VFL Wolfsburg

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln

Sieg beim Jahresfinale: Der VfL schlägt Köln mit 2:1.

Der VfL Wolfsburg hat das tolle grün-weiße Fußballjahr mit einem Sieg gekrönt und das letzte Spiel des Jahres am Samstagabend mit 2:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln gewonnen. Vor 26.824 lautstarken Zuschauern in der Volkswagen Arena hatte Dominic Maroh die Gäste in Führung gebracht (11. Minute), Bas Dost (16.) und Naldo (78.) drehten die Partie zugunsten des VfL. 

Drei Tage nach dem starken Auftritt beim 2:2 in Dortmund schickte VfL-Cheftrainer Dieter Hecking seine Elf mit einer Startelf-Änderung in das letzte Spiel des Jahres: Für Luiz Gustavo begann Junior Malanda im defensiven Mittelfeld.

Endstand von 2:1 mit den beiden Logos der Vereine Köln und Wolfsburg und den Torschützen.

Überraschung durch Maroh

Von Beginn an war den Wölfen anzusehen, dass sie die tolle Hinrunde mit einem Sieg gegen den Aufsteiger aus der Domstadt beenden wollten. Der VfL machte Druck, störte den Kölner Spielaufbau früh und hatte auch die erste Chance der Partie, doch der Kopfball von Robin Knoche ging knapp über das Tor (5.). Umso überraschender dann die Führung für die Gäste: Daniel Halfar bediente im Strafraum Maroh, der den Ball stark annahm und mit einem strammen Schuss aus 14 Metern im linken Eck des VfL-Tores versenkte (11.).

Dosts schnelle Antwort

Der VfL brauchte jedoch nicht lange, bis er den Rückstand verkraftet hatte. Schnell rissen die Grün-Weißen das Spielgeschehen wieder an sich – und wurden bald belohnt. Eine punktgenaue Flanke von Sebastian Jung von der rechten Seite köpfte Dost wuchtig aus sieben Metern zum 1:1 in die Maschen (16.). Dost hätte kurz darauf erneut treffen können, doch FC-Torwart Timo Horn parierte dieses Mal den Kopfball des VfL-Stürmers stark (21.).  Auf weitere Torchancen mussten die Grün-Weißen im ersten Durchgang verzichten. Die Hecking-Elf drückte und hatte mehr vom Spiel, der letzte, entscheidende Pass kam allerdings nicht an. Die Kölner standen tief und eng gestaffelt in ihrer Hälfte und suchten nur selten den Weg in die Offensive. Bei der einzigen Chance des Aufsteigers im ersten Durchgang nach dem Führungstreffer hatten die Wölfe dann allerdings Glück, als Halfars Schuss nur an die Querlatte ging (36.). So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.

Wenig Spielfluss nach Wiederanpfiff

Nach dem Pausentee brauchten beide Mannschaften eine Weile, um wieder den richtigen Spielfluss zu finden. Zwar blieben die Wölfe spielbestimmend, doch erlaubten sie sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Zudem störten die Kölner nun ihrerseits früher, zwingende Offensivaktionen sprangen dadurch aber nicht heraus. So gab es für die Fans viel Mittelfeldgeplänkel zu sehen, die sich daran jedoch nicht störten, und ihre Mannschaften lautstark über die gesamte Spielzeit unterstützten.   

Und wieder Naldo

20 Minuten vor dem Ende verstärkten die Wölfe den Druck auf die Kölner Defensive noch einmal und drängten auf den Führungstreffer. Erst scheiterte Dost noch aus Nahdistanz an Horn (77.), doch nach dem folgenden Eckball war es soweit. Kevin De Bruyne brachte den Ball von rechts herein, Naldo stieg am Elfmeterpunkt hoch und köpfte zum 2:1 für den VfL ein (78.). Wie schon in Dortmund sorgte der Innenverteidiger für den zweiten Wolfsburger Treffer der Partie, und dieses Mal war es sogar der goldene, denn es blieb beim knappen, aber verdienten Erfolg der Wölfe. 

Krönender Abschluss

Nach der Partie bedankten sich die Wölfe mit einem Spruchband und einer Ehrenrunde bei ihren Fans für die tolle Unterstützung in einem rundum gelungenen Jahr für die Grün-Weißen. Zum ersten Mal überwintert der VfL als Vize-Herbstmeister, durch den Sieg gegen Köln haben die Wölfe nun 34 Punkte auf ihrem Konto, mehr als in jeder Hinrunde ihrer Bundesliga-Zugehörigkeit zuvor, und seit 14 Heimspielen sind sie ungeschlagen, das ist die längste Serie ligaweit. Weil zudem Borussia Mönchengladbach verlor und Bayer Leverkusen sowie Schalke 04 nur Remis spielten, konnten die Grün-Weißen ihren Abstand auf die Verfolger zudem noch vergrößern.

Umfrage

Wähle den Spieler des Tages!

Diego Benaglio

1%

Sebastian Jung

6%

Naldo

40%

Robin Knoche

9%

Ricardo Rodriguez

1%

Junior Malanda

2%

Josuha Guilavogui

0%

Vieirinha

5%

Kevin De Bruyne

12%

Ivan Perisic

0%

Bas Dost

21%

Luiz Gustavo

1%

Maximilian Arnold

0%

Daniel Caligiuri

2%

Abgegebene Stimmen: 331

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Jung, Naldo, Knoche, Rodriguez – Malanda (58. Luiz Gustavo), Guilavogui (58. Arnold) – Vieirinha, De Bruyne, Perisic (66. Caligiuri) – Dost

Trainer
Peter Stöger

Horn – Olkowski, Maroh, Wimmer, Hector – Lehmann, Gerhardt – Halfar, Risse (52. Zoller), Svento (65. Matuschyk; 83. Osako) – Ujah

Spielstatistik

Aktion

VfL Wolfsburg

1. FC Köln

Tore

2

1

Torschüsse

14

10

Ballbesitz

60%

40%

Zweikämpfe gewonnen

50%

50%

Ecken

4

4

Abseits

1

0

Fouls

5

9

Gelbe Karten

1

0

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 26.824  Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)

Impressionen 17. Spieltag

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Menü der Unterseiten

Graphik zum E-Sport-Engagement des VfL mit dem Logo.