VFL Wolfsburg

Keine Punkte

05.05.2018
Guilavogui verteidigt den Ball.

Wölfe verlieren 1:4 bei RB Leipzig und stehen weiter auf Tabellenplatz 16.

Am vorletzten Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison musste der VfL Wolfsburg bei RB Leipzig eine 1:4 (0:2)-Niederlage einstecken. Vor 41.487 Zuschauern in der Red Bull Arena kam der VfL gut in die Partie, kassierte aber noch in der ersten Halbzeit durch Ademola Lookman (24. Minute) und Timo Werner (33.) zwei Gegentreffer. Nach dem Wiederanpfiff gelang den Grün-Weißen durch Daniel Didavi ein Blitzstart (47.), doch erneut Lookman (52.) und Jean-Kevin Augustin (63.) erhöhten schließlich auf 4:1. Die Wolfsburger stehen damit weiterhin auf Tabellenplatz 16. Am kommenden Samstag, 12. Mai, empfangen sie den bereits als Absteiger feststehenden 1. FC Köln. Anpfiff ist um 15.30 Uhr in der Volkswagen Arena.

Drei Wechsel in der Wölfe-Startelf

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia schickte sein Team mit einer Dreierkette auf den Platz, die aus Felix Ohis Uduokhai, Robin Knoche und Jeffrey Bruma bestand. Darüber hinaus veränderte er die Startelf nach der 1:3-Niederlage gegen den Hamburger SV auf insgesamt drei Positionen. Didavi, Josip Brekalo und Bruma (fehlte zuletzt mit Knieproblemen) ersetzten Paul Verhaegh (Gelbsperre), Marcel Tisserand (Sehnenriss) und Jakub Blaszczykowski (Bank). Auf Seiten der Leipziger gab es gleich vier personelle Änderungen im Vergleich zum 0:3 beim 1. FSV Mainz 05. Neben den gesperrten Willi Orban und Naby Keita saßen Stefan Ilsanker und Yussuf Poulsen nur auf der Bank. Neu ins Spiel kamen dafür Bernado, Dominik Kaiser, Ibrahima Konate sowie Augustin.

Stabile VfL-Anfangsphase

Der erste Abschluss gehörte dem VfL, als Divock Origi von Didavi in den freien Raum geschickt wurde. Aus spitzem Winkel schlug der Belgier einen Haken und zog ab (2.). Doch der Ball ging ans Außennetz. Somit gehörte die Anfangsphase der Partie den Wölfen, RB dagegen ließ es ruhig angehen. Mit Brekalo gab der nächste VfLer einen Torschuss ab. Nach einer Kombination kam der Kroate zentral im Sechzehner an den Ball. Er behauptete die Kugel gegen mehrere Gegenspieler, zog dann aus der Drehung flach ab – was für RB-Keeper Peter Gulacsi aber kein Problem darstellte (9.). In den ersten 20 Minuten konnten sich die Wölfe gut durch das Mittelfeld kombinieren, ließen fast keine Tormöglichkeiten des Gastgebers zu und agierten stabil.

Erste RB-Chance führt zum Rückstand

Doch die erste nennenswerte Chance der Leipziger zappelte schließlich im Netz von Koen Casteels. Eine scharfe Flanke von links durch Augustin an den Fünfmeterraum grätschte Lookman aus kurzer Distanz zur Führung für die Roten Bullen über die Linie (24.). Der Gegentreffer stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Die Wölfe agierten nun verunsichert und mit vielen Ballverlusten. Das zweite Tor des Tages pfiff Schiedsrichter Marco Fritz wegen Abseits ab (31., Augustin). Keine zwei Minuten später durfte Leipzig dann doch jubeln. Werner kam aus dem Rückraum angelaufen und schob flach platziert ins rechte Eck ein (33.). RB sorgte nach einer halben Stunde somit für klare Verhältnisse.

Didavi mit Anschlusstreffer

Nach der Pause nahm Labbadia Innenverteidiger Knoche aus der Partie und brachte mit Nany Landry Dimata einen weiteren Offensivspieler. Während der Gastgeber gedanklich noch in der Pause weilte, waren die Niedersachsen zur Stelle. Steffen passte auf Didavi, der aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielte (47.). Die Hoffnung flackerte allerdings nur kurz. Denn der VfL half beim nächsten Gegentreffer mit, als ein Rückpass zu Casteels viel zu kurz geriet, Nationalspieler Werner sprintete dazwischen und passte zu Lookman, der trocken vollstreckte und damit sein zweites Tor an diesem Nachmittag erzielte (52.). Die Entscheidung fiel eine halbe Stunde vor Spielende. Erneut kam der Ball in die freie Schnittstelle der VfL-Abwehr. Der auffällige Augustin reagierte am schnellsten, schloss überlegt mit rechts ins linke untere Toreck ab und traf damit zum 1:4-Endstand (63.).

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konate, Upamecano, Bernardo (68. Laimer) – Kaiser, Kampl, Demme, Lookman – Augustin (67. Poulsen), Werner

VfL Wolfsburg: Casteels – Uduokhai, Knoche (46. Dimata), Bruma – William, Arnold, Guilavogui, Steffen – Didavi (69. Rexhbecaj) – Brekalo (78. Malli), Origi

Tore: 1:0 Lookman (24.), 2:0 Werner (33.), 2:1 Didavi (47.), 3:1 Lookman (52.), 4:1 Augustin (63.)

Gelbe Karte:  - / Didavi

Zuschauer: 41.487 am Samstagnachmittag in der Red Bull Arena

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

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