VFL Wolfsburg

Bitteres Pokal-Aus

07.02.2018

VfL muss sich im Viertelfinale dem FC Schalke 04 mit 0:1 geschlagen geben.

Chance verpasst: Für die Wölfe ist die Pokalsaison 2017/2018 beendet. Am Mittwochabend hat die Mannschaft von Cheftrainer Martin Schmidt beim FC Schalke 04 knapp mit 0:1 (0:1) verloren. Trotz einer kämpferischen Leistung bis zur letzten Minute mussten die Wölfe im Viertelfinale des DFB-Pokals die Segel streichen. In einer beherzten Partie belohnten sich die Hausherren bereits mit ihrem ersten Angriff in der 10. Spielminute durch einen Treffer von Guido Burgstaller, den der VfL nicht mehr egalisieren konnte. S04 verteidigte das Ergebnis diszipliniert und erstickte die Angriffe der Grün-Weißen bereits im Keim. Den Wolfsburgern gelang es zum Ende der Partie nicht, die eigene Schlagzahl zu erhöhen, so dass der Traum vom Halbfinale vorbei ist. Weiter geht es für die Wölfe in der Bundesliga am Sonntag, 11. Februar (Anstoß um 18 Uhr), wenn sie am 22. Spieltag beim Tabellen-15. Werder Bremen gastieren.

Rotation in der Startelf

VfL-Chefcoach Schmidt nahm im Vergleich zum vergangenen Ligaspiel gegen den VfB Stuttgart im 4-2-3-1-System drei Veränderungen in seiner Startelf vor: Für Paul Verhaegh, Daniel Didavi und Renato Steffen starteten Sebastian Jung, Yannick Gerhardt und Admir Mehmedi in der mit 50.600 Zuschauern besetzten Veltins-Arena, wobei der Schweizer Neuzugang sein Startelfdebüt für den VfL feierte und Maximilian Arnold als Kapitän auflief. S04-Coach Domenico Tedesco rotierte ebenfalls und brachte nach der späten 1:2-Heimniederlage gegen Werder Bremen gleich vier Neue in der Anfangself. Statt Daniel Caligiuri, Nabil Bentaleb, Yevhen Konoplyanka und Franco di Santo begannen Alessandro Schöpf, Leon Goretzka, Marko Pjaca und Burgstaller.

Frühe Führung für Königsblau

Der VfL kam gut in die Partie, spielte offen nach vorne und musste dann nach dem ersten Angriff des Gastgebers das 0:1 hinnehmen (10. Minute). Nach einem Wolfsburger Missverständnis am Mittelkreis startete Burgstaller durch und schob aus sieben Metern mit rechts flach ins lange Eck – keine Chance für Koen Casteels. Nach dem Führungstreffer machte Schalke weiter Druck, kombinierte schnell über Burgstaller und Pjaca. Es dauerte rund 20 Minuten bis die Wölfe etwas Sicherheit zurückgewannen. Beim Freistoß von Mehmedi (23.), den Ralf Fährmann geradeso um den Pfosten lenkte, und dann beim Lattentreffer von Yunus Malli aus 18 Metern (24.) hatten sie großes Pech – da fehlten jeweils nur Zentimeter zum Ausgleich. Nun war die Schmidt-Elf wieder besser im Spiel, konnte die sich bietenden Räume in der gegnerischen Hälfte aber nicht nutzen, so dass es mit dem 0:1 in die Pause ging.

Die Wölfe spielen gegen Schalke 04.

Tisserand verletzt raus

Sowohl Schmidt als auch Tedesco schickten ihre Elf ohne weitere Veränderungen in die zweite Halbzeit, in der es in der 52. Spielminute zu einer strittigen Szene kam, als Arnold aus 23 Metern von halbrechts direkt auf Fährmanns Kasten ballerte und Matija Nastasic das Leder mit ausgefahrenem Arm blockte. Schwierig zu entscheiden, Schiedsrichter Christian Dingert bemühte jedoch nicht den Videobeweis. Eine verletzungsbedingte Auswechslung folgte kurz darauf, nachdem Goretzka den VfL-Verteidiger Marcel Tisserand foulte, humpelte der Abwehrmann zur Seitenlinie. Für ihn kam William in die Partie (61.).

S04 bringt Vorsprung über die Zeit

Im Anschluss versuchte der VfL, sich noch etwas in Geduld zu üben und vermied es, dass ganz große Risiko einzugehen. So kam kein wirklicher Spielfluss zu Stande und dem Pokalsieger von 2015 blieb nicht mehr viel Zeit für den Ausgleichstreffer. In der 71. Minute brachte Martin Schmidt den offensiveren Didavi für Gerhardt. Auf der anderen Seite gab der Ex-Nürnberger Cedric Teuchert sein Debüt für die Königsblauen. Zu seinem ersten Einsatz im DFB-Pokal überhaupt kam VfL-Stürmer Victor Osimhen, als er in der 80. Minute für Josuha Guilavogui eingewechselt wurde. Doch die Wolfsburger entwickelten insgesamt zu wenig Torgefahr und verpassten die Chance zum Ausgleich – und damit die Hoffnungen auf den Einzug ins Pokal-Halbfinale. Denn letztlich blieb es beim knappen 0:1.

FC Schalke 04: Fährmann – Kehrer, Naldo, Nastasic – Schöpf, Goretzka, Meyer, Oczipka – Harit (90. Caligiuri), Burgstaller, Pjaca (76. Teuchert)

VfL Wolfsburg: Casteels – Jung, Bruma, Knoche, Tisserand (61. William) – Mehmedi, Guilavogui (80. Osimhen), Arnold, Gerhardt (71. Didavi), Malli – Origi

Tor: 1:0 Burgstaller (10.)

Gelbe Karten: Oczipka, Naldo, Burgstaller / Mehmedi, Arnold, William

Zuschauer: 50.600 am Mittwochabend in der Veltins-Arena

Schiedsrichter: Christian Dingert (Gries)

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