VFL Wolfsburg

Symbol für Toleranz

19.03.2017

Nilla Fischer spielt gegen den FC Bayern erstmals mit Kapitänsbinde in Regenbogenfarben.

Als VfL-Abwehrchefin Nilla Fischer ihre Mannschaft am Sonntag zum Topspiel gegen den FC Bayern München aufs Feld führte, tat die Schwedin das in einem ganz besonderen Outfit. Denn als erste Mannschaftsführerin der Allianz Frauen-Bundesliga spielt sie künftig mit einer Kapitänsbinde in den Farben des Regenbogens. „Die Möglichkeit mit der Regenbogen-Kapitänsbinde aufzulaufen bedeutet mir sehr viel. Der Regenbogen symbolisiert Stolz, Vielfalt und Respekt für einander“, erklärt die schwedische Nationalspielerin. „Im Fußball machen wir uns oft stark gegen Rassismus, was großartig ist. Aber mir ist es wichtig, das große Ganze zu betrachten und da müssen wir auch Homophobie und Sexismus ins Blickfeld nehmen.“ Wolfsburgs Kapitänin macht sich stark für Toleranz und nimmt damit eine Vorbildfunktion ein. „Ich möchte dem VfL für die ganze Unterstützung und die Erlaubnis mit der Regenbogen-Kapitänsbinde zu spielen danken. Dadurch zeigt der Verein, dass jeder aktiv für die Menschenrechte einstehen kann.“

Unterstützung vom Verein

„Nilla ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen. Und wir waren uns sofort einig, dass wir das komplett unterstützen“, so Ralf Kellermann, Cheftrainer und Sportlicher Leiter der VfL-Frauen. „Das Thema ist ihr ein wichtiges Anliegen, das hat man auf Anhieb gemerkt. Wir stehen alle geschlossen dahinter.“
 
Die Regenbogenfahne gilt als internationales Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Dass sich die Kapitänin des Deutschen Pokalsiegers auf diese Weise einsetzt und sozial engagiert, gefällt auch Thomas Röttgermann. „Als VfL Wolfsburg stehen wir ausdrücklich für Vielfalt und eine bunte Gesellschaft und stellen uns gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Nilla Fischer repräsentiert damit also genau jene Werte, für die wir stehen. Großer Respekt für diese Aktion“, betont der VfL-Geschäftsführer.

Internationale Wochen gegen Rassismus

Der 14. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga, und somit die Partie der Wölfinnen gegen den FC Bayern München,  liegt im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus, der Deutsche Fußball-Bund ruft Wettbewerbsübergreifend dazu auf ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen, dass Rassismus und Diskriminierung im Fußball nichts zu suchen haben.

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