VFL Wolfsburg

Didavi-Doppelpack entscheidet

07.04.2018
Die Spieler des VfL Wolfsburg umarmen sich und bejubeln ihren Treffer zum 1:0.

Die Wölfe gewinnen durch zwei Treffer ihrer Nummer 11 mit 2:0 in Freiburg.

Dem VfL Wolfsburg ist mit einem 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim SC Freiburg ein ganz wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenerhalt gelungen. Zum Matchwinner wurde Daniel Didavi, der seinem Blitztor nach zwei Minuten schließlich auch die Entscheidung in der 83. Minute folgen ließ – und damit gleichzeitig für den ersten VfL-Sieg unter Coach Bruno Labbadia sorgte. Durch den fünften Auswärtserfolg in Folge im Breisgau liegen die Grün-Weißen nun nur noch einen Zähler hinter dem Sport-Club. Am kommenden Freitagabend, 13. April (Anstoß um 20.30 Uhr), geht es für den VfL in der heimischen Volkswagen Arena gegen den FC Augsburg erneut um wichtige Bundesligapunkte.

Bundesligadebüt für Jaeckel, Freiburg mit Petersen

Gegenüber dem 0:0 in Berlin war VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia im Duell der Tabellennachbarn gezwungen, seine Startformation umzustellen. Denn neben dem Gelb-Rot gesperrten Josuha Guilavogui stand auch der erkrankte Innenverteidiger Jeffrey Bruma nicht zur Verfügung. Für den Niederländer kam so der 19-jährige Paul Jaeckel zu seinem Bundesligadebüt, Maximilian Arnold übernahm in seinem 150. Bundesligaspiel die Sechserrolle Guilavoguis. Dazu kehrten mit Daniel Didavi und dem zweifachen Hinspiel-Torschützen Yunus Malli zwei Kreativkräfte wieder zurück in die Anfangself, Victor Osimhen nahm auf der Bank Platz. Die Gastgeber durften kurzfristig doch auf ihren Top-Torjäger Nils Petersen zurückgreifen, obwohl der beim 0:2 der Breisgauer auf Schalke die Ampelkarte gesehen hatte. In der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht erreichte der Sport-Club eine Annullierung der ersten Verwarnung und damit eine Aufhebung der Sperre.

Blitztor von Didavi

Bei sommerlichen äußeren Bedingungen um 25 Grad erwischten die Wölfe einen echten Blitzstart: Noch nicht einmal 120 Sekunden waren vergangen, da profitierte Didavi von einem unfreiwilligen Zuspiel Manuel Guldes, zog aus 18 Metern zentraler Position mit links ab und der satte Aufsetzer schlug unhaltbar für SC-Keeper Alexander Schwolow neben den linken Pfosten ein – das siebte Saisontor von Wolfsburgs Nummer 11 bedeutete gleichzeitig den ersten Treffer der Grün-Weißen nach zuvor drei torlosen Ligaspielen. Freiburg brauchte etwa zehn Minuten, um den frühen Rückschlag zu verdauen und erste eigene Offensivaktionen zu initiieren. Doch zwei Kopfballversuche Guldes (12., 20. Minute) verfehlten den VfL-Kasten mehr oder weniger deutlich. Die Hausherren waren nun am Drücker, Florian Kaths Fernschuss ging aber über den Kasten (28.). Es sollte der letzte Torschuss des ersten Durchgangs bleiben. Wolfsburg hatte sich mit der frühen Führung im Rücken auffallend weit zurückgezogen, um aus einer kompakten Defensive heraus auf mögliche Kontergelegenheiten zu lauern. Die blieben aufgrund von der einen oder anderen Ungenauigkeit im Passspiel aber aus, sodass es mit dem knappen 1:0-Vorsprung in die Pause ging.

VfL Wolfsburg-Spieler Daniel Didavi erzielt den Treffer zum 1:0.

„Dida“ trifft erneut, Petersen zeigt Nerven

Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es in die zweiten 45 Minuten, in denen der VfL fast wieder zu einem frühen Treffer gekommen wäre. Nach Arnold-Eckball köpfte der noch bedrängte Ignacio Camacho hauchdünn am rechten Gestänge vorbei (50.). Die Hausherren antworteten durch Vincent Sierro, dessen Versuch von der Strafraumgrenze aber zu hoch angesetzt war (56.). Die Partie war nun zerfahren und zweikampfbetont, was dem Spielfluss nicht zuträglich war. So musste ein Standard herhalten, um wieder einmal für Gefahr zu sorgen. Doch Arnolds gute Hereingabe wurde knapp von Freund und Feind verpasst (66.). Kurz darauf zögerte Malli nach guter Ballbehauptung etwas zu lang, so dass sein Schussversuch gerade noch abgeblockt werden konnte (67.). Freiburg fand seinerseits keine Lücken in der VfL-Abwehr – und die Wölfe machten den Sack schließlich zu! Der inzwischen eingewechselte Divock Origi bereite die Entscheidung großartig vor, in dem er Caglar Söyüncü an der rechten Grundlinie technisch stark aussteigen ließ und den aus dem Rückraum heranrauschenden Didavi fand, der Schwolow mit einem präzisen Linksschuss keinerlei Abwehrchance ließ – und damit seinen Doppelpack besiegelte (83.). Fast zur Randnotiz geriet am Ende so der verschossene Strafstoß Petersens in der Nachspielzeit. Robin Knoches Berührung mit der Hand im Sechzehner war von Schiedsrichter Sascha Stegemann nach Videobeweis geahndet worden, doch der Freiburger Stürmer scheiterte am gut reagierenden Koen Casteels.

SC Freiburg: Schwolow – Koch, Gulde, Söyüncü (85. Schuster) – Stenzel, Günter – Sierro (81. Kapustka), Höfler - Haberer, Kath (74. Kleindienst) – Petersen

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Jaeckel, Knoche, William – Camacho – Didavi, Arnold – Brekalo (90.+4 Bazoer), Malli (90.+6 Steffen) – Dimata (74. Origi)

Tore: 0:1 Didavi (2.), 0:2 Didavi (83.)

Gelbe Karten: - / William

Besondere Vorkommnisse: Casteels pariert Handelfmeter von Petersen (90.+4)

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)

Zuschauer: 24.000 Zuschauer am Samstagnachmittag im Schwarzwald-Stadion

Die Trainerstimmen zum Spiel

Wölfe TV: Die Pressekonferenz

Wölfe TV: Die Stimmen zum Spiel

Menü der Unterseiten

Jetzt Trikot sichern! Josuha Guilavogui und Wout Weghorst im Heimtrikot des VfL Wolfsburg der Saison 2018/2019.

Wölfe TV

    Unentschieden gegen Norwich

    • Aktuelle Videos
    • Unentschieden gegen Norwich
    • Nachwuchsteams im Trainingslager in Polen
    • Highlights Akademie-Testspiele
Alle Videos auf Wölfe TV