VFL Wolfsburg

Nachgelegt

06.01.2018
Die Wölfe jubeln nach dem Tor.

Die Wölfe setzten sich im zweiten Test in Spanien mit 2:1 gegen Dynamo Dresden durch.

Der VfL Wolfsburg hat auch das zweite Spiel im neuen Jahr gewonnen. Einen Tag nach dem 3:1-Erfolg über Zweitligist FC St. Pauli hielten sich die Wölfe auch im zweiten Test während des Trainingslagers in Spanien gegen den Ligakonkurrenten der Hamburger, die SG Dynamo Dresden, schadlos und siegten mit 2:1 (2:0). Für die Grün-Weißen trafen im Marbella Football Center Nany Landry Dimata (29. Minute) sowie Paul Verhaegh (45.), der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Den Anschlusstreffer für die Dresdner erzielte Marco Hartmann (59.).

Dimata und Verhaegh schlagen zu

Die Dresdner bereiten sich seit Donnerstag in Marbella auf die Rückrunde vor, die Wölfe sind sogar einen Tag länger vor Ort. Dass beiden Teams intensive Trainingseinheiten unter der Sonne Spaniens in den Knochen steckten, machte sich vor allem zu Beginn des ersten Durchgangs bemerkbar, als sich vieles im Mittelfeld abspielte, ohne dass sich eine Mannschaft wirkliche Torchancen erspielen konnte. Den ersten Schuss Richtung gegnerisches Gehäuse setzte Niklas Hauptmann in der 27. Minute ab, doch VfL-Schlussmann Max Grün war souverän zur Stelle. Kurz darauf klingelte es dann aber zum ersten Mal auf der Gegenseite, als Dimata von einem verunglückten Rückpassversuch von Jannik Müller profitierte und unbedrängt zum 1:0 für die Wölfe einschieben konnte (29.). Und der Dynamo-Pechvogel sollte auch den zweiten Wolfsburger Treffer indirekt vorbereiten, als nach seinem Zweikampf im Strafraum Marvin Stefaniak zu Fall kam und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Verhaegh ließ diese Chance nicht ungenutzt und versenkte eiskalt zum 2:0 für Grün-Weiß im rechten Eck (45.).

Hartmann bringt Dynamo ran

Im zweiten Durchgang drückten zunächst vor allem die Dresdner, die sich denn auch mit dem Anschlusstreffer für den Aufwand belohnten. Nach einer Ecke und einem Kopfball von Florian Ballas war Hartmann zur Stelle und konnte den Ball über die Linie des VfL-Tores drücken (59.). Das ließen die Wölfe nicht auf sich sitzen und gewannen wieder mehr und mehr die Oberhand über die Partie. Doch da sowohl Elvis Rexhbecaj mit einem schönen Weitschuss Pech hatte (67.) und auch Victor Osimhen aus acht Metern nach tollem Pass von Paul-Georges Ntep verzog (73.), blieb es beim knappen, aber letztlich nicht unverdienten Erfolg des Bundesligisten, den Keeper Phillip Menzel mit einer Glanztat kurz vor Schluss endgültig festhielt (90.).

Teamabend der Wölfe

Noch bis Montag bereiten sich die Wölfe in Marbella auf die Rückrunde vor, die am Sonntag in acht Tagen mit dem Spiel bei Borussia Dortmund beginnt. Vor dem Abflug nach Wolfsburg stehen noch schweißtreibende Einheiten für die Mannen von Cheftrainer Martin Schmidt an. Damit neben der Arbeit aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt, steht der heutige Samstagabend für die Spieler als Teamabend zur freien Verfügung.

„Sehr, sehr zufriedenstellend“

Martin Schmidt: Nach den vielen intensiven Einheiten und dem gestrigen Test war das heute eine gute Geschichte. Wir wussten, dass es eine schwere Partie werden würde, von daher war es gut zu sehen, dass wir auch solche Spiele gewinnen können. Bis zu unserem ersten Tor war der Gegner zwar etwas besser, aber wir haben insgesamt wenig in der Defensive zugelassen und die Partie  erfolgreich zu Ende gespielt. Unter dem Strich ist das alles sehr, sehr zufriedenstellend.

SG Dynamo Dresden 1. Halbzeit: Schubert – Kreuzer, J. Müller, Franke, Heise – Konrad – Horvath, Aosman, Hauptmann, Berko – Mlapa

SG Dynamo Dresden 2. Halbzeit: Schubert – Seguin, Ehlers, Ballas, F. Müller – Hartmann – Möschl, Lambertz, Benatelli, Duljevic - Röser

VfL Wolfsburg: Grün (46. Menzel) – Verhaegh (65. William), Knoche (75. Bazoer), Tisserand (65. Uduokhai), Jung  (46. Guilavogui) – Arnold (65. G.-L. Itter), Gerhardt (65. Rexhbecaj) – Hinds (65. Osimhen), Didavi (46. Malli), Stefaniak (65. Ntep) – Dimata (65. Origi)

Tore: 0:1 Dimata (29.), 0:2 Verhaegh (45./Foulelfmeter), 1:2 Hartmann (59.)

Gelbe Karten: J. Müller, Hartmann / -

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