VFL Wolfsburg

„Unsere Linie verloren“

10.03.2018
Bruno Labbadia.

Die Stimmen der Trainer zum 0:3 in Sinsheim.

Der VfL Wolfsburg hat am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga eine 0:3 (0:1)-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim hinnehmen müssen. Nach durchwachsener erster Halbzeit kam der VfL im zweiten Durchgang zunächst auf, verpasste es aber den Ausgleich zu erzielen, so dass der Treffer von Serge Gnabry und ein Eigentor von Josuha Guilavogui die Niederlage im Kraichgau besiegelten. Damit bleibt die Mannschaft von Bruno Labbadia auch im dritten Spiel unter dem Coach ohne Sieg. Aktuell stehen die Grün-Weißen mit 25 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz.

Bruno Labbadia: Bis zum Tor haben wir den Ball gut laufen lassen, so wie wir es uns vorgenommen hatten. Uns ist es auch gelungen, Ruhe zu bewahren. Durch das 0:1 haben wir total unsere Linie verloren. Mit Glück lagen wir zur Halbzeit nur 0:1 zurück. Das war auch der Grund warum ich eine unliebsame Auswechslung vornehmen musste – unabhängig von der Person. Einfach, weil ich gemerkt habe, wir machen in dem Moment gar nichts mehr richtig. Mein Ziel war es, mit dem 0:1 in die Halbzeit zu kommen. In der Pause haben wir der Mannschaft mitgegeben, dass wir unsere Chance bekommen werden. Wenn man dann gesehen hat, wie die Mannschaft rausgekommen ist, war das ordentlich. Wir haben die Riesentorchance und bekommen genau im direkten Gegenzug das 0:2. In so einer Situation gehen dann die Köpfe runter. Das macht es nicht einfacher. Wir müssen daran arbeiten, wie wir da anderes reagieren. Ansonsten ist es einfach eine bittere Niederlage.

Julian Nagelsmann: Wir sind nicht optimal ins Spiel gekommen, weil wir wie gegen Augsburg etwas tiefer verteidigen wollten. Wolfsburg hat das sehr gut gemacht, wir haben wenig Zugriff bekommen. Dann haben wir höher verteidigt und hatten insgesamt mehr Ballbesitz-Phasen, auch weil Wolfsburg nicht mehr in Ruhe rausspielen konnte. Dann waren wir sehr überlegen und hätten höher führen müssen. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit hatte Wolfsburg gut umgestellt und wir hatten ein bisschen Probleme, die Räume zuzulaufen. Mit dem 2:0 haben wir wieder mehr Sicherheit und Räume zum Kontern bekommen. Am Ende war es ein verdienter Sieg.

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