VFL Wolfsburg

„An einem Strang ziehen“

08.03.2018

Wölfe gastieren am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Die sportliche Lage bei den Wölfen bleibt angespannt: Nach der zuletzt erlittenen 1:2-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen, muss das Team von VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia weiterhin ein wachsames Auge auf die Plätze hinter sich haben. Punktgleich mit den auf dem Relegationsplatz befindlichen Mainzern stecken die Wölfe mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Am kommenden Samstag, 10. März (Anstoß um 15.30 Uhr), gastiert Grün-Weiß nun bei der TSG 1899 Hoffenheim. Auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag sprach der Coach des VfL im Vorfeld des Gastspiels über…

…den kommenden Gegner: Die TSG hat beim 2:0-Sieg gegen Augsburg kein Spektakel gezeigt, aber mit einer guten Grundordnung den Erfolg eingefahren. Sie können aber auch anders: Beim 1:1-Unentschieden gegen den SC Freiburg haben sie sehr viel in der Offensive getan – Hoffenheim ist also äußerst flexibel und hat zudem eine eingespielte Mannschaft, die Fußball spielen kann. Letztlich entscheidend ist aber, wie wir dagegen vorgehen und wie wir unsere Stärken hervorbringen. Am Ende wird wichtig sein, wer ein Stück disziplinierter spielt und die größere Durchsetzungskraft zeigt.  

…die Personalsituation: Ignacio Camacho, Jakub Blaszczykowski und Felix Uduokhai konnten wir in dieser Woche langsam heranführen, sie spielen allerdings in den Planungen für die kommende Partie noch keine Rolle. Bis Mitte der Woche konnten Josuha Guilavogui, Gian-Luca Itter und Yunus Malli nicht komplett trainieren, sie sind allerdings eine Option für das Wochenende. Victor Osimhen hat die Woche dagegen noch gar nicht trainiert und hat immer noch Probleme mit der Muskulatur.

…Divock Origi: Ich habe mich zuletzt täglich mit Divock beschäftigt. Das waren Hinweise im Training und ein bis zwei Gespräche, in denen ich herausfinden wollte, was in ihm vorgeht und wie er sich fühlt. Aber es ging auch darum, was ich von ihm verlange. In den vergangenen zwei Spielen hat er nicht das gezeigt, was wir glauben, was er kann und was er auch schon gezeigt hat.  

…die aktuelle sportliche Lage: Wir müssen erkennen, in welcher Situation wir uns befinden und dass wir das nur geschlossen bewältigen können. Wir helfen uns am besten, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Es lohnt sich nicht, sich Gedanken über Vergangenes zu machen. Wir sind in einer Situation, in der es für mich nur darum geht, dem VfL zu helfen. Ich wünsche mir am meisten, dass wir alle die Mannschaft – auch wenn Dinge nicht gelingen und das wird so sein – über 90 Minuten unterstützen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir das nicht einfach so erwarten können, weil der erste Impuls dafür vor allem von der Mannschaft ausgehen muss.

…über Elvis Rexhbecaj: Elvis macht es sehr gut. Ich merke, dass er Feuer hat und sich unbedingt über das Training anbieten möchte. Das war von Anfang an so. Der Vorteil bei ihm ist, dass er mehrere Positionen spielen kann und die Aufgabe mit großem Herz angeht. Aber es gibt einen Unterschied zwischen dem Training und der Bundesliga, da fehlt natürlich für unsere aktuelle Situation noch die Erfahrung.

Menü der Unterseiten

Wölfe TV

    Top 5 Tore

    • Aktuelle Videos
    • Top 5 Tore
    • Trainingsauftakt U23
    • Interview mit Pavao Pervan
Alle Videos auf Wölfe TV