VFL Wolfsburg

21. Spieltag

Greuther Fürth gegen VfL Wolfsburg

Torjubel von Vieirinha mit Bas Dost.

Der VfL gewinnt mit 1:0 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth.

Am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga konnte der VfL Wolfsburg mit einem 1:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth den zweiten Sieg in der Rückrunde feiern. In einem emotionalen und spannenden Spiel war es Bas Dost, der das goldene Tor für den VfL erzielte (23.). Durch den Sieg vor 15.000 Zuschauer in der Trolli Arena, konnte sich der VfL vorerst auf den zwölften Tabellenplatz schieben.

Dieter Hecking nahm im Vergleich zum 1:1 im Heimspiel gegen den FC Augsburg keine Veränderungen in seiner Startformation vor. Mike Büskens, Trainer der Fürther, musste seine Elf im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Schalke 04 auf einer Position verändern. Für den an der Schulter operierten Zoltan Stieber kam Sercan Sararer in die Mannschaft.

Logos der Mannschaften mit dem Endergebnis 0:1.

Dost ist zur StelleTorjubel des Teams nach dem Führungstreffer.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich im Fürther Ronhof ein temperamentvolles Spiel zwischen zwei Teams, die mit viel Engagement zu Werke gingen. Mit dem Selbstvertrauen aus dem Sieg in Gelsenkirchen spielten die Gastgeber forsch nach vorne. Erstmals für echte Gefahr sorgten jedoch die im ungewohnten Blau auflaufenden Wolfsburger. Nach feinem Zuspiel von Diego wurde Marcel Schäfer auf links in Strafraumnähe recht rüde zu Boden gebracht. Beim anschließenden Diego-Freistoß fehlte nicht viel: Der Ball prallte von der Oberkante der Latte ins Aus (11.). In den folgenden Minuten zogen sich die Wölfe etwas zurück und Fürth kam zu Chancen. Die Aussichtsreichste setzte Gerald Asamoah per Kopf neben das Tor (14.). Alexander Madlung war zur Stelle und hatte entscheidend gestört. Viel Platz dagegen hatte Diego nach 23 Minuten. Der Spielgestalter nutzte diesen und schickte Vierinha Richtung Grundlinie. Der Portugiese servierte Bas Dost den Ball genau auf den Fuß und der Torjäger erledigte seinen Job aus kurzer Distanz (23.). 1:0 - das achte Saisontor des Holländers.

Der Gegner zeigte sich vom Rückstand keineswegs geschockt, spielte weiter nach vorne und erarbeitete sich Standardsituationen. Gegen gut stehende VfLer fehlte es jedoch an der nötigen Genauigkeit, wie acht Torschüsse nach 35 Minuten, ohne dass Diego Benaglio eingreifen musste, beweisen. Die Elf von Dieter Hecking nahm die kampfbetonte Spielweise der Franken an und zeigte zudem das fußballerische Potenzial, das in ihr steckt. Nachdem Benaglio nach einem Schuss von Nikola Djuridjic, erstmals Hand an den Ball legen musste (40.), war es Spielmacher Diego, der vor der Pause fast die Führung ausgebaut hätte. Von rechts eingesetzt bekam der Zehner im Zentrum den Ball, ließ Lasse Sobiech gekonnt aussteigen und scheiterte schließlich lediglich an der guten Reaktion von Keeper Wolfgang Hesl (43.). So gingen die Teams mit einer Ein-Tor-Differenz in die Kabinen.

Hoher Aufwand hinterlässt Spuren

Zweikämpfe im Strafraum der Wölfe.Leicht verändert kamen die Mannschaften zurück aufs Feld. Während der VfL mit Ivica Olić anstelle von Ivan Perišić in den zweiten Durchgang startete, kam bei Fürth Edgar Prib für den bereits verwarnten Felix Klaus. Die Gastgeber kamen mit viel Schwung zurück. Wieder war es Djuridjic der kurz nach Wiederanpfiff im Sechzehner auf halbrechts an den Ball kam und Benaglio mit einem trockenen Schuss prüfte. Der Wölfe-Kapitän lenkte die Kugel jedoch über die Latte (47.). Weniger Schwierigkeiten hatte der Schweizer  fünf Minuten später beim wiederholten Versuch des Fürther Stürmers, der den Ball aus sechzehn Metern nicht optimal traf. Weitere Torchancen blieben in der Folge auf beiden Seiten aus. Beim VfL ging jedoch die defensive Ordnung etwas verloren, was der Gegner aber nicht zu bestrafen wusste. Auch nicht in Person des eingewechselten Edgar Prib, dem an der Strafraumgrenze das Leder über den Schlappen rutschte (70.).

Das Spiel verflachte etwas und beiden Farben war der zuvor betriebene Aufwand nun anzumerken. Während der VfL-Coach durch seine Wechsel versuchte die Defensive zu stärken, brachte Büskens alle noch auf der Bank sitzenden Offensivkräfte, um doch noch die Wende zu schaffen. Besonders auffällig auf Wolfsburger Seiten war das gute Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile, was Dieter Hecking insbesondere in der zweiten Hälfte der Vorwochenpartie noch negativ aufgefallen war. In der Nachspielzeit dann fast doch noch der Ausgleich. Zwar hätte der Treffer durch Ilir Azemi wegen einer Abseitsposition nicht gezählt. Aufgrund einer Großtat von Diego Benaglio konnte der Albaner den Ball jedoch ohnehin nicht im Tor unterbringen. So endete das Spiel mit 1:0 und der VfL fuhr mit drei Punkten zurück nach Niedersachsen.

Umfrage

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Diego Benaglio

42%

Fagner

0%

Naldo

4%

Alexander Madlung

3%

Marcel Schäfer

2%

Christian Träsch

7%

Jan Polak

5%

Vieirinha

5%

Diego

20%

Ivan Perisic

2%

Bas Dost

10%

Ivica Olic

1%

Makoto Hasebe

1%

Josue

0%

Abgegebene Stimmen: 168

Aufstellungen

Trainer
Mike Büskens

Hesl – Zimmermann, Sobiech, Mavraj, Baba – Varga, Pekovic – Klaus (45. Prib), Sararer (67. Park) – Asamoah (80. Azemi), Djuridjic

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Fagner (67. Hasebe), Naldo, Madlung, Schäfer – Träsch, Polák (78. Josué) – Vierinha, Diego, Perišić (45. Olić) - Dost

Spielstatistik

Greuther Fürth

Aktion

VfL Wolfsburg

0

Tore

1

20

Torschüsse

10

49%

Ballbesitz

51%

48%

Zweikämpfe gewonnen

52%

10

Ecken

5

4

Abseits

3

24

Fouls

23

3

Gelbe Karten

3

0

Rote Karten

0

Zuschauer: 15.045 | Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)

Impressionen 21. Spieltag

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