VFL Wolfsburg

22. Bundesliga-Saison gesichert

21.05.2018
William ist erleichtert und ballt kniend die Fäuste zum Himmel.

Durch 1:0-Erfolg im Relegations-Rückspiel bei Holstein Kiel spielen die Wölfe auch im nächsten Jahr in der obersten deutschen Spielklasse.

Der VfL Wolfsburg bleibt erstklassig und geht in der Spielzeit 2018/2019 in seine 22. Saison in der Bundesliga. Im Rückspiel der Relegation bei Holstein Kiel setzte sich Grün-Weiß durch einen Treffer von Robin Knoche (75. Minute) mit 1:0 (0:0) durch. Bereits das Hinspiel konnten die Wolfsburger gegen den Zweitligisten mit 3:1 für sich entscheiden und dadurch eine gute Ausgangsposition für das zweite Aufeinandertreffen schaffen. Das erste Pflichtspiel für den VfL Wolfsburg in der neuen Spielzeit findet zwischen dem 17. und 20. August im DFB-Pokal statt, nur eine Woche später folgt der Bundesliga-Start zwischen dem 24. und 26. August.

Wölfe unverändert

Wölfe-Cheftrainer Bruno Labbadia baute auch im Rückspiel auf die Anfangsformation, die im Hinspiel am vergangenen Donnerstag eine 3:1-Führung herausholte. Bei den Kielern allerdings veränderte Trainer Markus Anfang drei Personalien in der Startelf. Für Dominic Peitz, Dominick Drexler und Steven Lewerenz rückten Alexander Mühling, Tom Weilandt und Aaron Seydel in die Mannschaft.

Videobeweis – Malli-Tor zurückgenommen

Das Spiel war kaum freigegeben, schon hatten die Wölfe die erste exzellente Chance: Maximilian Arnold servierte einen Freistoß auf den Kopf vom freistehenden Felix Uduokhai, der traf die Kugel allerdings nicht richtig und verfehlte den Kasten (2.). In der Folge kristallisierte sich heraus, dass Grün-Weiß diesmal deutlich tiefer stand als noch am vergangenen Donnerstag und den Kielern viel Ballbesitz überließ. Dennoch kamen beide Seiten zu guten Chancen. Zunächst schoss Seydel aus halblinker Position Zentimeter am Wölfe-Kasten vorbei (14.), dann wackelte das Netz auf der Gegenseite, doch nach Kommunikation mit dem Video-Assistenten nahm Schiedsrichter Daniel Siebert einen Treffer von Yunus Malli zurück, da Divock Origi KSV-Torhüter Kenneth Kronholm im Abseits stehend die Sicht nahm (17.) – wohl eine korrekte Entscheidung. Bis zur Halbzeitpause hatten lediglich Knoche, aus dem Gewühl im Fünfmeterraum am Kasten vorbei (23.) und Origi per wuchtigem Abschluss aus der zweiten Reihe (42.) Chancen, Treffer fielen nicht.

Casteels pariert klasse, Knoche bringt VfL zum Jubeln

So wie die Wölfe in Durchgang eins, hatten die Kieler nach Wiederanpfiff sogleich zu Beginn eine Riesenmöglichkeit (47.). Patrick Herrmann flankte flach vom rechten Flügel, Seydel leitete in der Mitte mit der Hacke den Ball aufs Tor – Casteels reagierte mit einer erstklassigen Parade. Im Anschluss versuchten die Störche viel im Spiel nach vorne, waren aber nicht zwingend. Die grün-weiße Hintermannschaft stand diszipliniert und ließ so gut wie nichts zu. So gehörte die nächste Gelegenheit dem VfL, als Kronholm einen Schuss von Arnold aus rund zehn Metern zur Ecke klärte (74.) Nach dem anschließenden ruhenden Ball zappelte das Leder im Kieler Kasten: Knoche lief sich stark frei und nickte abgeklärt zum 1:0 ein (75.). Kurz vor dem Schlusspfiff schaltete sich auch der Videobeweis bei einem vermeintlichen Kiel-Treffer ein. Czichos bugsierte nach einem Eckball den Ball wohl mit dem Arm über die Linie. Daher wurde auch dieser Treffer nicht gegeben (86.) und es blieb beim 1:0 für die Wölfe, die damit ab sofort für die nächste Bundesliga-Saison planen können.

Holstein Kiel: Kronholm – Herrmann (80. Peitz), Schmidt, Czichos, van den Bergh – Kinsombi – Schindler, Mühling, Weilandt (76. Janzer), Seydel – Duksch

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Uduokhai – Guilavogui, Arnold – Steffen, Malli (76. Camacho), Brekalo (90.+2 Blaszczykowski) – Origi (84. Dimata)

Gelbe Karten: Uduokhai, Brooks / Herrmann, Peitz, Duksch

Tore: 0:1 Knoche (75.)

Zuschauer: 12.000 Zuschauer am Montagabend im Holstein-Stadion (ausverkauft)

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

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