VFL Wolfsburg

Souveräner Spitzenreiter

25.09.2017

VfL-Frauen siegen erneut deutlich / Peter setzt Zeichen für Vielfalt.

Drei Spiele, drei Siege, 15 geschossene Tore – ohne bislang einen einzigen Gegentreffer kassiert zu haben: Die Frauen des VfL Wolfsburg marschieren direkt in den ersten Begegnungen der neuen Saison durch die Allianz Frauen-Bundesliga und haben sich bereits jetzt einen kleinen Vorsprung von zwei Punkten auf die Verfolger aus Potsdam und Freiburg herausgespielt. Der gestrige 5:0-Heimsieg gegen den FF USV Jena war zwar nahe der Perfektion, ließen die VfL-Frauen nur einen einzigen Torschuss der Gegnerinnen zu, doch trotz der fünf erzielten Treffer hätten die Wölfinnen bei besserer Chancenverwertung ein noch höheres Ergebnis erreichen können. Kapitänin Nilla Fischer konnte beim Schützenfest gegen die Thüringerinnen aufgrund leichter Schmerzen im Beckenbereich indes nur eine Halbzeit mitwirken. Nachdem die 33-Jährige nach 45 Minuten vorsorglich vom Platz genommen worden war, übernahm Babett Peter die besondere Kapitänsbinde der Schwedin, auf der die Regenbogenfarben abgebildet sind und die dadurch für Vielfalt, Toleranz und als Symbol gegen Rassismus steht.

Die Stimmen zum Spiel:

Babett Peter über das Tragen der Kapitänsbinde: Nicht nur unsere Kapitänin Nilla Fischer trägt dieses Motto der Vielfalt, sondern wir als gesamte Mannschaft stehen voll dahinter. Aus diesem Grund habe ich diese Kapitänsbinde gerne getragen.

Alexandra Popp: Ich freue mich sehr, dass ich das Vertrauen, das mir unser Trainer gegeben hat, auch zurückgeben konnte und dass er mich in die Startelf gestellt hat. Mir war klar, dass ich mich nach meiner Verletzung erst einmal zurückkämpfen muss. Das ist mir gut gelungen und es freut mich, dass ich auch gleich so erfolgreich war. Mein letzter Dreierpack müsste auch schon über zwei Jahre her sein.

Zsanett Jakabfi: Ich freue mich, dass ich nach der langen Verletzungspause endlich wieder von Beginn an spielen durfte, da es etwas Besonderes für mich ist. Ich habe mir natürlich vorgenommen, gut zu spielen – und das ist mir auch gelungen.

Katja Greulich, Cheftrainerin vom FF USV Jena: Herzlichen Glückwunsch an den VfL Wolfsburg zum dritten klaren Sieg. Unser Plan, dem VfL das erste Gegentor zu bescheren, ist nicht aufgegangen. Wolfsburg weist eine brutale Qualität auf. Leider haben wir es – trotz der defensiven Ausrichtung – verpasst, die Zweikampfhärte anzunehmen und sind erst in der zweiten Halbzeit so richtig wach geworden.

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