VFL Wolfsburg

VfL Wolfsburg - SC Paderborn

Vieirinha läuft mit Ball am Fuß auf Gegenspieler Alban Meha zu.

Kruse verhindert Wölfe-Sieg: VfL spielt 1:1 (1:0) gegen den SC Paderborn.

Nach sechs Bundesliga-Heimsiegen in Folge musste der VfL Wolfsburg gegen den SC Paderborn vor eigenem Publikum erstmals wieder Punkte liegen lassen. Die Führung durch ein Eigentor von Rafa Lopez (17. Minute) glich nach dem Seitenwechsel Alban Meha (51.) per Foulelfmeter aus. In der ersten Halbzeit war Ivan Perisic vom Punkt aus an dem insgesamt starken Lukas Kruse gescheitert. Durch den Punktgewinn konnten die Wölfe ihren Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen und hat beste Chancen, auf dem zweiten Tabellenplatz zu überwintern.

Endstand von 1:1 mit den beiden Logos der Vereine und den Torschützen.

Dieter Hecking rotierte drei Tage nach dem Europa League-Spiel in Lille auf drei Positionen. Für die leicht angeschlagenen Ricardo Rodriguez und Ivica Olic rückten Marcel Schäfer und Bas Dost in die Startelf. Zudem spielte Maxi Arnold für Josuha Guilavogui.

Spiel auf ein Tor

Kevin De Bruyne im Zweikampf mit seinem Gegenspieler.Andre Breitenreiter schickte seine Elf mit einer Fünfer-Abwehrreihe ins Rennen, um die Offensivstärke der Wölfe in Zaum zu halten. Die Gäste postierten sich tief in der eigenen Hälfte und ließen den VfL das Spiel gestalten. 15 Minuten dauerte es bis die Grün-Weißen erstmals in Person von Kevin De Bruyne ein Durchkommen fanden. Der Belgier bediente von rechts Bas Dost im Zentrum, der jedoch etwas zu lang zögerte und SC-Keeper Lukas Kruse nicht vor ernsthafte Probleme stellte. Es schien jedoch, als hätten die Wölfe mit diesem Angriff den Schlüssel zum Erfolg gefunden.

Nur zwei Minuten nach der ersten Möglichkeit flankte Ivan Perisic auf Vieirinha am zweiten Pfosten. Der Portugiese köpfte den Ball zurück in Richtung Mitte, wo Paderborns Rafa die Kugel beim Klärungsversuch im eigenen Tor unterbrachte. Ein feiner Spielzug zur verdienten Führung. Die Paderborner sahen sich durch den Rückstand nicht dazu veranlasst, ihre taktische Ausrichtung zu verändern und konzentrierten sich weiterhin aufs Verteidigen.

Gefahrenherd Dost

Bas Dost scheitert an Lukas Kruse.Die Grün-Weißen trugen ihre Angriffe konstant über die Außen nach vorne und suchten den im Sechzehner präsenten Dost. So auch in der 29. Minute als der Holländer von Christian Strohdiek nur durch ein Foul beim Einlaufen gestoppt werden konnte und Schiedsrichter Manuel Gräfe nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Perisic trat an, scheiterte jedoch am gut parierenden Kruse. Machtlos wäre der Schlussmann beim nächsten Dost-Versuch gewesen, der nach Schäfer Zuspiel am Querbalken landete. Da ein Treffer des VfL-Stoßstürmers aufgrund eines Offensiv-Fouls keine Anerkennung fand (44.) und von Paderborns Angriffsbemühungen bereits im Keim erstickt wurden, blieb es bis zur Pause beim 1:0.

Fünf Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da entschied Schiedsrichter Gräfe auf Elfmeter. Der Unparteiische hatte einen Zweikampf zwischen Naldo und Strohdiek als Foul des VfL-Abwehrmanns gewertet. Den fälligen Strafstoß verwandelte Meha zum Ausgleich. Kurz danach wieder Dost im Brennpunkt: einem Kopfball des Angreifers stand Kruse im Weg (54.). Das Spiel nahm nun etwas mehr an Fahrt auf, da sich auch die Gäste mehr aktiv am Geschehen beteiligten.

Kruse verhindert zweiten VfL-Treffer

Naldo foult seinen Gegenspieler im Strafraum.Die größeren Tormöglichkeiten ereigneten sich jedoch weiterhin im Sechzehner des SCP. In einer Doppelchance brachten Dost per Kopf und Arnold im Nachschuss nach 65 Minuten den Ball nicht im Gehäuse unter. Auch De Bruyne zielte bei seinem Versuch zu ungenau (67.). Nicht viel besser hätte dagegen Naldo seinen Kopfball nach 79 Zeigerumdrehungen platzieren können, doch wiederum war Kruse zur Stelle, der sich in dieser Situation ganz lang gemacht hatte.

Paderborn postierte sich in der Schlussphase wieder zunehmend tiefer vor dem eigenen Strafraum  und verteidigte das Remis. Die Wölfe dagegen erhöhten den Druck noch einmal und drängten auf das Sieg-Tor. Aber auch die Ostwestfalen kamen noch einmal zum Abschluss, bei der Diego Benaglio - ansonsten ohne Beschäftigung - hellwach und zur Stelle war. Auf der Gegenseite scheiterte der eingewechselte Nicklas Bendtner am Paderborner Torwart, Maxi Arnold setzte bei einem letzten Versuch aus der Distanz etwas zu hoch an, womit es beim 1:1-Unentschieden blieb.

Umfrage

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Diego Benaglio

3%

Sebastian Jung

1%

Naldo

0%

Robin Knoche

5%

Marcel Schäfer

2%

Maximilian Arnold

6%

Luiz Gustavo

0%

Vieirinha

33%

Kevin De Bruyne

12%

Ivan Perisic

2%

Bas Dost

34%

Daniel Caligiuri

0%

Aaron Hunt

0%

Nicklas Bendtner

2%

Abgegebene Stimmen: 232

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Jung (70. Caligiuri), Naldo, Knoche, Schäfer – Arnold, Luiz Gustavo – Vierinha, De Bruyne, Perisic (70. Hunt)  – Dost (85. Bendtner)

Logo SC Paderborn.

Trainer
Andre Breitenreiter

Kruse – Wemmer, Hünemeier, Strohdiek - Rafa, Brückner (46. Kutschke) - Bakalorz, Rupp – Meha, Stoppelkamp (71. Ziegler) - Kachunga (83. Ducksch)

Spielstatistik

Aktion

VfL Wolfsburg

SC Paderborn

Tore

1

1

Torschüsse

21

6

Ballbesitz

64%

36%

Zweikämpfe gewonnen

55%

45%

Ecken

11

1

Abseits

4

0

Fouls

15

17

Gelbe Karten

4

2

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 26.044  Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Impressionen 15. Spieltag

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