VFL Wolfsburg

„Noch viel Arbeit“

22.10.2017
Martin Schmidt.

Die Stimmen der Trainer zum Spiel.

Nach dem 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim wurde VfL-Cheftrainer Martin Schmidt natürlich vor allem mit der Frage konfrontiert, wie denn das Gefühl sei, fünfmal in Folge unentschieden zu spielen. Logisch, dass der Schweizer mit den fünf geholten Punkten nicht vollends zufrieden ist. Allerdings hob er besonders hervor, dass Spiele wie nun gegen Hoffenheim, vergangene Woche in Leverkusen oder bei Bayern München dabei waren, „in denen wir Mentalitätspunkte gesammelt haben“.

Julian Nagelsmann: Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden. Das ist ein völlig unnötiger Verlust von zwei Punkten für uns. Mit unserer Spielweise bin ich dagegen sehr zufrieden. Wir sind super in die Partie gekommen und müssen in den ersten fünf Minuten in Führung gehen, haben das aber nicht geschafft. Trotzdem waren wir noch gut im Spiel und hatten brutale Umschalträume nach eigenem Ballgewinn, was wir aber nicht immer perfekt zu Ende gespielt haben und deswegen keine richtig klaren Chancen hatten. Es gab dann einen kritischen Moment mit dem Elfmeter, der absolut keiner war. In der zweiten Halbzeit waren wir dann sehr dominant und haben gut verteidigt. Nach unserem Elfmetertor müssen wir das 2:0 machen, dann punkten wir dreifach. So können wir Wolfsburg nur zum Punkt und Felix Uduokhai zu einem sehr guten Standardverhalten gratulieren.

Martin Schmidt: Fünfmal Unentschieden zu spielen, ist nicht unbedingt schön. Es waren allerdings zwei, drei Spiele dabei, in denen wir Mentalitätspunkte gesammelt haben – und das sind momentan die wichtigen Punkte. Damit wächst unser Selbstbewusstsein und unsere Haltung, in die Spiele reinzugehen. Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden. Wir haben ein paar gute Räume gefunden. Vor allem über die rechte Seite haben wir einige gute Dinge vorbereitet, aber nicht bis in die Box fertiggebracht. Auch wir hatten drei, vier gute Umschaltaktionen dabei, wo wir allerdings je näher das Tor kam, das Tempo rausgenommen haben. Man hat gesehen, wir haben noch Arbeit, auch mal eine solide Halbzeit in Führung zu gehen und uns zu belohnen. Auch trotz des Elfers haben wir das nicht geschafft. In der zweiten Halbzeit wurde es dann noch schwieriger. Man hat gemerkt, was wir für einen Gegner hier empfangen haben. Da gibt es dann auch mal schwere Phasen, die wir fast überstanden haben und durch das Elfmetertor in Rückstand geraten sind. Hinten raus haben wir dann aber wieder Mentalität gezeigt, einen Standard verwertet und einen Punkt geholt. Auch in dem Wissen, dass es zu wenig ist, um hinten rauszukommen. Deshalb haben wir noch viel Arbeit vor uns.

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