VFL Wolfsburg

„Als eine Einheit funktionieren“

12.04.2018

VfL Wolfsburg empfängt den FC Augsburg zum Freitagabendspiel.

Keine leichte Aufgabe: Am morgigen Freitag, 13. April (Anstoß um 20.30 Uhr), treten die Wölfe in der heimischen Volkswagen Arena zum Flutlichtspiel gegen den FC Augsburg an. Dabei sind die Fuggerstädter nicht gerade ein Lieblingsgegner des VfL. Den letzten und einzigen Heim-Dreier gegen den FCA gab es im Oktober 2014 beim 1:0-Sieg des VfL. Eine Statistik, die am Freitagabend dringend aufgebessert werden soll. Zuletzt hatten die Wölfe beim 2:0-Erfolg gegen den SC Freiburg zurück in die Erfolgsspur gefunden und wollen nun im Kampf um den Klassenerhalt den nächsten wichtigen Schritt machen. Auf der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels sprach VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia am Donnerstag über…

…die Erwartungen an das Spiel: Wir müssen morgen Abend zu hundert Prozent da sein. Wir wollen dort anknüpfen, wo wir in den letzten Spielen – vor allem beim Sieg gegen Freiburg – waren: Das heißt, voller Fokus und hohe Intensität mit und gegen den Ball. Wir brauchen sicher auch die nötige Geduld, weil wir morgen auf eine sehr organisierte Mannschaft treffen. Das sieht man auch, wenn man auf die Ergebnisse schaut. Augsburg hat in Dortmund 1:1 gespielt, in Leverkusen 0:0. Ich kenne die Statistik des VfL gegen den FCA, Angst habe ich deshalb aber nicht. Ich habe in erster Linie großen Respekt. Sie stehen nicht umsonst im gesicherten Mittelfeld.

…den Sieg in Freiburg: Unabhängig von der aktuellen Situation tut jeder Sieg natürlich gut und bestätigt die Arbeit. Das einzige Problem in den Partien zuvor war, dass wir da nicht gepunktet haben. Das macht es für die Spieler und für uns Trainer schwerer. Deshalb war es ein guter erster Schritt, den wir in Freiburg gemacht haben.

…die Personallage: Die Trainingswoche war schon viel besser als zuletzt, weil wir mehr Spieler auf dem Platz hatten. Wir haben jetzt allerdings auch noch eine Personalie dazu bekommen. Josuha Guilavogui musste aufgrund von muskulären Problemen das Training gestern vorzeitig beenden und wird morgen nicht zur Verfügung stehen. Jakub Blaszczykowski, Felix Uduokhai, Marcel Tisserand und John Anthony Brooks haben zumindest am Training teilgenommen. Das waren allerdings erst zwei Tage und sie sind daher zumindest für die Startelf gegen Augsburg keine Option. Wir müssen überlegen, ob einer dieser Spieler, um die Defensive zu verstärken, noch in Kader aufrückt.

…über die ansteigende Leistungskurve: Wir hoffen, dass das letzte Spiel auch ein Startschuss für mehr Selbstvertrauen in der Offensive war. Aber das ist eben auch ein hartes Stück Arbeit. Aber die defensive Stabilität ist dabei das A und O in unserem Spiel. Wir wollen geschlossen arbeiten und schnell nach vorne umschalten. Wir brauchen die Bereitschaft, gemeinsam zu agieren – das war auch in Freiburg das Erfolgsrezept. Nany Landry Dimata hat beispielsweise unfassbar viel im Angriff geackert und das war enorm wichtig. Ich weiß, dass Stürmer im Normalfall nur an Toren gemessen werden. Aber in unserer Situation ist es auch wichtig, dass vorne jemand ist, der so marschiert, den Gegner anläuft und Räume zumacht. Das ist auch ein Grund, warum wir in den letzten Spielen weniger Tore kassiert haben. Ich will damit verdeutlichen, dass aktuell von jedem Dinge gefragt sind, die der Mannschaft helfen. Wir haben nur eine Chance, wenn wir als eine Einheit funktionieren.

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