Wieder einmal ist er mit konstanten Leistungen auf hohem Niveau der große Rückhalt der Wölfe. Nicht von ungefähr hat Koen Casteels bereits elf Mal in dieser Spielzeit zu Null gespielt – geteilter Ligarekord. Darüber, wie wichtig ihm eine weiße Weste ist, spricht der 30-jährige Belgier im Interview genauso wie über Fußballsimulationen am Bildschirm, seine Perspektiven in der Nationalmannschaft, seine über 250 Bundesliga-Spiele und natürlich über den kommenden Gegner aus Mainz.
Koen Casteels, du wurdest gerade frisch als Kandidat für die DFL-Wahl zum Torhüter des „Team of the Season“ nominiert. Ist das für dich auch eine Bestätigung für deine bisher konstant gute Saisonleistung?
Koen Casteels: Ja, ich glaube, sonst würde man nicht in der Auswahl dabei sein. Auf der anderen Seite haben wir ja auch mit die meisten weißen Westen in der Bundesliga gesammelt. Die sind aber nicht nur mir zuzuschreiben, sondern der ganzen Mannschaft – besonders der Defensive. Man muss sagen, dass die Verteidigung das in vielen Spielen richtig gut gemacht hat. Da habe ich auf jeden Fall sehr gute Unterstützung bekommen. Auf der anderen Seite bestätigt das auch ein wenig, was ich über die letzten Jahre geleistet habe und auch in dieser Saison wieder versuche zu bestätigen.
Solltest du es in die Jahreself schaffen, gibt es auch ein paar Punkte mehr für FIFA23. Wie gespannt bist du jedes Jahr auf die dort angegebenen Werte? Oder ist dir das vollkommen egal?
Koen: Für mich ist FIFA ein Computerspiel, mit dem man sicher viel Spaß haben kann, das aber sehr weit weg ist von der Realität. Das sind für mich zwei vollkommen unterschiedliche Welten. Ich habe aber auch in den letzten Jahren nicht verfolgt, wie sie da auf die wirklichen Spieler eingehen. Ich beschäftige mich damit gar nicht und spiele generell auf keiner Konsole. Vielleicht bin ich diesbezüglich immer noch ein bisschen altmodisch.


