VFL Wolfsburg

„Klarheit und Ruhe“

18.05.2017

VfL-Cheftrainer Andries Jonker blickt mit Zuversicht auf das Saisonfinale in Hamburg.

Lange Zeit haben die Wölfe dagegen angekämpft, nun ist es Wirklichkeit: Der VfL hat am kommenden Samstag, 20. Mai (Anstoß um 15.30 Uhr), beim Saisonfinale beim Hamburger SV ein echtes Endspiel vor der Brust. Dabei gilt: verlieren verboten! Denn nur mit einem Sieg oder einem Unentschieden hält der VfL sicher die Klasse. „Das Spiel ist für beide Mannschaften gleich wichtig. Kein Team hat mehr oder weniger Druck in der aktuellen Situation“, stellte VfL-Cheftrainer Andries Jonker auf der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld der entscheidenden Partie klar. Dabei verfolgt Jonker in der Vorbereitung eine klare Philosophie: „Klarheit und Ruhe sind die Mittel, an die ich glaube. Wir müssen den Mut haben, Fußball zu spielen. Jeder weiß genau, dass wir in der Lage sind, ganz ordentlich zu spielen. Der Kopf ist das Wichtigste.“

„Komplett überzeugt, dass wir es packen“

Sollten die Wölfe die Begegnung in der Hansestadt verlieren, würden die Hamburger noch in letzter Minute an den Grün-Weißen vorbeiziehen. Die Wölfe könnten damit auf den Relegationsrang verwiesen werden. Eine Konstellation, die in Jonkers Gedanken keine Rolle spielt: „Ich habe vom ersten Tag an beim VfL nur von Spiel zu Spiel gedacht. Die Partie gegen den HSV ist das Einzige, womit ich mich überhaupt beschäftige.“ Die Entwicklungen der vergangenen Wochen stimmen Jonker in Hinblick auf das Nordduell positiv. „Der Zusammenhalt zwischen Spielern, Stab, Mitarbeitern und den Fans macht mich zuversichtlich. Wir wollen es alle gemeinsam schaffen und egal was in der Vergangenheit passiert ist, wir haben immer zusammengestanden“, sagte Jonker und ergänzte sofort: „Am Samstag werden uns wieder 6.000 VfL-Fans unterstützen. Dazu kommt, dass wir die nötige individuelle Qualität besitzen. Ich bin komplett überzeugt, dass wir es packen.“

Keine Rechenspiele

Natürlich bestünde die Möglichkeit, dass die Wölfe auch mit einem glanzlosen Unentschieden das Ziel Klassenerhalt sicher erreichen würden. Doch Rechenspiele machen für den Trainer der Grün-Weißen keinen Sinn und entsprechen auch nicht dem Geist seines Teams: „Ich bin jemand, der mit der Mannschaft viele Dinge bespricht. Wir wissen alle, dass ein Punkt reicht. Bei uns fühlt sich aber jeder am wohlsten, wenn wir am Samstag auf Sieg spielen. Etwas anderes passt auch nicht zu meiner Mannschaft. Dafür haben wir in der Vergangenheit alles getan und dafür werden wir nun auch alles tun.“ Selbst bei einer Niederlage bestünde die Möglichkeit, dass sein Team nicht in die Relegation müsste. Dafür muss der FC Augsburg allerdings bei der TSG Hoffenheim verlieren und dazu das um einen Treffer bessere Torverhältnis einbüßen. Ein Szenario, auf das es niemand ankommen lassen möchte. 

Drucksituation nicht neu

Auch VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe weiß um die Drucksituation, ist sich jedoch sicher, dass seine Wölfe mit dieser gut umgehen können. „Wir hatten in dieser Saison schon des Öfteren enormen Druck und waren gewissermaßen gezwungen, zu gewinnen. Gegen Ingolstadt und auch das Spiel gegen Frankfurt waren extrem wichtig und so sehen wir die Begegnung mit dem HSV auch. Wir kennen die Situation und können damit umgehen“, gab sich Rebbe zuversichtlich. Derweil kann Paul Seguin beim Spiel in Hamburg wohl nicht mithelfen. „Paul hat sich heute im Training leider eine Wadenverletzung zugezogen. Eine genau Diagnose steht noch nicht“, erklärte VfL-Cheftrainer Jonker. Zudem steht noch nicht fest, ob Ricardo Rodriguez mitwirken kann.

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