Doppelpack im DFB-Pokal, Siegtor in Heidenheim: Mattias Svanberg ist mit den Wölfen stark in die neue Saison gestartet. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine offensivere Rolle, die zweite Sportart, die sein Herz höherschlagen lässt – und über kleine Momente, die für ihn die Welt bedeuten.
Mattias, ihr habt einen starken Start in die neue Saison hingelegt. Wie fühlt sich das an?
Mattias Svanberg: Es ist natürlich ein super Gefühl! Genau so haben wir uns den Start vorgestellt und dafür in der gesamten Vorbereitung hart gearbeitet. Es gibt nicht viel zu meckern – aber wir bleiben selbstkritisch, wollen uns immer weiterentwickeln.
Nach zwei Pflichtspielen stehst du schon bei drei Treffern. Das ist – gemeinsam mit Dzenan Pejcinovic – Bestwert in der internen Torjägerliste. Müssen sich unsere Stürmer schon Sorgen um ihren Job machen?
Mattias: (lacht) Nein, Angst müssen sie ganz sicher nicht haben. Ich war nie der klassische Goalgetter, aber ich möchte von meiner Position aus einfach mehr Torgefahr ausstrahlen. Und im Moment habe ich das Gefühl, dass da durchaus noch ein paar Treffer dazukommen könnten.
Liegt das an deiner neuen Rolle auf dem Platz?
Mattias: Ja, ich spiele momentan etwas offensiver, oft auf der Zehn statt auf der Sechs. Dadurch habe ich mehr Freiheiten und natürlich mehr Möglichkeiten, selbst vor dem Tor aufzutauchen. Aber dann musst du auch da sein und die Chancen nutzen – und genau das funktioniert im Moment ziemlich gut.


