in fünf Minuten gedreht.

Wölfe beenden Bremer Serie

Bremen versuchte danach alles, um den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die entscheidende Lücke tat sich in der gut gestaffelten VfL-Defensive nicht mehr auf. So hielt am Ende auch im Weserstadion die Serie der Wölfe, die nun seit 14 Pflichtspielen unbesiegt sind. Für die Bremer war es indes die erste Niederlage im Jahr 2015 und zudem die erste Heimpleite seit Ende Oktober 2014.

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Diego Benaglio

6%

Vieirinha

0%

Naldo

0%

Timm Klose

6%

Marcel Schäfer

0%

Josuha Guilavogui

0%

Luiz Gustavo

0%

Kevin De Bruyne

6%

Maximilian Arnold

11%

Daniel Caligiuri

6%

Bas Dost

61%

André Schürrle

0%

Sebastian Jung

0%

Nicklas Bendtner

6%

Abgegebene Stimmen: 18

Aufstellungen

Trainer
Viktor Skripnik

Wolf – Gebre Selassie, Prödl, Vestergaard, Sternberg (86. Garcia) – Kroos (81. Makiadi) – Fritz (77. Eggestein), Junuzovic – Öztunali – Selke, di Santo

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Vieirinha (75. Jung), Naldo, Klose, Schäfer – Guilavogui (63. Schürrle), Luiz Gustavo  – De Bruyne, Arnold, Caligiuri – Dost (89. Bendtner)

Spielstatistik

Aktion

SV Werder Bremen

VfL Wolfsburg

Tore

3

5

Torschüsse

10

13

Ballbesitz

42%

58%

Zweikämpfe gewonnen

42%

58%

Gesamtdistanz in Km

117.3

114.6

Anzahl der Sprints

223

218

Ecken

6

3

Abseits

2

5

Fouls

20

13

Gelbe Karten

2

1

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 40.126 Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

Impressionen 23. Spieltag

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