VFL Wolfsburg

„Interessante Herausforderung“

20.04.2017
Andries Jonker während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hertha BSC.

Die Wölfe treten am Samstag bei heimstarker Hertha an.

Am kommenden Samstag, 22. April (Anstoß um 15.30 Uhr, Ticketinfos), bekommt es der VfL Wolfsburg mit dem Hauptstadtclub Hertha BSC zu tun, der sich zuletzt vor allem vor heimischer Kulisse als schwieriger Gegner erwies. Die letzten 16 Zähler holte die Hertha allesamt im Berliner Olympiastadion. Eine Qualität, die auch dem VfL-Cheftrainer Andries Jonker nicht verborgen blieb. „Sie haben zu Hause eine ähnlich gute Bilanz wie Leipzig. Das ist immer eine ganz interessante Herausforderung. Es ist also klar, dass wir uns etwas einfallen lassen müssen“, so der Coach der Wölfe auf der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld der Partie.

Der Heimstärke trotzen

Mit knapp 2.000 mitreisenden Fans wollen die Wölfe dieser Heimstärke trotzen und im besten Fall drei Punkte aus der Hauptstadt entführen. Schon in den vergangenen Wochen war der Zuspruch des VfL-Fanlagers immens. „Die Unterstützung unserer Fans bei den letzten Auswärtsspielen war sensationell. Wir sind stolz, dass auch in Berlin wieder so viele Grün-Weiße dabei sind. Das beflügelt uns und hilft in jedem Fall“, so der VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe. Und auch Cheftrainer Andries Jonker zeigte sich zuversichtlich. „Wir haben die Spielweise der Berliner analysiert und gesehen, wo sie gut sind und wo ihre Schwächen liegen. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern“, gab sich der Niederländer kämpferisch. Aber was macht die Hertha nun im heimischen Rund so unbequem? Jonker kennt die Antwort: „Sie spielen sehr ruhig, halten den Ball und warten, bis sich eine Möglichkeit ergibt, den Ball nach vorne zu spielen. Das ist eine Stärke, die nicht viele Mannschaften in der Liga haben.“

Enges Rennen

Beim Blick auf das Tableau gestaltet sich derweil eine denkbar enge Konstellation. Die Wölfe rangieren aktuell punktgleich mit dem Hamburger SV auf dem 13. Rang und müssen weiterhin mit einem wachsamen Auge auf die Abstiegszone schauen. „Alle Mannschaften da unten sind eng beieinander. Am Anfang war es mit Bremen und dem HSV ein Nordkampf, mittlerweile ist die Hälfte der Bundesliga unten dabei“, so der VfL-Cheftrainer, der im Anschluss nochmals die Bedeutung der kommenden Partie herausstrich: „Durch diese Situation ist jedes Spiel enorm wichtig und wir brauchen Punkte. Wir wissen, dass wir weiterhin alles in der eigenen Hand haben, wenn wir punkten.“ Dementsprechend erwartet der Coach auch den Auftritt seiner Elf: „Seit ich hier bin, haben wir nur einmal nicht so gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe. Wir müssen in dieser Linie weitermachen und weiterarbeiten, dann werden wir mehr Punkte sammeln.“

Mit Rückenwind zum Auswärtsdreier

Das Hinspiel verloren die Wölfe Anfang Dezember in der heimischen Volkswagen Arena durch einen Elfmeter in letzter Sekunde unglücklich mit 2:3. Eine Partie, die bei Andries Jonker in der Vorbereitung seiner Mannschaft auf das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison nun keine Rolle mehr spielen soll. „Ich war nicht dabei. Es war noch vor Weihnachten – seitdem ist viel passiert. Diese Niederlage ist mir nicht mehr wichtig, denn es geht jetzt nur um die kommende Partie.“ Dabei soll ein ähnlich gutes Spiel gelingen wie vor einer Woche. In der Partie gegen den FC Ingolstadt hatte der VfL-Coach vor allem im zweiten Durchgang eine ordentlich Leistung seiner Wölfe gesehen: „In der ersten Halbzeit hatten wir doch ordentliche Probleme, von Grün zu Grün zu spielen. Im zweiten Durchgang war das schon besser, aber es geht noch mehr.“ Erfreulich war zudem, dass sich erstmals unter der Regie des Niederländers neben Mario Gomez mit Yunus Malli ein zweiter Wolf in die Torschützenliste eintragen konnte. Eine Konstellation, die für den Coach für die anstehende Begegnung durchaus wünschenswert ist, aber längst kein Muss: „Ich sehe jeden Tag, viele meiner Spieler Tore machen. Deshalb bin ich vollkommen überzeugt, dass sie alle dazu in der Lage sind. Wenn wir jedoch am Samstag 1:0 durch ein Tor von Mario gewinnen, dann bin ich auch glücklich.“

Wer letztlich am Samstag von Beginn an auf dem Rasen stehen wird, gab Jonker freilich nicht bekannt. Allerdings hatte der VfL-Cheftrainer erfreuliche Neuigkeiten im Gepäck. „Bei Diego Benaglio, Ashkan Dejagah, Ismail Azzaoui und Victor Osimhen geht es gut voran. Sie arbeiten hart. Dadurch habe ich aktuell 25 Spieler auf dem Platz – als ich angefangen habe waren es nur 15.“ Schon am gestrigen Mittwoch waren zudem Paul-Georges Ntep, Ricardo Rodriguez und Jannes Horn wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

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