VFL Wolfsburg

„Vorne gewonnen“

18.11.2017
Martin Schmidt applaudiert nach dem Spiel gegen SC Freiburg den Fans in der Volkswagen Arena zu.

Die Trainerstimmen zum 3:1 gegen Freiburg.

Während Freiburg-Coach Christian Streich sein Team für einen mutigen Auftritt lobte, jedoch den erfolgreichen finalen Pass vermisste, war Wölfe-Cheftrainer Martin Schmidt heilfroh über den wichtigen ersten Bundesliga-Sieg unter seiner Regie. In einem „Spiel auf Augenhöhe“ hatten sich seine Schützlinge am Ende vor allem aufgrund starker individueller Offensivaktionen von Yunus Malli, Daniel Didavi und Yannick Gerhardt mit 3:1 durchgesetzt. Schmidt ist zuversichtlich, dass der Knoten bei den Wölfen, die den Heimerfolg heute „vorne gewonnen und hinten abgesichert“ haben, nun geplatzt ist und die nächsten drei Punkte im eigenen Rund schon bald folgen.

Die Trainerstimmen

Christian Streich: Nach drei Minuten stand es 1:0 – da haben wir schlecht verteidigt. Dann haben wir probiert, vorwärts Fußball zu spielen, der letzte Pass ist aber leider nicht angekommen. Wir haben Wolfsburg hoch angelaufen und auch nach dem 2:0 hat die Mannschaft immer noch alles probiert und gegeben. Dann haben wir das 2:1 gemacht und kriegen sofort im Gegenzug das dritte Gegentor. Wir waren nicht in der Lage, das besser zu verteidigen. Auch danach haben wir weitergemacht, hatten Torchancen, die wir aber nicht genutzt haben. So haben wir das Spiel verloren.

Martin Schmidt: Es war ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn das im Vorfeld nicht alle glauben wollten. Das sieht man auch an den bis zum Ende ausgeglichenen Torschüssen, Ballaktionen und Zweikämpfen. Wir hatten das Glück, früh in Führung gehen zu können. Dann haben wir beim 2:0 unser Umschaltspiel und unsere Offensivaktionen gut umgesetzt. Die 2:0-Führung hat uns eine gewisse Sicherheit gegeben, aber man hat gesehen, dass das Konstrukt noch nicht hundertprozentig stabil ist. Wenn wir hart angelaufen wurden, mussten wir andere Lösungen suchen. So hatten wir zehn bis 15 schwere Minuten mit Unruhe in der ersten Halbzeit. In die zweite Halbzeit kamen wir eigentlich gut rein, nach dem Gegentor hätte es aber nochmal schwierig werden können. Da haben wir dann aber wieder von unserer Offensive gelebt, die heute das Prunkstück war: Yunus mit zwei Toren, Dida mit zwei Assists und dazu Yannick, der einmal getroffen und ein Tor vorbereitet hat. Wir haben das Spiel vorne gewonnen und hinten abgesichert. So haben wir den ersten Dreier eingefahren – und der war nach den letzten Spielen hochverdient. Der Dreier ist sehr wichtig für unsere Entwicklung. Wir müssen weiter hart arbeiten, trainieren und auf dem Platz alles geben. Dann werden wir sicher nicht mehr sechs Monate warten müssen bis zum nächsten Heimsieg. Das muss unser Ziel sein.

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