VFL Wolfsburg

16. Spieltag

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg

Spielszene vor dem Tor der Wolfsburger. Pizarro schießt auf das Tor, Torwart Benaglio und drei Spieler des VfL Wolfsburg sind machtlos.

Wolfsburg verliert in Bremen

Der VfL Wolfsburg hat am 16. Spieltag 1:4 bei Werder Bremen verloren. Vor 39.124 Zuschauern im Weser-Stadion unterlagen die Grün-Weißen am Samstagnachmittag im 29. Duell beider Mannschaften. Sokratis brachte den Gastgeber mit seinem ersten Bundesligatreffer in Führung (18). Noch vor der Pause erhöhte Claudio Pizarro auf 2:0 (45.).

Nach dem Wiederanpfiff kam Sebastian Polter zu seinem Bundesligadebüt, konnte die Auswärtsniederlage der Grün-Weißen aber nicht verhindern. In der 55. Minute erhöhte Marcus Rosenberg zum 3:0. Der eingewechselte Marko Arnautovic markierte das zwischenzeitliche 4:0 (71.). VfL-Verteidiger Marcel Schäfer gelang kurz vor Spielende der Ehrentreffer zum 1:4. In der Tabelle belegt das Team von Felix Magath den 14. Rang.

Vereinslogos Werder Bremen und VfL Wolfsburg mit dem Endstand der Partie. Der VfL Wolfsburg verliert das Spiel mit 4 zu 1.

Im Vergleich zum 2:2 gegen Mainz 05 gab es zwei Veränderungen in der Startelf. So rückte Bjarne Thoelke neben Alexander Madlung in die Innenverteidigung und Chris für den gesperrten Makoto Hasebe ins defensive Mittelfeld. Im Angriff kam Yohandry Orozco zu seinem zweiten Bundesligaspiel überhaupt – er ersetzte den Koreaner Koo Ja-Cheol.

Bei bester Fußballatmosphäre begannen die Wölfe mit Schwung, während der Gastgeber zu Beginn vorsichtig agierte. Nach knapp zehn Minuten gab es die erste Druckwelle der Bremer, die jedoch – dank einer disziplinierten VfL-Abwehr – immer wieder ins Abseits liefen. Wolfsburg stand kompakt, und musste dann aus einer Standardsituation den Gegentreffer hinnehmen! Mit der ersten Tormöglichkeit traf Sokratis im Nachschuss aus sieben Metern zum 1:0 für Bremen (18.).

Der VfL sammelte sich schnell wieder und machte das in der Defensive ordentlich, allerdings fehlte nach vorne die Durchschlagskraft. Über die Außen kam zu wenig Unterstützung für Mandžukić. Insgesamt tat sich zu diesem Zeitpunkt nicht viel auf dem Grün. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigten sich die Wölfe: Erstmals kombinierte man schnell und spielte Ashkan Dejagah frei. Der zögerte – sodass sein Schuss abgewehrt wurde (37.). In der 40. Minute zeigten die Gäste ihren bisher besten Angriff. Über mehrere Stationen kam der Pass zu Mandžukić, der nur das Außennetz traf (40.). Doch wieder war es Bremen – Pizarro sorgte für den 2:0-Halbzeitstand (45.). Ein ganz ungünstiger Zeitpunkt für die Wölfe.

Debüt für Polter

Polter.In der zweiten Hälfte gab es zwei Wechsel beim VfL. Der 20-jährige Sebastian Polter (mit seinem Bundesligadebüt) sowie Routinier Sebastian Schindzielorz, mit seinem zweiten Bundesligaeinsatz in dieser Saison, kamen für Hasan Salihamidžić und Josué in die Partie.

Jubel in der 46. Minute als Bjarne Thoelke nach einem Dejagah-Freistoß ins Tor traf – dann aber der Abseitspfiff ertönte. Schade! Das wäre das perfekte Zeichen für die Aufholjagd gewesen. Wolfsburg kam deutlich besser aus den Startlöchern. Doch wieder das gleiche Bild. 3:0 für Werder. Marcel Schäfer verlor den Zweikampf gegen Rosenberg, der Schwede ließ Benaglio mit einem trockenen Flachschuss in die lange Ecke keine Chance (55.). Die Wölfe gaben nicht auf und zeigten Moral, Dejagah zog toll von links nach innen und suchte direkt den Abschluss. Leider am linken Pfosten vorbei (62.). Orozco mit der nächsten Möglichkeit. Aus zehn Metern kam der Venezolaner unbedrängt zum Schuss, setzte aber das Leder vorbei (65.). In der 71. Minute traf Arnautovic zum 4:0 für Bremen. Während Mandžukić angeschlagen am Boden lag, spielte Werder den Angriff aus. Gegen eine unsortierte VfL-Abwehr bediente Pizarro den eingewechselten Arnautovic, der freistehend traf.

Der VfL versuchte weiter nach vorne zu spielen und bemühte sich. Linksverteidiger Schäfer gelang in der 86. Minute der Ehrentreffer als er 30 Metern vor dem Tor nicht angegriffen wurde, haute er einfach mal drauf – rechts unten segelte der Ball ins Netz. Ein schöner Treffer, wenn auch nur Ergebniskosmetik. Die Wölfe gaben bis zum Schluss nicht auf, machten aber insgesamt zu viele Fehler. Das letzte Spiel im Jahr 2011 bestreitet der VfL am kommenden Samstag, 17. Dezember, zu Hause gegen den VfB Stuttgart.

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Diego Benaglio

5%

Marcel Schäfer

5%

Josué

0%

Hasan Salihamidžić

0%

Christian Träsch

0%

Alexander Madlung

2%

Mario Mandžukić

0%

Rasmus Jönsson

15%

Ashkan Dejagah

0%

Chris

2%

Yohandry Orozco

11%

Bjarne Thoelke

2%

Sebastian Polter

0%

Sebastian Schindzielorz

58%

Abgegebene Stimmen: 55

Aufstellungen

Logo Werder Bremen.

Trainer
Thomas Schaaf

Wiese – Sokratis (60. Arnautovic), Wolf, Naldo, Schmitz – Bargfrede – Fritz, Ignjovski – Trinks – Pizarro (73. Wagner), Rosenberg

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Felix Magath

Benaglio – Träsch, Chris, Thoelke, M. Schäfer – Josué (46. Schindzielorz) – Madlung, Salihamidžić (46. Polter) – Dejagah, Mandžukić, Orozco (77. Jönsson)

Spielstatistik

Tore: 1:0 Sokratis (18.), 2:0 Pizarro (44.), 3:0 Rosenberg (55.), 4:0 Arnautovic (71.), 1:4 Schäfer (86.)

Gelbe Karten: Sokratis / Josué, Chris, Träsch

Zuschauer: 39.124

Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)

Impressionen vom 16. Spieltag

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