VFL Wolfsburg

FC Bayern München - VfL Wolfsburg

Wölfe unterliegen Bayern München zum Auftakt knapp 1:2 (0:1).

Im Eröffnungsspiel der 52. Bundesliga-Saison musste sich der VfL Wolfsburg am Freitagabend in der mit 71.000 Zuschauern restlos ausverkauften Allianz Arena dem FC Bayern München knapp mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Thomas Müller (37.) und Arjen Robben (46.) brachten den Double-Sieger in Führung, Ivica Olic sorgte durch seinen frühen Anschlusstreffer (52.) für Spannung. Letztlich verpassten es die Wölfe, die insbesondere in der zweiten Halbzeit eine ganz starke Vorstellung boten, ihre Chancen zu nutzen und starteten wie schon im letzten Jahr mit einer unglücklichen Auswärtsniederlage in die Spielzeit.

Graphik mit den Vereinslogos, dem Spielstand und den Torschützen des Spiels.

Im Eröffnungsspiel der 52. Bundesliga-Saison musste sich der VfL Wolfsburg am Freitagabend in der mit 71.000 Zuschauern restlos ausverkauften Allianz Arena dem FC Bayern München knapp mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Thomas Müller (37.) und Arjen Robben (46.) brachten den Double-Sieger in Führung, Ivica Olic sorgte durch seinen frühen Anschlusstreffer (52.) für Spannung. Letztlich verpassten es die Wölfe, die insbesondere in der zweiten Halbzeit eine ganz starke Vorstellung boten, ihre Chancen zu nutzen und starteten wie schon im letzten Jahr mit einer unglücklichen Auswärtsniederlage in die Spielzeit.

Benaglio muss passen, Jung wieder fitMannschaftskreis vor dem Spiel.

Wie schon in der Vorwoche beim 5:4-Sieg im Elfmeterschießen in Darmstadt stand bei den Wölfen Max Grün und nicht Kapitän Diego Benaglio zwischen den Pfosten. Der Schweizer hatte sich einen grippalen Infekt eingefangen und konnte auch in dieser Woche nicht trainieren. Dagegen kehrte Sebastian Jung nach seinem Muskelfaserriss zurück auf die Position rechts hinten in der Viererkette, Vieirinha rückte dafür wieder auf die rechte offensive Außenbahn und verdrängte Maximilian Arnold auf die Bank. Auch Luiz Gustavo war wieder von Beginn an dabei und besetzte gemeinsam mit Josuha Guilavogui die Doppelsechs, Junior Malanda blieb zunächst draußen. Josep Guardiola überraschte mit dem erst 17-jährigen Gianluca Gaudino in der Zentrale und brachte auch Holger Badstuber nach einem Jahr und 259 Tagen verletzungsbedingter Pause.

Guter Beginn, aber Müller trifft

Die ersten Minuten der neuen Saison waren von viel Ballbesitz geprägt – aber nicht etwa die favorisierten Hausherren, sondern die Wölfe hatten sich in des Gegners Hälfte eingenistet und setzten den Rekordmeister schon früh im Aufbauspiel unter Druck. Insbesondere Jung und Ricardo Rodriguez schalteten sich immer wieder ins Angriffsspiel ein und trugen auf diese Weise ihren Teil dazu bei, dass die Bayern sich anfangs offensiv schwer taten. Dennoch ging der erste Abschluss aufs Konto der Münchner: Müller zog nach langem Pass von Philipp Lahm aus spitzem Winkel ab, konnte Grün aber keine Probleme bereiten (12.). Kurz darauf war der Pokalheld der letzten Woche auch gegen Robert Lewandowski rechtzeitig zur Stelle (14.). Mit viel Tempo drang wenig später Vieirinha auf der anderen Seite in den Strafraum ein, seine Hereingabe aus vielversprechender Position geriet jedoch zu halbherzig (16.). Beinahe im direkten Gegenzug wurde Arjen Robbens Linksschuss in die kurze Ecke zur sicheren Beute Grüns (18.).

Mitte des ersten Durchgangs erarbeiteten sich die Bayern allmählich ein Übergewicht, kamen nun zu besseren Torabschlüssen. Mehr und mehr rückte Grün in den Mittelpunkt des Geschehens. Einen Schuss von Müller ließ der 27-Jährige zwar noch prallen, gegen den nachstochernden Lewandowski aber reagierte er glänzend (29.). Nur 60 Sekunden später parierte Grün auch den artistischen Versuch des Polen in großer Manier. Als sich dann aber Robben im Dribbling gegen Luiz Gustavo durchsetzte, scharf nach innen gab und Müller das Schienbein hinhielt, zappelte der Ball im Netz (37.). Bis zum Pausenpfiff änderte sich an der letztlich nicht unverdienten Führung der Münchner nichts mehr.

Olic-Traumtor zum Jubiläum, Malanda vergibt

Torjubel von Ivica Olic nach seinem Tor.Halbzeit zwei begann aufseiten der Wölfe mit einem Wechsel – Arnold kam für Aaron Hunt – und einer Unachtsamkeit im Mittelfeld, die sofort zum 0:2 führte. Robben eroberte den Ball, kam über die Stationen Müller und Lewandowski erneut in Position, verzögerte kurz und vollendete trocken aus zwölf Metern in die linke Ecke (46.). Wer nun aber dachte, das Spiel sei entschieden, hatte die Rechnung ohne Olic gemacht. Der mit 14 Treffern beste VfL-Torjäger der Vorsaison versetzte nach einem Vieirinha-Einwurf mit einer einfachen Körpertäuschung Badstuber und zirkelte das Leder gekonnt und unhaltbar für Bayern-Schlussmann Manuel Neuer in den linken Torwinkel (52.). Ein echtes Traumtor im 200. Bundesliga-Spiel des Kroaten.

Durch diese urplötzliche Antwort der Wölfe bekam die Begegnung nun noch einmal eine ganz andere Richtung. Zwar hätte Lewandowski völlig alleine auf den VfL-Kasten zusteuernd wohl endgültig für Klarheit sorgen können, der Angreifer aber übersah den besser postierten Robben und scheiterte dann selbst kläglich an Grün (57.). Mit Daniel Caligiuri für Vieirinha kam bei den Grün-Weißen noch einmal Schwung ins Spiel: Über den linken Flügel kommend sorgte die Nummer sieben der Wölfe sogleich für Gefahr, zielte mit seinem ersten Torschuss aber noch deutlich zu hoch (63.). Dennoch übten die Niedersachsen jetzt zunehmend größeren Druck auf den Deutschen Meister aus, der nur noch selten für Entlastung sorgen konnte. Einzig ein Freistoß von David Alaba landete in den Armen von Grün (70.).

Als dann Arnold von links einen herrlichen Pass in die Nahtstelle quer durch den Bayern-Sechzehner schlug, dort den eingewechselten Junior Malanda fand, hätte es eigentlich 2:2 stehen müssen. Der Belgier jedoch bugsierte das Spielgerät erst noch leicht abgefälscht von Neuer an die Latte, und dann auf unerklärliche Weise den Abpraller ins Aus (79.). Was für eine Gelegenheit! Der VfL allerdings blieb weiter dran, Caligiuri schlenzte vorbei (80.). In der Schlussphase – nachdem das umsichtig leitende Schiedsrichtergespann bei einem Treffer von Sebastian Rode auf Abseits entschied – drängte der FCB dann wieder selbst permanent auf die Entscheidung. Grün rettete gegen Xherdan Shaqiri aus spitzem Winkel (88.), Robben traf alleine vor dem Gehäuse nur den Querbalken (90.), Müller lenkte den Ball mit der Hacke ans Außennetz (90.+1) und auch Juan Bernat hatte gegen Grün das Nachsehen (90.+2).

Auch deshalb hatte das 1:2 aus Sicht der Wölfe bis zum Ende Bestand, wenngleich ein Punktgewinn aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause sicher verdient gewesen wäre.

Umfrage

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Max Grün

51%

Sebastian Jung

1%

Naldo

0%

Robin Knoche

10%

Ricardo Rodriguez

3%

Luiz Gustavo

0%

Josuha Guilavogui

3%

Vieirinha

0%

Aaron Hunt

1%

Kevin De Bruyne

6%

Ivica Olic

15%

Maximilian Arnold

3%

Daniel Caligiuri

1%

Junior Malanda

5%

Abgegebene Stimmen: 610

Aufstellungen

Trainer
Josep Guradiola

Neuer – Lahm, Dante, Badstuber, Juan Bernat – Gaudino (90. Höjbjerg), Alaba – Robben, T. Müller, M. Götze (62. Shaqiri) – Lewandowski (78. Rode)

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Grün – Jung, Naldo, Knoche, Rodriguez – Luiz Gustavo (72. Malanda), Guilavogui – Vieirinha (60. D. Caligiuri), Hunt (46. Arnold), De Bruyne – Olic

Spielstatistik

Aktion

FC Bayern München

VfL Wolfsburg

Tore

2

1

Torschüsse

17

9

Ballbesitz

58%

43%

Zweikämpfe gewonnen

55%

45%

Ecken

9

3

Abseits

3

3

Fouls

4

9

Gelbe Karten

0

2

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer:  71.000 (ausverkauft), Schiedsrichter: Felix Zwayer

Impressionen 1. Spieltag

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