Seit einem Monat ist Mark van Bommel Cheftrainer des VfL Wolfsburg und mit dem Testspiel am morgigen Samstag, 31. Juli, gegen Atletico Madrid (Wölfe TV überträgt die Partie ab 18 Uhr live) endet für die Wölfe die Vorbereitungsphase. Der Härtetest gegen den spanischen Meister im AOK Stadion ist bereits ausverkauft, zudem besteht am Samstag in der Zeit von 15.30 bis 21 Uhr nicht nur für die Stadionbesucher, sondern für alle Interessierten die Möglichkeit, sich im Fansaal kostenlos impfen zu lassen. Bevor die Konzentration ausschließlich den Madrilenen galt, nahm sich der VfL-Chefcoach aber am Freitagmittag noch die Zeit für ein Interview.
Mark van Bommel, der erste Monat als Trainer des VfL ist um. Wie bewertest du den Einstieg in Wolfsburg für dich und dein Trainerteam?
Mark van Bommel: Wir sind super aufgenommen worden und haben uns sehr schnell integriert, weil die Menschen hier in Wolfsburg und beim VfL sehr offen sind, uns jederzeit helfen und es uns bislang insgesamt bei allem auch sehr leicht gemacht haben. Und da auch mein Trainerteam und ich sehr offene, kommunikative und interessierte Menschen sind, hat es hier von Beginn an für uns gepasst.
Ein Monat ist natürlich noch nicht viel, um der Mannschaft eure Idee des Fußballs, für die der VfL künftig stehen soll, näherzubringen. Wie weit seid ihr schon auf dem Weg zu dem Spiel, dass du dir für dein Team vorstellst?
van Bommel: Natürlich wollen wir das so schnell wie möglich schaffen und wir sind da auch auf einem richtig guten Weg. Aber man darf nicht unruhig werden und sollte zudem auch nicht vergessen, dass wir erst seit einer Woche mit Ausnahme von Maximilian Arnold, der bei Olympia mit dabei war, die Mannschaft komplett beisammen haben. Unter diesen Voraussetzungen sind wir sehr zufrieden, zumal wir mit Ausnahme von Aster Vranckx keine längeren Ausfälle haben und mit fast allen auf dem Platz arbeiten können. Der Spaß im Training ist, bei aller Intensität, auf jeden Fall immer mit dabei, was uns auch wichtig ist, um unsere Ideen zu vermitteln. Wir haben außerdem gute Charaktere in der Mannschaft. Die Jungs ziehen alle gut mit, wollen lernen, sich weiterzuentwickeln und trainieren hart.


