VFL Wolfsburg

Aktuelles

Wichtiger Sieg

01.04.2018
Die Spielerinnen bejubeln den Sieg.

Wölfinnen bezwingen Turbine Potsdam mit 1:0.

Am Samstagnachmittag konnten die VfL-Frauen einen 1:0 (0:0)-Erfolg beim Gastspiel gegen Turbine Potsdam einfahren. In einer umkämpften Partie sorgte Caroline Hansen in der 65. Spielminute für das goldene Tor des Tages. Dabei tat sich die Lerch-Elf im ersten Abschnitt schwer, konnte dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte dann jedoch die wichtigen Punkte einfahren und sorgte gleichsam für die erste Turbine-Niederlage der laufenden Spielzeit.

Fünf Veränderungen

Im Vergleich zum 1:1-Remis bei Slavia Prag im Viertelfinale der Königsklasse stellte VfL-Cheftrainer Stephan Lerch gleich auf fünf Positionen um: Für Joelle Wedemeyer, Isabel Kerschowski , Tessa Wullaert (nicht im Kader), Zsanett Jakabfi und Ewa Pajor kamen Anna Blässe, Alexandra Popp, Caroline Hansen, Ella Masar und Pernille Harder in die Startelf. Turbine-Trainer Matthias Rudolph tauschte im Vergleich zum 5:1-Auswärtserfolg bei Werder Bremen insgesamt drei Mal: Für Viktoria Schwalm, Bianca Schmidt und Lara Prasnikar (nicht im Kader) kamen Nina Ehegötz, Eseosa Aigbogun und Johanna Elsig in die Startformation. 

Kaum Chancen

Von Beginn an entwickelte sich auf dem Rasen des Karl-Liebknecht-Stadions eine umkämpfte Partie. Erstmals gefährlich wurden die Gastgeberinnen in der 10. Spielminute als Almuth Schult einen Distanzschuss von Nina Ehegötz gekonnt parierte. Kurz darauf kamen auch die Wölfinnen gefährlich zum Abschluss: Nach einem Eckball verfehlte ein Masar-Kopfball nur knapp sein Ziel (21.). In der Folge wurde Turbine immer wieder über Konter gefährlich, spielte diese jedoch nicht präzise genug aus. So ging es ohne Tore in die Kabinen.

Pernille Harder vom VfL Wolfsburg im Duell um den Ball mit einer Potsdamer Spielerin.

Auf beiden Seiten Aluminium

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts bot sich zunächst ein ähnliches Bild: Beide Mannschaften zeigten sich bemüht, ließen aber vor allem im letzten Drittel die nötige Präzision vermissen. So sorgte eine Ecke für die erste Chance des zweiten Durchgangs: Turbine-Verteidigerin Rahel Kiwic war am höchsten gestiegen und setzte das Spielgerät per Kopf gegen den Querbalken – Glück für die Wölfinnen. Unmittelbar im Anschluss knallte das Leder bei einem Distanzschuss von Harder auf der Gegenseite an das Lattenkreuz (53.).

Hansen trifft aus der Distanz

Mittlerweile hatte der Regen zugenommen, sorgte für matschiges Geläuf und erschwerte gelungenes Passspiel auf beiden Seiten zusätzlich. Dennoch drückten die Wölfinnen weiter auf das erste Tor des Tages. So fasste sich Hansen im Mittelfeld schließlich ein Herz, zog aus knapp 20 Metern ab und der Ball schlug im linken unteren Eck ein – die Führung für die Wölfinnen (65.). In der Folge spielte die Lerch-Elf konzentriert weiter, ließ in der Defensive nichts anbrennen. So durften sich die Wölfinnen schlussendlich über den 1:0-Erfolg in der Fremde freuen und konnte dank der drei Zähler die Tabellenführung in der Allianz Frauen-Bundesliga zurückerobern.

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Wir sind überglücklich, hier die drei Punkte mitnehmen zu können. Wir wussten vorher, dass es eine enge Partie werden würde und entsprechend intensiv war auch gleich die erste Halbzeit. Da hat Potsdam uns stark unter Druck gesetzt und bei Balleroberungen schnell umgeschaltet. Wir haben dann in der Pause angesprochen, dass wir mehr Tiefe und Tempo in unserem Spiel brauchen. Das ist uns im zweiten Abschnitt sehr gut gelungen und deshalb können wir nun glücklich die Heimreise antreten.

1. FFC Turbine Potsdam: Schmitz – Ilestedt, Kiwic, Elsig (70. Schmidt), Rauch – Zadrazil, Wälti – Gasper, Huth, Aigbogun (76. Chmielinski) – Ehegötz (82. Lindner)

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Maritz – Gunnarsdottir, Popp – Hansen, Dickenmann (69. Pajor) – Masar (85. Neto), Harder (81. Kerschowski)

Tore: 0:1 Hansen (65.)

Gelbe Karten:   - / Blässe

Schiedsrichterin: Susann Kunkel (Hamburg)

Zuschauer: 1.366 Zuschauer am Sonntagnachmittag im Karl-Liebknecht-Stadion