Der VfL Wolfsburg hat zum zweiten Mal binnen vier Tagen drei Punkte geholt. Ihr Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gewann die Elf von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl am späten Dienstagabend eindrucksvoll mit 5:1 (1:0). Jonas Wind (3., FE), Joakim Maehle (60.), Maximilian Arnold (75.) sowie zweimal Lukas Nmecha (83./.87) markierten vor 20.519 Zuschauern in der Volkswagen Arena im letzten Spiel der Bundesliga-Hinserie in einer anfangs ausgeglichenen und nach Wiederbeginn völlig einseitigen Begegnung die grün-weißen Treffer. In der Tabelle kletterten die Wölfe für den Moment auf Rang sechs. Das nächste Mal im Einsatz ist der VfL am kommenden Samstag, 18. Januar (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn er zum Abschluss der englischen Woche beim Rekordmeister FC Bayern gastiert.
Personal
Zusätzlich zu den schon länger verletzten Lovro Majer, Kevin Paredes, Rogerio und Bartosz Bialek musste Hasenhüttl auch auf Tiago Tomas verzichten, der eine Gelbsperre abbrummte. Ihn ersetzte Jakub Kaminski, ansonsten gab es gegenüber dem Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim in der Startelf keine Umstellungen. Gladbach, zuletzt 0:1 dem FC Bayern unterlegen, begann dreifach verändert. Neu dabei waren Luca Netz, Kevin Stöger und Tomas Cvancara.
Spielverlauf
Zehn Mal in Folge hatte Grün-Weiß die Fohlen nicht mehr geschlagen. Nun gelang dem VfL zumindest ein Prachtstart, denn gleich der erste Vorstoß der Partie brachte ihm einen Strafstoß ein, den Wind zur sofortigen Führung verwertete (3.). Den Rückenwind nutzten die Wölfe zu weiteren Angriffen. Schon in der siebten Minute drohte erneut Wind per Flachschuss mit einem zweiten Treffer. Bald aber hatte sich Gladbach fertig sortiert und meldete sich daraufhin wiederholt vor dem Tor. Besonders Robin Hack setzte sich immer wieder in Szene, fand aber ständig seinen Meister in Kamil Grabara, der erst einen Lupfer einkassierte, dann einen per Fernschuss abgefeuerten Ball zur Ecke wegschaufelte und auch bei einer Direktabnahme gedankenschnell zur Stelle war (20./25./34.). Über den Ausgleich hätte sich der VfL inzwischen nicht beschweren können, doch war genauso zur Pause auch ein höherer Vorsprung möglich, da ein noch abgefälschter Bence-Dardai-Schuss von der Strafraumkante nur haarscharf am rechten Pfosten vorbeirauschte (31.).


