VFL Wolfsburg

Starker Sieg

03.12.2017
Die Profis jubeln zusammen über ihr Tor.

Wölfe schlagen Borussia Mönchengladbach verdient mit 3:0 (2:0).

Der nächste Heimsieg: Der VfL Wolfsburg präsentierte sich zum Abschluss des 14. Spieltags ganz stark in der heimischen Volkswagen Arena und fuhr gegen Borussia Mönchengladbach einen 3:0 (2:0)-Erfolg ein. Nach dem 3:1-Erfolg gegen den SC Freiburg im vergangenen Spiel vor eigenem Publikum sorgten die Treffer von Yunus Malli (4. Minute), Daniel Didavi (25.) und Josuha Guilavogui (71.) für die nächsten drei Punkte, durch die die Grün-Weißen auf den elften Tabellenrang kletterten.

Drei Startelf-Wechsel

Im Vergleich zur knappen 1:2-Niederlage in der Vorwoche beim FC Augsburg war VfL-Cheftrainer Martin Schmidt zu zwei Änderungen in der grün-weißen Startelf gezwungen. Zum einen lief Yannick Gerhardt für den rotgesperrten Maximilian Arnold von Beginn an auf. Zum anderen rückte Gian-Luca Itter für den krankheitsbedingt fehlenden Marcel Tisserand (grippaler Infekt) in die erste Elf. Zudem tauschte der Schweizer einmal in der Innenverteidigung. Für Robin Knoche, der auf der Bank Platz nahm, spielte Felix Ohis Uduokhai.

Malli und Didavi treffen

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt brauchten die Wölfe keine Zeit, um warm zu werden. Malli leitete einen Angriff noch in der eigenen Hälfte ein, indem er Matthias Ginter tunnelte und Mario Gomez in den Lauf spielte. Der VfL-Kapitän lief fast bis zur Grundlinie und fand mit einer flachen Hereingabe den türkischen Nationalspieler, der das Leder zur frühen Führung über die Linie drückte (4.). Die Gäste zeigten sich vom Rückstand jedoch wenig beeindruckt und kamen durch Ginter und Vincenzo Grifo zu Chancen, bei denen sich Koen Casteels allerdings als sicherer Rückhalt erwies (7., 14.). Doch auch die Wölfe ließen nicht nach und zeigten sich passend zum Wetter eiskalt vor dem Gladbacher Tor. Malli lupfte den Ball überragend auf Didavi, der Sommer keine Abwehrmöglichkeit ließ und zum 2:0 traf (25.).

Zwei Gladbacher Abseitstreffer

Von den jüngsten Erfolgserlebnissen in der Bundesliga noch angestachelt. Suchte die Borussia ihr Glück weiter in der Offensive. Reguläre Tore gelangen der Mannschaft vom ehemaligen Wölfe-Trainer Dieter Hecking vor dem Seitenwechsel aber nicht. Zwar bugsierten Thorgan Hazard und Lars Stindl das Spielgerät über die Torlinie, bei beiden Abschlüssen ging allerdings zurecht die Fahne hoch (37., 39.). Dazu schoss Hazard aus guter Position neben den VfL-Kasten (44.). In der zweiten Halbzeit setzten die Gäste weiterhin auf Ballbesitz – ohne zu weiteren Möglichkeiten zu kommen.

Guilavogui macht den Deckel drauf

Die Wölfe zeigten sich im Abschluss dagegen zielstrebiger. Malli schoss von der Strafraumkante zunächst knapp drüber (47.), dann scheiterte Divock Origi an Yann Sommer (56.). Bei Guilavoguis Kracher aus rund 23 Metern hatte der Schweizer Schlussmann dann keine Chance mehr, den Ball zu erreichen. Der Mittelfeldmann traf mit einem wahren Traumtor zum 3:0 (71.), bei dem es letztlich auch blieb. Am Dienstag, 12. Dezember (Anstoß um 18.30 Uhr, Tickets gibt es hier, steht dann gegen RB Leipzig das letzte Heimspiel des Jahres 2017 an.

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Uduokhai, Brooks, Itter (63. William) – Guilavogui, Gerhardt – Origi, Didavi (72. Ntep), Malli – Gomez

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Jantschke (31. Cuisance), Elvedi, Vestergaard, Wendt – Ginter, Zakaria – Hazard (83. Drmic), Grifo – Stindl, Raffael (83. Bobadilla)

Tore: 1:0 Malli (4.), 2:0 Didavi (25.), 3:0 Guilavogui (71.)

Gelbe Karten: - / Zakaria, Elvedi

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)

Zuschauer: 24.265 am Sonntagabend in der Volkswagen Arena

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