SA . 25. 08. 2018
Akademie

U23 setzt Ausrufezeichen

VfL gewinnt beim Hamburger SV II verdient mit 4:0.

Die U23 des VfL hat in der Regionalliga Nord ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim Vorjahres-Vizemeister, der U21 vom Hamburger SV, hat das Team von Trainer Rüdiger Ziehl am Samstag klar und verdient mit 4:0 (3:0) gewonnen. Bereits zur Pause führten die Gäste aus Wolfsburg mit drei Treffern und ließen in der zweiten Hälfte dann noch das vierte Tor folgen. Die VfL-Torschützen waren Richmond Tachie (6. Minute), Daniel Hanslik (15.), Iba May (29.) und Marcel Stutter (75.). Durch diesen zweiten Sieg in Folge hat sich der VfL auf elf Punkte verbessert und ist in der Tabelle der Regionalliga Nord erst einmal neuer Spitzenreiter. Bereits am kommenden Mittwoch, 29. August, wartet die nächste Aufgabe auf die U23-Jungwölfe, dann gastiert der TSV Havelse im AOK Stadion (Anpfiff um 19 Uhr).

Unterstützung aus der Lizenzmannschaft

Der VfL ging mit Gian-Luca Itter, Elvis Rexhbecaj, Paul Jaeckel und Philipp Menzel aus der Lizenzmannschaft des VfL in die Partie, so dass das Profi-Quartett wichtige Spielpraxis sammeln konnten. Nach einer ersten Möglichkeit des HSV war es schließlich Tachie, der nach sechs Minuten die frühe Gästeführung erzielen konnte. Vorausgegangen war ein Schuss von Rexhbecaj aus 16 Metern, der zuerst geblockt wurde. Der Ball landete dann aber bei Tachie, der die Kugel ins HSV-Tor schob. Nur zwei Minuten darauf hatten die Jungwölfe das zweite Tor vor Augen, als Hanslik nach erneutem Rexhbecaj-Schuss an den Ball kam, aber vergab. Auch in der Folge spielten die Grün-Weißen sehr überlegen und setzten die Hamburger unter Dauerdruck. In der 15. Spielminute legte Davide Itter im Strafraum schön auf Hanslik ab, der diesmal mit seinem Schuss aus der Drehung mehr Erfolg hatte und so das zweite Wolfsburger Tor markierte. Und die Gäste aus Wolfsburg legten in der 29. Minute noch einmal nach. Dem 3:0 ging eine Flanke von Davide Itter voraus, diesmal war May mit einem schönen Kopfball unter die Latte erfolgreich. Kurz vor der Pause kam dann noch einmal Rexhbecaj zum Abschluss, den Ball konnte HSV-Keeper Morten Behrens jedoch gerade noch so zur Ecke klären. Mit der hochverdienten Führung des VfL ging es in die Kabinen.

Traumtor von Stutter

In der zweiten Hälfte waren die Hausherren aktiver, verbuchten etwas mehr Spielanteile, wurden jedoch nur selten wirklich zwingend. Eine ihrer wenigen klaren Möglichkeiten hatte Wintzheimer in der 48. Minute auf dem Fuß, aber sein satter 25-Meter-Schuss verfehlte das Tor knapp. In der Folge wurde der HSV spielbestimmend, der VfL jedoch ließ nicht viel zu. Ein Fehlpass der Hamburger brachte schließlich das 4:0: Marcel Stutter war diesmal zur Stelle - mit einem äußerst sehenswerten Treffer aus unglaublichen 60 Metern, der den HSV-Keeper überraschte. Damit war die Partie endgültig entschieden, die Grün-Weißen ließen bis zum Schluss nichts mehr anbrennen.

„Bin sehr stolz auf die Mannschaft“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Was wir in der ersten halben Stunde gespielt haben, war schon nah am Maximum. Speziell, wie wir angelaufen sind und dass wir viele Balleroberungen hatten - das war wirklich gut. Wir hätten in dieser Phase eigentlich noch mehr Tore erzielen müssen. Auch die letzten Trainingseindrücke haben uns sehr hoffnungsvoll nach Hamburg reisen lassen. Wir kannten die Spielidee des Gegners, haben daher aggressiv attackiert und wurden so auch belohnt. Dadurch, dass wir früh in Führung gegangen sind, hatten wir dann auch Vertrauen in unser Spiel. So haben verschiedene Dinge auf dem Platz sehr gut funktioniert.“

Hamburger SV U21: Behrens – Mundhenk (54. Behounek), Ambrosius, Storb, Gmeiner (88. Schneider) – Mohssen, Geißen, Kwarteng – Drawz (54. Köhlert), Wintzheimer, Jatta

VfL Wolfsburg U23: Menzel – D.Itter, Klamt, Jaeckel, Franke, G.L.-Itter – Rizzi, May (81. Möker), Rexhbecaj – Tachie (72. Herrmann), Hanslik (66. Stutter)

Tore: 0:1 Tachie (6.), 0:2 Hanslik (15.), 0:3 May (29.), 0:4 Stutter (75.)

Gelbe Karten: Mohssen, Jatta, Gmeiner / Hanslik

Schiedsrichter: Daniel Fleddermann

Zuschauer: 250 am Samstagnachmittag in Hamburg

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