VFL Wolfsburg

„Unglaublich“

02.04.2017
Andries Jonker.

Die Stimmen der Trainer zum Spiel.

Das 3:3 des VfL Wolfsburg bei Bayer 04 Leverkusen wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben, denn es war eine verrückte Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Die besser und engagierter auftretenden Wölfe lagen schon mit 0:2 zurück und sahen wie der sichere Verlierer aus, ehe Mario Gomez in der Schlussphase die Partie mit einem Dreierpack vermeintlich komplett drehte. Doch dann fing sich der VfL kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich ein, weshalb Cheftrainer Andries Jonker trotz der großen Moral, die sein Team gezeigt hatte, auch nur bedingt zufrieden war. Doch auch sein Gegenüber auf der Bayer-Bank haderte mit dem Remis, nicht nur wegen des aus der Hand gegebenen Zwei-Tore-Vorsprungs.

Die Stimmen der Trainer

Tayfun Korkut: Das war ein spektakuläres Spiel für die Zuschauer, für uns war es allerdings nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme mit der Kompaktheit, sind nicht gut in die Zweikämpfe gekommen und hatten zu viele Fehlpässe in unserem Spiel. Durch eine gute Aktion gehen wir mit 1:0 in die Halbzeit und haben im zweiten Durchgang versucht, kompakter zu stehen und nachzulegen. Das ist uns zwar gelungen, aber nach dem Anschlusstreffer hat man gesehen, wie sich die Dynamik des Spiels verändert hat. Wir hatten plötzlich etwas zu verlieren, Wolfsburg dagegen überhaupt nichts mehr. Dann ging alles sehr schnell und wir lagen mit 2:3 zurück. Trotz allem haben wir in den letzten Minuten alles getan, um einen Punkt zu holen und hätten mit etwas Glück sogar noch gewonnen. Aber letztlich war das kein Spiel, das wir kontrolliert haben, denn wir hatten sehr viele schwierige Phasen während der Partie.

Andries Jonker: Wir sind nach Leverkusen gefahren mit der Überzeugung und dem Plan, hier zu punkten. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch gezeigt und das Spiel im Griff gehabt, auch wenn wir zu viele Bälle in die falsche Richtung, nämlich zu unserem Torhüter Koen Casteels gespielt haben. Das war nicht nötig. Dann ist Leverkusen in Führung gegangen, worüber ich etwas sauer war, und ich habe in der Halbzeit nochmal erklärt, wie das hier zu lösen ist. Wir haben dann gut angefangen und waren nah dran am Ausgleich, haben aber unsere Chancen nicht verwertet. Auch nach dem 0:2 hatte ich das Gefühl, dass hier etwas geht und wir einfach weitermachen müssen. Das Gefühl hatten die Jungs auch, nach dem 1:2 ist die Überzeugung sogar noch mehr gewachsen und wir hatten nach dem 3:2 das Gefühl, dass wir drei Punkte mitnehmen können. Durch einen Fehler haben wir dann noch den Ausgleich kassiert. Insgesamt müssen wir bei einem Zwei-Tore-Rückstand mit dem Spielverlauf zufrieden sein, aber über das gesamte Spiel gesehen, war da mehr drin. Wir waren vor allem im ersten Durchgang nicht gut genug und haben zu wenig nach vorne gemacht. Das war im zweiten Durchgang viel besser. Wir haben immer daran geglaubt, hier was zu erreichen. Unglaublich, dass wir es dann nach dem 3:2 wieder aus der Hand geben. Wenn wir verloren hätten, wäre es eine große Enttäuschung gewesen.

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