Die Frauen des VfL Wolfsburg haben zum siebten Mal den DFB-Pokal gewonnen: Das Team von Cheftrainer Stephan Lerch setzte sich in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Endspiel in Köln dank der Treffer von Pernille Harder, Anna Blässe, Dominique Janssen in der regulären Spielzeit und zweier gehaltener Elfmeter von Friederike Abt mit 7:5 n. E. (3:3; 3:3) gegen die SGS Essen durch. Mit dem sechsten Cup-Sieg in Folge stellten die Wölfinnen eine neue Bestmarke auf, auch vier Double-Siege in Serie gelangen noch keinem Team zuvor. Insgesamt 15 Titel konnten die Grün-Weißen damit seit 2013 nach Wolfsburg holen. Und ein Wettbewerb der Saison 2019/2020 steht noch aus: Das Finalturnier der UEFA Women’s Champions League findet Ende August in Spanien statt.
Jubel im Goldregen
Um viertel vor acht war der DFB-Pokal wieder in VfL-Händen: Nur sechs Tage, nachdem die Kapitäninnen Pernille Harder und Alexandra Popp im Anschluss an den 5:0-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen die Meisterschale gemeinschaftlich entgegennahmen, durfte das Duo nun den DFB-Pokal in den Kölner Goldregen strecken und mit den Teamkolleginnen bejubeln. DFB-Vize-Präsidentin Hannelore Ratzeburg und Direktorin Heike Ullrich überreichten die Trophäe vor der Ehrungstribüne, die diesmal nicht auf dem Rasen, sondern im Tribünenbereich errichtet wurde. Es war die finale Krönung einer herausragenden Saison: Wettbewerbsübergreifend bleiben die VfL-Frauen in der Saison 2019/2020 ungeschlagen, die letzte Niederlage (2:4 gegen Olympique Lyon im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League 2018/2019) datiert vom 27. März 2019.
Trio feiert erfolgreichen Abschied
Im Vergleich zum Saisonfinale in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga baute Lerch seine Startformation auf fünf Positionen um: Für Zsanett Jakabfi, Hedvig Lindahl, Noelle Maritz, Claudia Neto und Pia-Sophie Wolter spielten Friederike Abt, Ingrid Engen, Lena Goeßling, Harder und Ewa Pajor von Beginn an. Für Lindahl, Maritz und Neto war es ein erfolgreicher Abschied vom VfL Wolfsburg: Das Trio wird den Verein ebenso verlassen wie Sara Gunnarsdottir und Kristine Minde, die aus vertragsrechtlichen Gründen bereits nicht mehr in Köln dabei sein konnten.


