Geschichte

Trockene Grätsche

In 21 Jahren beim VfL hat Ingo Eismann eine Menge erlebt. Bei Volkswagen auch.

Was in den USA angeblich jederzeit möglich ist, das geht in Wolfsburg schon lange. Zumindest zu Zeiten Ingo Eismanns. „Meine Laufbahn bei Volkswagen gleicht ein bisschen einer Tellerwäscher-Karriere“, sagt er. „Ich hatte gewaltiges Glück und bin dankbar dafür, wie sich alles entwickelt hat.“ Als Lehrling zum Maschinenschlosser fing Eismann 1969 wahrlich klein an, arbeiten sollte er in diesem Beruf aber nie. Nach einer Weiterbildung in der Abendschule wechselte er stattdessen in die Systemanalyse und von dort 1982 für über zwei Jahrzehnte dann in den Audi Vertrieb. Nach zwei Jahren im Marketing Management Institut (MMI) in Braunschweig folgte die spannendste Zeit: Als Unterabteilungsleiter im After Sales war Eismann 15 Jahre lang in der Welt unterwegs, erstellte Studien zur Kundenzufriedenheit und war außerdem zuständig für die Koordination des Volkswagen Audi-Händlerverbandes. „Ich war in Peking, Moskau und vielen anderen Metropolen, von meiner Berufszeit kann ich daher nur schwärmen. Meine Arbeit bei Volkswagen hat mir vom ersten Tag bis zu meiner Rente vor zwei Jahren riesigen Spaß gemacht.“