VFL Wolfsburg

Erfolgreicher erster Test

05.01.2018

Der VfL schlägt den FC St. Pauli in Marbella mit 3:1.

Die Wölfe haben ihr erstes Testspiel des Trainingslagers in Marbella am Freitagnachmittag mit 3:1 (2:1) gegen den Zweitligisten FC St. Pauli gewonnen. Nachdem die Hamburger früh durch Waldemar Sobota geführt hatten (5. Minute), sorgten Jeffrey Bruma (12.), Victor Osimhen (26.) und Daniel Didavi (81.) für die Treffer der Grün-Weißen. Bereits am morgigen Samstag folgt der zweite und letzte Test der Vorbereitung gegen Dynamo Dresden. Anstoß ist dann um 15:30 Uhr. Auch diese Partie wird wieder live im VfL-Stream gezeigt.

Wölfe drehen frühen Rückstand

Gegen die Kiezkicker, die zurzeit ein zehntägiges Trainingslager in dem knapp 60 Kilometer vom Marbella Football Center entfernten Malaga absolvieren, gerieten die mit Doppelspitze agierenden Grün-Weißen schnell in Rückstand. Nachdem er das Leder eigentlich schon verloren hatte, nutzte Sobota die allererste Torgelegenheit zum 1:0 für die Hanseaten (5.). Doch der VfL ließ sich dadurch nicht beirren, übernahm deutlich die Initiative und presste den Gegner früh, was sich prompt auszahlen sollte. Nachdem Winter-Rückkehrer Josip Brekalo zunächst noch aus spitzem Winkel am Pauli-Keeper Philipp Heerwagen gescheitert war (11.), köpfte Jeffrey Bruma die anschließende Ecke von Yunus Malli mit Hilfe des Innenpfostens zum Ausgleich in die Maschen (12.). Und auch in der Folge blieb die Elf von Martin Schmidt das spielbestimmende Team. Zwar kam der Zehnte der 2. Liga erneut durch Sobota zu einer weiteren Chance, doch VfL-Keeper Koen Casteels verkürzte geschickt den Winkel (14.). Auf der anderen Seite konnte sich Heerwagen bei einem Versuch Riechedly Bazoers auszeichnen (16.). Der beste Spielzug des ersten Durchgangs sorgte dann für die verdiente Wölfe-Führung: Divock Origi erlief sich einen tollen Steilpass von Josuha Guilavogui am rechten Flügel und bediente Victor Osimhen, der keine Mühe hatte, das Leder über die Linie zu drücken (26.). Den Schlusspunkt einer temporeichen ersten Hälfte setzte dann wieder Wölfe-Schlussmann Casteels, als er in der Nachspielzeit einen Schussversuch von Aziz Bouhaddouz stark abwehren konnte.

Didavi macht Deckel drauf

Während die Paulianer zur Pause alle Feldspieler austauschten, blieb bei den Wölfen zunächst nur Geburtstagskind Gian-Luca Itter draußen, für den Sebastian Jung auf die Linksverteidigerposition rückte. Nach 65 Minuten sollte Schmidt dann aber ebenfalls komplett durchwechseln, lediglich Casteels verweilte weiter auf dem Feld. Bis dahin war die Partie im Vergleich zum Start des ersten Durchgangs sichtbar gemächlicher verlaufen. Nun lief die Elf von Markus Kauczinski zwar früher an, doch die VfL-Defensive agierte weiterhin souverän. Und wenn dann mal ein gegnerischer Schuss durchkam, war Casteels zur Stelle – so wie beim Schrägschuss von Thibaut Verlinden (59.). Auf der anderen Seite war es Jung, der Heerwagen mit einem scharfen Linksschuss zu einer Blitzreaktion zwang (64.). Eigentlich hätten die Grün-Weißen bereits nach 72 Minuten ihr drittes Tor erzielen können, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb beim elfmeterreifen Foulspiel Brian Koglins gegen Nany Landry Dimata stumm. So dauerte es dann noch knappe zehn Minuten, bis Daniel Didavi für die endgültige Entscheidung sorgte, als er eine mustergültige Rechtsflanke Paul Verhaeghs per Kopfballaufsetzer zum 3:1-Endstand verwandelte (81.).

„Geglückter Test mit schönen Toren“

Martin Schmidt: Jedes Spiel, das man gewinnt, ist ein Erfolgserlebnis. Wir wollten heute Mentalität und Siegeswillen auf den Platz bringen, das haben wir durch den Sieg erfüllt. Was ein wenig fuchsig macht, sind die eigenen Fehler: Die zwei, drei Chancen des Gegners haben wir alle selbst vorbereitet. Das stört ein bisschen das Gesamtbild. Doch wenn man den Trainingsumfang sieht - gerade die gestrige Krafteinheit, die die Frische der Spieler genommen hat – war das unterm Strich ein guter, geglückter Test mit schönen Toren.

VfL Wolfsburg: Casteels – William (65. Verhaegh), Bruma (65. Knoche), Uduokhai (65. Tisserand), Itter (46. Jung) – Bazoer (65. Gerhardt), Guilavogui (65. Arnold), Brekalo (65. Hinds), Malli (65. Didavi) - Osimhen (65. Ntep), Origi (65. Dimata)

FC St. Pauli (1. Halbzeit): Heerwagen – Kalla, Schoppenhauer, Avevor, Keller – Flum, Dudziak, Litka, Allagui, Sobota – Bouhaddouz

FC St. Pauli (2. Halbzeit): Heerwagen – Zander, Park, Koglin, Buballa – Neudecker, Zehir, Sahin (81. Ziereis), Choi, Verlinden - Schneider

Tore: 0:1 Sobota (5.), 1:1 Bruma (12.), 2:1 Osimhen (26.), 3:1 Didavi (81.)

Gelbe Karten: keine

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