VFL Wolfsburg

29. Spieltag

VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund

Patrick Helmes sitzt auf dem Rasen und zieht seine Stutzen hoch.

VfL bietet großen Kampf, unterliegt dem BVB aber mit 1:3 (0:1)

In einer packenden Begegnung am Samstagnachmittag unterlag der VfL vor heimischer Kulisse dem Deutschen Meister aus Dortmund unglücklich mit 1:3 (0:1). Lewandowski (22.) und Gündoğan (49.) hatten die Schwarz-Gelben in Führung geschossen, ehe es Mandžukić (61.) noch einmal spannend machte. Die aufopferungsvoll kämpfende Magath-Elf hatte bis zum Schluss die Chance auf einen Punktgewinn, musste in der Nachspielzeit aber einen weiteren Lewandowski-Treffer hinnehmen (90.). Vor ausverkauftem Haus begegneten die Wölfe dem Tabellenführer auf Augenhöhe, verließen den Platz nach zuvor fünf ungeschlagenen Spielen in Serie aber dennoch als Verlierer. In der Tabelle steht Grün-Weiß somit weiterhin auf Rang neun. 

Vereinslogos VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund mit dem Endstand der Partie. Der VfL unterliegt der Borussia aus Dortmund mit 3:1.

Schwungvolle Anfangsphase

Mario Mandzukic im Zweikampf gegen einen Dortmunder Spieler.Felix Magath änderte sein Team, ähnlich wie in der Vorwoche, auf einer Position. Diesmal verteidigte Madlung an der Seite von Felipe, Russ nahm dafür auf der Bank Platz. Von Beginn an war zu erkennen, dass sich der VfL gegen den Deutschen Meister keinesfalls verstecken wollte, agierte ob der jüngsten Erfolge selbstbewusst und mutig nach vorne. Die erste Chance hatte dennoch der BVB. Lewandowski verzog jedoch deutlich (9.). Kurze Zeit später kam auch Grün-Weiß erstmals gefährlich vors Tor, Dejagah setzte seinen Freistoß aus spitzem Winkel allerdings ein paar Meter zu hoch an (12.). Dann wieder Dortmund – Hummels köpfte eine Ecke von Gündoğan knapp über die Querlatte (14.). Längst hatte sich eine muntere Partie entwickelt, in welcher der VfL dem Tabellenführer auf Augenhöhe begegnete. Ein schöner Spielzug über Kagawa und Perišić brachte dann aber doch die Führung für die Gäste aus dem Ruhrgebiet. Lewandowski hatte in der Mitte keine Probleme die Kugel am chancenlosen Benaglio vorbei in die Maschen zu befördern (22.). Fast wäre der Magath-Elf drei Minuten später der schnelle Ausgleich gelungen, Mandžukić scheiterte nach schönem Zuspiel von Schäfer im Fallen aber an Weidenfeller im Dortmunder Tor. Den Nachschuss vergab Helmes aus Nahdistanz. In der Folge beruhigte sich das Geschehen ein wenig. Der BVB ließ den Ball nun länger durch seine Reihen laufen, ohne dabei aber für die ganz große Torgefahr zu sorgen. So dauerte es bis zur 45. Spielminute bis Benaglio von Gündoğan erneut geprüft wurde. Der VfL-Rückhalt war auf dem Posten und konnte den Ball zur Ecke abwehren. Wenig später ging es mit dem 0:1 in die Kabine. 

Großer Kampf

Vieirinha.Hinein in Hälfte zwei – der VfL sofort im Vorwärtsgang. Gerade eingewechselt bediente Vieirinha den mitgelaufenen Mandžukić, der Kroate traf den Ball jedoch nicht voll (47.). Auf der Gegenseite machte es Gündoğan besser und überwand Benaglio mit einem Schlenzer aus 14 Metern, nachdem die VfL-Abwehr den Ball nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone befördern konnte (49.). Die Wölfe ließen sich aber auch von diesem erneuten Rückschlag nicht beirren und boten Schwarz-Gelb weiterhin nach Kräften Paroli. Erst prüfte Vieirinha Weidenfeller mit einem Distanzschuss (56.), dann brachte eine scharfe Dejagah-Hereingabe Gefahr vor dem Gästetor (57.). Beinahe fiel auf der anderen Seite aber ein weiterer BVB-Treffer, Błaszczykowski scheiterte an der Querlatte (59.). Doch auch der VfL blieb weiterhin gefährlich und wurde schließlich mit dem Anschlusstreffer für einen großen Kampf belohnt. Eine Polák-Grätsche ermöglichte Dejagah auf rechts Raum zum Flanken, Mandžukić am langen Pfosten brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten (61.). Auf der Gegenseite verpassten erst Kehl (66.) und dann Kagawa (73.) die Vorentscheidung, sodass Mandžukić wenig später den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Die scharfe Dejagah-Vorlage traf der Angreifer jedoch nicht (77.). Sechs Minuten vor dem Ende der VfL dann nur noch zu zehnt: Schiedsrichter Dingert zeigte Madlung die Ampelkarte, nachdem dieser im Luftduell mit Schmelzer aneinandergeraten war. Die Magath-Elf probierte bis zuletzt alles, warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne. Erneut Lewandowski setzte in der Nachspielzeit dann aber den Schlusspunkt zum 1:3-Endstand aus VfL-Sicht.

Eine große kämpferische Leistung der Grün-Weißen blieb somit am Ende ohne Lohn. Man hatte dem Deutschen Meister und Tabellenführer zudem auch spielerisch Paroli bieten können, ein verdienter Punktgewinn blieb jedoch aus. Wer weiß was passiert wäre, wenn der VfL das Spiel mit elf Mann beendet hätte. 

Umfrage

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Diego Benaglio

6%

Felipe Lopes

2%

Marcel Schäfer

2%

Josué

2%

Vieirinha

8%

Christian Träsch

0%

Alexander Madlung

0%

Mario Mandžukić

15%

Petr Jiráček

3%

Ashkan Dejagah

62%

Jan Polak

0%

Patrick Helmes

2%

Ricardo Rodríguez

0%

Giovanni Sio

0%

Abgegebene Stimmen: 65

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Felix Magath

Benaglio – Träsch (80. Sio), Madlung, Felipe, Rodríguez – Polák, Josué (54. Jiráček) – Dejagah, Schäfer – Helmes (45. Vieirinha), Mandžukić

Logo Borussia Dortmund.

Trainer
Jürgen Klopp

Weidenfeller – Piszczek, Subotić, Hummels, Schmelzer – Gündoğan, Kehl – Błaszczykowski (87. Owomoyela), Kagawa (80. Leitner), Perišić (69. Großkreutz) – Lewandowski

Spielstatistik

Tore: 0:1 Lewandowski (22.), 0:2 Gündoğan (49.), 1:2 Mandžukić (61.), 1:3 Lewandowski (90.)

Gelbe Karten: Dejagah / Subotić, Kehl

Gelb-Rote Karte: Madlung (84.)

Zuschauer: 30.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg)

Impressionen vom 29. Spieltag

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