VFL Wolfsburg

Auftakterfolg

09.01.2017

Robert Herrmann trifft beim Florida-Cup-Debüt des VfL-Förderkaders doppelt beim 2:0-Sieg über Tampa.

Der Start des Förderkader des VfL Wolfsburg in den Florida Cup ist gelungen: Am Sonntagnachmittag schlugen die Jungwölfe, deren Kader sich in den Staaten aus 18 U23- sowie vier U19-Spielern zusammensetzt, den amerikanischen Zweitligisten Tampa Bay Rowdies im Al Lang Stadium von St. Petersburg dank zwei Toren von Robert Herrmann (6. Minute; 41.) mit 2:0 (2:0).

Traumtor von Herrmann

Dabei hatten die Gastgeber, die im Al Lang Stadium auch ihre Heimspiele in der North American Soccer League austragen, durch Keith Savage die erste Chance der Partie, dessen Schuss jedoch kein Problem darstellte (4.). Doch dann übernahmen mehr und mehr die Wölfe das Sagen, bestimmten eindeutig das Spielgeschehen und wurden mit dem ersten Schuss auf das Tor der Rowdies auch gleich belohnt, denn Herrmann versenkte einen direkten Freistoß aus 19 Metern zum 1:0 für den VfL direkt mit einem traumhaften Schuss in die Maschen (6.). Es war der Auftakt zu einer bärenstarken ersten Hälfte, in der die Grün-Weißen den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließen und die Führung weiter hätten ausbauen können. Doch sowohl Sebastian Stolze (13.) als auch Kapitän Julian Klamt mit einer Doppelchance (23.; 38.) konnten gute Möglichkeiten nicht nutzen.  

Klinger hält den Sieg fest

Das änderte sich erst kurz vor dem Halbzeitpfiff: Orrin McKinze Gaines II setzte sich auf rechts schön durch, ging Richtung Grundlinie, behielt die Übersicht und bediente mit einem feinen Pass in den Strafraum Herrmann, der aus 15 Metern abzog und auf 2:0 für die Wolfsburger erhöhen konnte (41.). Im Gegenzug wäre dann fast der Ausgleich gefallen, doch erneut scheiterte Savage zunächst an VfL-Keeper Niklas Klinger, der dem Ball die Geschwindigkeit nahm, ehe Malcolm Badu endgültig klären konnte (42.). Auch nach dem Wiederanpfiff gehörte die Szenerie zunächst den Hausherren, die unbedingt eine Pleite verhindern wollten. Aber wieder scheiterten alle Versuche am bärenstarken Klinger, der mehrmals in höchster Not klären musste (54., 58.). Gegen Mitte des zweiten Durchgangs kamen dann wieder die Wölfe besser in die Partie, doch da auch auf grün-weißer Seite nicht mehr getroffen wurde, blieb es letztlich beim hochverdienten 2:0-Erfolg des Förderkaders, der nun im zweiten und abschließenden Spiel des Florida Cups am Donnerstagabend auf den brasilianischen Erstligisten Esporte Clube Bahia trifft (Anstoß 19 Uhr Ortszeit, 1 Uhr MEZ am Freitag).  

Die Stimmen zum Spiel

Trainer Rüdiger Ziehl: Wir wollten dominant spielen und das haben wir gut umgesetzt und von der ersten Minute an Geschlossenheit und den Willen gezeigt, das Spiel zu gewinnen. Jeder ist für den anderen gelaufen und am Ende haben wir uns für den Aufwand dann auch belohnt und verdient gewonnen. Gegen Bahia wird es uns wahrscheinlich nicht gelingen, so dominant zu agieren, da werden wir etwas defensiver agieren und noch einmal andere Tugenden an den Tag legen müssen, um erfolgreich zu sein.

Kapitän Julian Klamt: Das Spiel war etwas ganz anderes für uns. Das Stadion war mal ein ehemaliges Baseball-Stadion und es war ungewohnt, aber auch einfach nur herrlich für uns, dort zu spielen. Wir haben uns unwahrscheinlich gefreut und sind dem VfL Wolfsburg auch sehr, sehr dankbar, dass man uns das Vertrauen geschenkt hat, diese Reise antreten und den VfL hier vertreten zu dürfen. Mit dem Spiel heute haben wir gezeigt, dass wir da auch etwas zurückgeben wollen und alles dafür tun werden, um erfolgreich zu sein. Wir wollten uns auf unsere Stärken konzentrieren und unser Spiel machen, das ist uns in der ersten Hälfte mit den beiden Toren auch gelungen. Das hat uns auch Sicherheit gegeben. Anfang der zweiten Hälfte hatten wir etwas Probleme, sind aus dieser Phase aber durch Kampf, Einsatz und Leidenschaft unbeschadet herausgekommen. Jetzt werden wir gegen Bahia alles reinhauen und versuchen, erneut erfolgreich zu sein, auch wenn das noch einmal eine ganz andere Hausnummer sein wird als Tampa.

Robert Herrmann: Es war ein überragendes Gefühl und ein einmaliges Erlebnis, vor einer solchen Kulisse spielen zu dürfen. Unsere Trainer hatten uns gut auf Tampa eingestellt und wir wussten, dass wir durchaus etwas holen können. Das hat geklappt, und das ich jetzt auch noch zweimal getroffen habe, war ein super Start für mich und ein überragendes Gefühl.

Tampa Bay Rowdies: Morton (46. Campbell) – Curinga (46. King), Manesio, Collins, Wearen, Portillos (70. Sylla) – Morrell (85. Jacques), Savage (46. Montano / 87. Boateng), Vingaard, Nanchoff – Glenn (46. Siaj)

VfL Wolfsburg: Klinger – Badu (68. Rexhbecaj), Klamt, Jaeckel, Abdat – Conde (81. Neuwirt), Stutter (68. Kleihs) – McKinze Gaines II, Stolze, Herrmann – Reichwein (82. Nieland)

Tore: 0:1 Herrmann (6.), 0:2 Herrmann (41.)

Schiedsrichter: Jonathan Wener

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