VFL Wolfsburg

„Wir nehmen den Schwung mit“

19.03.2017

Nach sieben Punkten aus drei Spielen gehen die Wölfe zuversichtlich in die Länderspielpause.

„Schön war Bremen und heute sind Punkte“: Besser als VfL-Sportdirektor Olaf Rebbes Fazit kann man die Erleichterung über den 1:0-Arbeitssieg gegen den SV Darmstadt wohl nicht in aller Kürze beschreiben. Das Ziel wurde erreicht, schließlich seien „im Abstiegskampf Punkte entscheidend.“ Das erneute Erfolgserlebnis sollte weiteren Rückenwind im Kellerkampf geben: „Wir nehmen den Schwung mit nach Leverkusen.“

„Immer noch 15 – das fühlt sich komisch an“

Der Kellerkampf bleibt spannend. Nach den Punktgewinnen aller Nordclubs fällt der VfL Wolfsburg trotz seines 1:0-Heimerfolgs gegen Darmstadt auf Rang 15 zurück. „Verrückt, dass plötzlich alle gewinnen,“ sagt auch der Schütze des goldenen Tores, Mario Gomez. „Sieben Punkte in drei Spiele und immer noch 15. – das fühlt sich komisch an.“ Umso wichtiger war der hart erkämpfte, aber verdiente Dreier gegen die Lilien, durch den der Abstand zum Mittelfeld weiter verkürzt werden konnte. „Schön ist es, dass wir einige Mannschaften mit unten reinziehen konnten. Vorher waren es drei, inzwischen sind es sieben oder acht.“

„Müssen den Sack zumachen“

Bei aller Überlegenheit und allem Chancenplus hatten die Wölfe Glück, nicht kurz vor Schluss noch durch Sidney Sam die kalte Dusche zu kassieren. „Die letzten zehn Minuten dürfen nicht mehr passieren, wir müssen vorne einfach den Sack zu machen“, haderte Gomez zwar mit den zuvor vergebenen Hochkarätern, zeigte sich aber gleichzeitig „mega-happy“ über die Fortsetzung des Aufwärtstrends: „Schön, dass wir inzwischen darüber sprechen, dass wir die Tore machen müssen. Vor ein paar Wochen haben wir noch darüber gesprochen, dass wir die Punkte machen müssen.“

„Auf die Nase geschossen“

Dass es am Ende erleichterte und zufriedene Grün-Weiße auf dem Rasen gab, war einmal mehr dem Torjäger zu verdanken, der eine seiner beiden Großchancen nutzen konnte. Unheimlich sei ihm sein Lauf mit drei Treffern in den letzten drei Spielen unter Andries Jonker nicht. „Wir haben einen klaren Plan mit dem Ball“, lobt er die offensiv ausgerichtete Einstellung des Teams. „Man sieht, dass alle Spieler mit einer breiteren Brust spielen, alle viel mehr Vertrauen haben in das, was sie spielen müssen.“ Bedanken durfte sich Gomez auch bei Jannes Horn für die feine Vorarbeit zum goldenen Treffer. „Die Hereingabe war perfekt, ich musste gar nichts mehr machen. Er hat mir quasi auf die Nase geschossen.“ Horn selbst, direkt von der Tribüne in die Startelf rotiert, durfte sich nicht nur über den starken Assist, sondern auch über einen konzentrierten Gesamtauftritt freuen. „Mario hat mir direkt vorm Anpfiff nochmal Mut zugesprochen“, verriet der Youngster, dem Gomez eine große Zukunft zutraut („Er ist brutal schnell und hat einen super linken Fuß“), im Anschluss.

„Gänsehaut im Bus“

Ein weiterer wichtiger Faktor für die kleine Erfolgsserie der Wölfe ist der besondere Schulterschluss mit den Fans, die das Team bereits in Leipzig frenetisch unterstützt hatten. Vor der Partie gegen Darmstadt wurde der Mannschaftsbus bei Ankunft an der Volkswagen Arena von einem Fahnenmeer und Gesängen empfangen. „Ich habe im Bus Gänsehaut bekommen“, empfand Jannes Horn die besondere Unterstützung als Extraschuss Motivation. “Ich habe die Musik in meinem Kopfhörer nicht mehr gehört, weil es so laut war. Das war echt super.“ Auch Gomez zeigte sich beeindruckt. „In Leipzig waren es schon gefühlt 5.000. Aber so habe ich das noch nicht erlebt.“

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