VFL Wolfsburg

Keine Siege für den Nachwuchs

13.11.2017

U23-Frauen spielen unentschieden in Jena / U17-Wölfinnen verlieren gegen SV Meppen.

Den U23-Jungwölfinnen trennte sich am Sonntagnachmittag mit einem 0:0-Unentschieden vom Tabellennachbarn FF USV Jena. Die Wolfsburgerinnen hatten besonders in der Anfangsphase gute Torchancen, ließen diese jedoch ungenutzt. In der Folge hatten die Gäste viel Ballbesitz und machten viel Druck. Besonders positiv war für das Trainerteam, dass die beiden Verletzten Lisa Schöppl und Anna-Lena Stolze wieder einsatzfähig waren und wieder zu Einsatzminuten kamen. Besonders in der zweiten Halbzeit legten alle Spielerinnen eine tolle Einstellung an den Tag. Trotzdem konnten sie auf einem sehr engen Platz keine zwingenden Torchancen kreieren und so endete das Spiel letztlich torlos. U23-Trainer Saban Uzun: „Wir wollten drei Punkte mitnehmen. Allerdings kann in der momentanen Tabellensituation am Ende auch ein Punkt entscheidend sein. Ein Tor hätte uns Sicherheit gegeben. Schade, dass wir trotz großem Druck nicht gewinnen konnten.“

U17 verliert Spitzenspiel

Nach dreiwöchiger Pause mussten die B-Juniorinnen im Spitzenspiel gegen den punktgleichen SV Meppen eine 4:2-Niederlage hinnehmen. Dabei legte der SV mit zwei schnellen Toren los: Schon nach zwölf Minuten netzten Pascalle Pomper und Patrizia Janssen handlungsschnell ein. Nach der kalten Dusche zum Start fanden die Wolfsburgerinnen besser ins Spiel. Nach einer tollen Vorarbeit von Natasha Kowalski erzielte Lara Marie Cordes den Anschlusstreffer (15.). Die Gäste bestimmten nun das Spiel und mussten kurz vor der Pause das 3:1 (38.) durch Janssen hinnehmen. Nach der Pause gaben die Wölfinnen alles und kamen auch zur Torchancen. Es passte zu diesem Tag, dass dann erneut Janssen das Spiel durch einen Konter entschied (59.). Der 4:2-Treffer (70.) durch Cordes änderte schlussendlich nichts an der Niederlage. Trainer Holger Ringe bilanzierte: „Wir haben uns in den ersten 20 Minuten den Schneid abkaufen lassen. Die Gastgeberinnen kamen mit den schwierigen Platzverhältnissen besser zurecht. Dazu haben wir Pascalle Pomper und Patrizia Janssen nicht in den Griff bekommen. Wir haben allerdings alles versucht und nie aufgegeben.“

Am Mittwoch, 15. November, steht für die B-Juniorinnen das nächste Topspiel in der Bundesliga Nord/Nordost an. Der Tabellennachbar SV Werder Bremen ist um 18 Uhr am Elsterweg zu Gast. Besonders auf die Offensive der Hansestädter ist zu achten, denn Vivien Endemann und Selma Licina sind mit zusammen zwölf erzielten Toren in dieser Spielzeit besonders gefährlich. Trainer Holger Ringe warnt allerdings auch vor Nora Claussen: „Sie ist momentan die beste Spielerin der Liga, kann Pässe über 50 Meter spielen, die in die Tiefe gehen und schnell zum Tor führen.“ Auch vor Standardsituation ist laut dem VfL-Übungsleiter Obacht geboten. Für die Partie am Mittwoch gab Ringe die Marschrichtung vor: „Wir müssen jetzt den Mund abwischen und wollen gegen Bremen alles wieder gut machen.“

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