VFL Wolfsburg

„Unsere Aufgabe gelöst“

12.05.2018

Die Stimmen der Trainer zum Spiel.

Die Euphorie ist zurück in Wolfsburg: Beim 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am 34. und damit letzten Spieltag der Saison brachten die Wölfe ihre Fans nach drei Niederlagen in Folge wieder einmal zum Jubeln – und das nicht nur wegen der Tore von Josuha Guilavogui, Divock Origi, Robin Knoche und Josip Brekalo. Mit dem Sieg sicherten sie die Grün-Weißen den Relegationsplatz, bei einer Niederlage hätten die Wölfe beim gleichzeitigen 2:1-Siegs des Hamburger SV gegen Borussia Mönchengladbach den Weg in die 2. Liga antreten müssen. Den direkten Abstieg konnte das Team von Cheftrainer Bruno Labbadia abwenden, obwohl die Kölner zwischenzeitlich den 1:1-Ausgleich erzielten. Nun steht die nächste harte Aufgabe auf dem Programm, um den Weg zur 22. Bundesliga-Saison des VfL Wolfsburg zu ebnen. Gegen Holstein Kiel müssen die Wölfe am Donnerstag, 17. Mai (Anstoß um 20.30 Uhr) in der Volkswagen Arena im Relegations-Hinspiel antreten bevor am Montag, 21. Mai (Anstoß um 20.30 Uhr) das Rückspiel in Kiel ansteht.

Bruno Labbadia: Wir haben das getan, was wir tun mussten, nämlich das Spiel gewinnen. Das war die klare Marschroute, dass wir hier auf Sieg spielen und nicht nur auf einen Punkt. Das war die richtige Strategie. Die Mannschaft hat das heute sehr geschlossen gemacht. Es war super, dass das 1:0 gleich so früh fiel. Wir hätten natürlich danach bei unseren Chancen nachlegen müssen, bevor wir das 1:1 kassiert haben. Dann war das Spiel gefährlich. Köln ist immer wieder zurückgekommen. Sie haben zuletzt schon Rückstände aufgeholt, deshalb ist man in so einer Situation nie sicher. Dass wir jetzt vier Tore geschossen haben, das haben wir gebraucht. Wir haben uns viele Abläufe schon in den letzten Wochen erarbeitet, vor allen Dingen aber auch ganz intensiv in dieser Woche. Es ist ganz wichtig, dass sich die Spieler mit dieser Situation auch wohlgefühlt haben, weil das natürlich eine Sache des Selbstvertrauens ist. Wir können noch so gut trainieren, wir brauchen aber Erfolgserlebnisse. Deshalb nehmen wir heute diesen Erfolg mit. Jetzt geht gleich der Fokus auf das Spiel am kommenden Donnerstag. Auch da weiß ich, was uns erwartet. Aber heute haben wir unsere Aufgabe gelöst und das ist erst einmal entscheidend.  

Stefan Ruthenbeck: Das Spiel ging für uns ganz schlecht los, als wir in der ersten Minute das Gegentor bekommen haben. Es war eine Situation, die wir fußballerisch lösen wollen, es wäre besser gewesen, wenn wir den Ball wegschlagen und aber so fangen wir uns das 0:1. In der ersten Halbzeit war es ansonsten ein sehr offen ausgetragenes Spiel. Irgendwann haben wir mehr Ballbesitz gehabt, besser Fußball gespielt und das dann ganz gut gemacht. Wir konnten allerdings nicht jeden Konter verhindern, sodass Wolfsburg auch Chancen hatte. Wir sind aber auch gut in die Box unseres Gegners gekommen und haben folgerichtig das 1:1 gemacht. In der Halbzeitpause hatten wir das Gefühl gehabt, dass hier etwas geht und waren gefühlt vor dem 2:1 einen Tick näher dran am Führungstor, wie bei dem Fast-Eigentor von Brooks. Die 2:1-Situation, die eigentlich schon geklärt war, war ein Spiegelbild unserer Saison. Wir waren inkonsequent gegen den Ball, machen einfache Fehler. In dem Moment wurde das eiskalt ausgenutzt. Auch erst dann hatten sich die Wolfsburger den Sieg verdient. In den letzten 20 Minuten, die noch zu spielen waren, haben sie es richtig gut gemacht, haben gut verteidigt, immer wieder Konter gesetzt und waren bei Standards gefährlich. Der Gegner hat zurecht das Spiel gewonnen, weil sie es zum Schluss gut gemacht haben.

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