VFL Wolfsburg

Zebra gegen Wolf

28.09.2017
Eine Porträtaufnahme von Stephan Lerch.

VfL-Frauen gastieren am Sonntag beim MSV Duisburg.

Drei Spiele zum Warmwerden haben die Grün-Weißen bislang absolviert, nun geht es terminlich wieder ans Eingemachte: Nach Ende der vorerst letzten kompletten Trainingswoche warten fünf Pflichtspiele binnen 15 Tagen. Los geht es am kommenden Sonntag mit dem Auswärtsspiel des vierten Spieltags beim MSV Duisburg. Ab 14 Uhr treffen an der Wedau zwei Teams aufeinander, die unterschiedlicher nicht in die Saison hätten starten können. Während die Wölfinnen die Maximalausbeute von neun Punkten ergatterten und als souveräner Spitzenreiter in den Westen fahren, stehen die Meidericherinnen noch ohne einzigen Zähler da. Doch allein aufgrund dieser Konstellation dürfe man Duisburg keinesfalls unterschätzen, wie Stephan Lerch in der üblichen Presserunde am Donnerstag mahnte: „Duisburg hat gegen Freiburg und Potsdam jeweils nur mit einem Gegentor verloren und es seinen Gegnern bisher nicht leicht gemacht. Gegen uns hat der MSV nun nichts zu verlieren, weshalb ich uns vor einer schwierigen Aufgabe sehe.“ Außerdem sprach der VfL-Cheftrainer über…

…die Personalsituation: Im Vergleich zum letzten Spiel gegen den FF USV Jena hat sich unsere Personalsituation nicht grundlegend verändert. Das heißt, Marie Dolvik, Katharina Baunach und Isabel Kerschowski stehen uns weiterhin nicht zur Verfügung. Sie trainieren allesamt individuell. Nilla Fischer, die gegen Jena mit leichten Beschwerden noch ausgewechselt werden musste, hat hingegen wieder trainiert. Aktuell sieht es bei ihr sehr gut aus. Auch Almuth Schult, die von der Nationalmannschaft angeschlagen zurückkam, hat die Belastung wunderbar überstanden.

… mögliche Umstellungen: Schon in den ersten Spielen habe ich die Mannschaft immer mal wieder verändert und dabei taktisch und personell rotiert. Jetzt stehen uns schwierige Englische Wochen mit Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal bevor und dementsprechend ist eine Rotation gegen Duisburg definitiv erneut eine Option. So kann die eine oder andere Spielerin durchatmen, damit die Kräfte für die nächsten Wochen gebündelt werden können. Endgültig festgelegt habe ich mich allerdings noch nicht.

…seine Erwartungen an das Spiel: Ich gehe von einem kampfbetonten Spiel aus, in dem die Duisburgerinnen sicherlich aggressiv in die Zweikämpfe gehen werden. Des Weiteren werden sie versuchen, unser Aufbauspiel bestmöglich zu stören. Wir möchten den Schwung aus dem Spiel gegen Jena, in dem schon sehr vieles sehr gut aussah, mitnehmen. Wenn uns das gelingt, werden wir unser gewohntes Spiel durchziehen und mit den drei Punkten nach Hause fahren.

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