VFL Wolfsburg

Harder im Endspiel

04.08.2017
Pernille Harder schießt den Ball.

VfL-Dänin kämpft am Sonntag im Finale gegen die Niederlande um die EM-Krone.

Vier verschossene Elfmeter haben Österreich um den Einzug ins Finale gebracht und damit der dänischen Wölfin Pernille Harder den Traum vom Titel bei der Frauen-Europameisterschaft in den Niederlanden aufrechterhalten. Dort treffen die Skandinavierinnen nun am Sonntag, 17 Uhr, auf den Gastgeber, der im anderen Halbfinale England mit 3:0 besiegte.

Zum ersten Mal im Endspiel

Der Jubel der Däninnen fiel nach dem letzten verwandelten Strafstoß am Donnerstagabend entsprechend ausgelassen aus, wogegen Österreich insgesamt gleich vier Mal am Punkt scheiterte: Den ersten Elfer hatte vor Abschluss der letztlich torlosen 90 Halbfinal-Minuten bereits Sarah Puntigam in der 13. Spielminute vergeben. Vier weitere Fehlschüsse schlossen sich nach Ende der Verlängerung an. Laura Feiersinger, Viktoria Pinther und Verena Aschauer versagten in Breda die Nerven, wohingegen Dänemarks Nadia Nadim, Harder und Nicoline Sörensen erfolgreich waren. Der zwischenzeitlich von ÖFB-Keeperin Manuela Zinsberger parierte Elfmeter gegen Sofie Junge Pedersen half nicht. So waren es die Däninnen, die sich freudestrahlend in den Armen lagen, während die Österreicherinnen zwar traurig, aber dennoch stolz über die erbrachte Turnierleistung, die Heimreise antreten mussten. 

27.000 feiern Finaleinzug

Ebenfalls wie die Däninnen sind die Niederlande zum ersten Mal in ihrer Geschichte in ein Finale bei einer Europameisterschaft eingezogen. Vor 27.000 Zuschauern in Enschede – ebenfalls Spielstätte des Finals am Sonntag – ließ der Gastgeber dem amtierenden WM-Dritten beim 3:0 (1:0) am Donnerstag keine Chance. Den Grundstein für diesen Erfolg legte Vivianne Miedema in der 22. Minute. Vier Minuten später rettete für die „Oranje“ zwar das Aluminium, ansonsten dominierte der Außenseiter die Engländerinnen über weite Teile des Spiels. Nach einem groben Abwehrfehler (62.) fiel das 2:0 durch Danielle Van De Donk, ehe in der Nachspielzeit Millie Bright per Eigentor den 3:0-Endstand besiegelte. 

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