Der Abwehrspieler, der Profimannschaft des VfL Wolfsburg, Jérôme Roussillon im Zweikampf um den Ball bei dem Spiel gegen den BVB.
SA .  3.  NOV . 2018
Männer

Unbelohnter Mut

Grün-Weiß verliert gegen Borussia Dortmund mit 0:1.

Der Abwehrspieler, der Profimannschaft des VfL Wolfsburg, Jérôme Roussillon im Zweikampf um den Ball bei dem Spiel gegen den BVB.

Der VfL Wolfsburg musste am 10. Bundesliga-Spieltag die vierte Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen. Gegen Tabellenführer Borussia Dortmund verloren die Wölfe knapp mit 0:1. Das einzige Tor in der Partie erzielte Marco Reus für die Borussia (27.). Der VfL konnte den Rückstand aus der ersten Halbzeit auch durch zahlreiche Chancen, wenn auch nicht Großchancen, nicht ausgleichen. Die nächste Chance auf drei Punkte bekommen die Wölfe am kommenden Freitag, 9. November. Am 11. Bundesliga-Spieltag tritt der VfL bei Hannover 96 an (Anstoß um 20.30 Uhr), nachdem sie dort bereits am vergangenen Dienstag mit einem 2:0-Sieg den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale feiern konnten.

Brekalo ersetzt Mehmedi

Im Vergleich zum DFB-Pokalspiel in Hannover passte VfL-Chefcoach Bruno Labbadia die Starformation auf einer Position an. Admir Mehmedi musste mit Wadenproblemen aussetzen, für ihn rückte Josip Brekalo in die Startelf. BVB-Trainer Lucien Favre tauschte dagegen im Vergleich zur DFB-Pokal-Partie gegen Union Berlin auf gleich neun Positionen, lediglich Dan-Axel Zagadou und Achraf Hakimi standen sowohl beim 3:2-Sieg der Schwarz-Gelben in der Verlängerung gegen Berlin als auch gegen die Grün-Weißen in der ersten Elf.

Reus bringt BVB in Führung

Spieler von Borussia Dortmund jubeln über ein Tor gegen Wolfsburg, das wenige Augenblicke zuvor gefallen ist, während VfL-Wolfsburgspieler betreten daneben stehen.

Gleich in der dritten Spielminute sorgte John Anthony Brooks für eine erste Schrecksekunde bei den Wölfen. Raphael Guerreiro flankte scharf in den VfL-Strafraum, die Brooks durch einen Querschläger gefährlich knapp neben das Gehäuse von Koen Casteels setzte. Nach einer sonst ruhigen Anfangsphase setzte dann Brekalo ein kleines Ausrufezeichen, nachdem er frei vor dem Tor von Roman Bürki auftauchte, dieser Brekalos sanften Schuss allerdings locker festhalten konnte (10.). Im weiteren Spielverlauf überließen die Dortmunder den Grün-Weißen den Spielaufbau und lauerten auf Konter. Besonders über die Außenpositionen versuchten die Wölfe immer wieder sich Torchancen zu erarbeiten, jedoch fehlten die letzten präzisen Pässe und Flanken in die Spitze. Doch dann zeigten die Schwarz-Gelben ihre offensive Stärke: Nach einer Flanke in den Strafraum köpfte Thomas Delaney ohne genügend VfL-Gegenwehr auf den vollkommen freistehenden Reus, der einschob (27.) – 1:0 für den BVB. Nach dem Rückstand versuchten wieder die Wölfe mit viel Ballbesitz die Dortmunder Abwehr zu durchbrechen. Ohne weitere Torchance ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. 

Bundesliga-Debüt für Yeboah

Der Mittelfeldspieler, der Profimannschaft des VfL Wolfsburg, John Yeboah bei seinem Spieldebüt laufend auf dem Spielfeld.

Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich beide Mannschaften – ohne personelle Wechsel - mutiger: weniger Abtasten, mehr Offensiv-Aktionen. Zuerst klärte Jerome Roussillon unbeeindruckt im Strafraum gegen Jadon Sancho (51.), auf der anderen Seite fing BVB-Keeper Bürki einen Kopfball von Brooks nach einer Ecke ab (54.), Maximilian Arnold hämmerte kurz darauf einen Schuss aus gut 30 Metern nur knapp links neben das Tor (58.). Renato Steffen machte sich kurz nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Distanzschuss beinahe selbst ein Geburtstagsgeschenk, doch Bürki rettete die Borussia mit einem Abpraller (72.). Für eine erfreuliche Nachricht sorgte VfL-Eigengewächs John Yeboah, der für Brekalo in die Partie kam und somit sein Bundeliga-Debüt feierte. Doch auch er konnte das Ruder für die Wölfe nicht mehr rumreißen – eine knappe Niederlage für die mutig auftretenden Grün-Weißen.

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Tisserand, Brooks, Roussillon – Gerhardt (81. Malli), Arnold, Rexhbecaj (69. Steffen), Brekalo (80. Yeboah) – Weghorst, Ginczek

Borussia Dortmund: Bürki – Hakimi, Akanji, Zagadou, Guerreiro – Witsel, Delaney – Sancho (78. Pulisic), Reus, Bruun Larsen (89. Toprak) – Alcacer (78. Philipp)

Tor: 0:1 Reus (27.)

Gelbe Karten: - / Zagadou, Delaney

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Zuschauer: 30.000 (ausverkauft) am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

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