Am dritten Gruppen-Spieltag der UEFA Women’s Champions League stehen die Frauen des VfL Wolfsburg vor der vermeintlich größten Herausforderung im Kampf um den Gruppensieg: Die Wölfinnen treten am morgigen Mittwoch, 23. November (Anstoß um 21 Uhr/live auf DAZN), bei der AS Rom an. Beide Teams haben ihre ersten beiden Partien gewonnen, die Wölfinnen liegen aufgrund der besseren Tordifferenz vorn. Entgegen dem gewohnten Ablauf wird der VfL-Tross diesmal auf ein Abschlusstraining vor Ort verzichten.
In der Liga vor Juve
In ihrem 84. Champions-League-Spiel treffen die VfL-Frauen zum ersten Mal auf die AS Rom – logischerweise zum ersten Mal, schließlich sind die Römerinnen auch zum ersten Mal in der Königsklasse dabei. Und sicher nicht zum letzten Mal, wenn man den aktuellen Tabellenstand in der Serie A Femminile zugrunde legt: Als Spitzenreiter liegt die „Associazone Sportiva“ vier Zähler vor Titelverteidiger Juventus Turin. Die Chancen stehen also nicht schlecht, Serienmeister Juve zu entthronen. Beim italienischen Supercup behielt Rom schon mal die Oberhand: Anfang November feierte das Team von Trainer Alessandro Spugna, Pokalsieger 2021, einen Sieg im Elfmeterschießen gegen den größten Rivalen. In der Champions League stehen bislang ausschließlich Siege zu Buche, die beiden Qualifikationsrunden eingeschlossen. Dabei stand das Weiterkommen gleich in Runde eins schon auf der Kippe: Gegen Paris FC ging es ins Elfmeterschießen. Spektakulär verlief das zweite Gruppenspiel in St. Pölten, als Rom binnen sechs Minuten (!) einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung verwandelte. Aus deutscher Sicht bekannteste Akteurin im römischen Kader ist die Österreicherin Carina Wenninger, die 222 Mal für den FC Bayern München in der Frauen-Bundesliga auflief.


