VFL Wolfsburg

„Leistungen vermehrt in Siege umwandeln“

12.01.2018
VfL Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt bei der Pressekonferenz.

Die Wölfe gehen zuversichtlich in die am Sonntag bei Borussia Dortmund startende Rückrunde.

Die Zeit ohne Bundesliga-Fußball neigt sich dem Ende entgegen, denn schon an diesem Wochenende rollt wieder der Ball in den Stadien des deutschen Oberhauses. So auch für den VfL Wolfsburg: Die Grün-Weißen schließen den Spieltag zum Rückrundenauftakt mit dem Duell bei Borussia Dortmund am Sonntag, 14. Januar (Anstoß um 18 Uhr), ab. Trotz der nicht außerordentlich langen Unterbrechung ist sich VfL-Cheftrainer Martin Schmidt sicher, dass seine Mannschaft für die Partie im Ruhrpott bestens gerüstet ist: „Wir sind bereit für dieses Spiel. Die Pause war sehr kurz, die Spieler haben dadurch aber auch nicht so viel verloren und hatten schnell den Wettkampfmodus drin. Die Stimmung ist gut, die Motivation ist sehr hoch und es wird fokussiert gearbeitet – das sind beste Voraussetzungen, um in Dortmund zu punkten.“

„Dortmund will Spiel bestimmen“

Doch auch die Borussia will nach einer nicht vollumfänglich überzeugenden Hinrunde nun ein anderes Gesicht zeigen und wird im wohl wieder prallgefüllten ehemaligen Westfalenstadion von den eigenen Anhängern angetrieben. „Dortmund will das Spiel bestimmen und wird direkt loslegen. Sie spielen in ihrer Kathedrale und werden dort von ihren Fans nach vorne gepusht“, betonte Schmidt. Obwohl der BVB kurz vor der Winterpause den Trainer wechselte, hat sich an der Spielanlage unter der Leitung von Peter Stöger indes kaum etwas verändert. „Das 4-3-3- oder 4-1-4-1-System ist geblieben, das Team ist dafür zusammengestellt. Und wenn alles stimmig ist, weiß man auch, dass ein Topfavorit für die Liga am Start steht.“

 „Dortmunds Offensive eindämmen“

Dass vor allem der Angriff um Pierre-Emerick Aubameyang ein Prunkstück der Schwarz-Gelben ist, dessen ist sich natürlich auch Schmidt bewusst. Der Matchplan steht also bereits: „Wir müssen Dortmunds Offensive eindämmen. Man weiß, was auf einen zukommt: maximales Tempo, optimale Laufwege und Pässe, die von Weigl oder Castro da reingespielt werden, wo die Stürmer hinlaufen.“ Mit 39 erzielten Treffern gehört der BVB zu den torgefährlichsten Teams der Bundesliga. Die 24 bereits kassierten Treffer verdeutlichen jedoch, dass sich die Dortmunder Defensive dagegen nicht immer sattelfest zeigt. „Das heißt, wenn man den Ball erobert und zielstrebig umschaltet, gibt es auch Möglichkeiten gegen Dortmund. Das streben wir an und das passt auch sehr gut zu unserem Fußball“, sagte der Schweizer.

„Positive Rückrunde gestalten“

Die positive Entwicklung soll in der nun anstehenden Rückrunde fortgesetzt werden. „Wir haben sehr wenige Partien verloren, aber auch nur wenige gewonnen. Im Minimum ist uns ganz klar, dass wir das verdoppeln und unsere Leistungen vermehrt in Siege umwandeln müssen“, so Schmidt, der fortführte: „Wir wissen, dass wir an der Präzision, dem Tempo und an der letzten Überzeugung noch schrauben müssen. Daran haben wir gearbeitet, deswegen denke ich, dass wir eine positive Rückrunde gestalten werden.“ Zum Auftakt bei der Borussia fehlen den Wölfen übrigens weiterhin Ignacio Camacho und Jakub Blaszczykowski. Zudem fällt auch John Anthony Brooks aus.

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