VfL Wolfsburg-Spieler Wiliam im Zweikampf mit einem Gegenspieler.
MI . 26. 09. 2018
Männer

Ohne Sieger

Grün-Weiße teilen sich beim torlosen Unentschieden die Punkte mit dem 1. FSV Mainz 05.

VfL Wolfsburg-Spieler Wiliam im Zweikampf mit einem Gegenspieler.

Im zweiten Spiel innerhalb von vier Tagen haben die Wölfe einen Punkt beim 1. FSV Mainz 05 geholt. Unter Flutlicht fielen am Mittwochabend im Duell der Tabellennachbarn keine Tore, wobei der VfL bei besserer Chancenverwertung durchaus hätte in Führung gehen können und letztendlich auch das aktivere Team auf dem Platz war. Doch Josip Brekalo traf in der 23. Spielminute nur den Außenpfosten. Auch ein Schuss von Daniel Ginczek prallte nur ans Aluminium (78.). Nach fünf Spieltagen haben die Grün-Weißen acht Punkte auf dem Konto und belegen Rang sechs der Tabelle. Den Abschluss der Englische Woche bildet das Heimspiel am Samstag, 29. September (Anstoß um 15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach (Tickets gibt es hier).

Saisonpremiere für Rexhbecaj

Im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen den SC Freiburg stellte VfL-Coach Bruno Labbadia auf drei Position um: Statt Yannick Gerhardt, Renato Steffen und Wout Weghorst, die auf Bank der Platz nahmen, begannen Elvis Rexhbecaj, der seine Saisonpremiere gab, Brekalo, nach seiner Magen-Darm-Erkrankung, und Ginczek, der zu seinem ersten VfL-Startelfeinsatz in der Bundesliga kam. Bei den Mainzern gab es ebenfalls Veränderungen in der Offensive. Nach dem 0:1 bei Bayer 04 Leverkusen änderte FSV-Trainer Sandro Schwarz seine Startelf gleich auf vier Positionen. Für Pierre Kunde, Jean-Philippe Mateta, Levin Öztunali und Jonathan Burkardt spielten Alexandru Maxim, Robin Quaison, Karim Onisiwo und Anthony Ujah.

Brekalo trifft nur den Außenpfosten

Beide Teams starteten ruhig in die Partie. Nach rund zehn Minuten setzten die Wölfe erste offensive Akzente. Brekalo prüfte 05-Schlussmann Florian Müller mit einem Distanzschuss, der diesen zur Seite abwehren konnte (12.) Der Kroate zeigte in der Anfangsphase seine Spielfreude, kurbelte das Wolfsburger Angriffsspiel an und hatte in der 23. Minute den Führungstreffer auf dem Fuß, als er über Rexhbecaj an den Ball und zum Abschluss kam, aber nur den Außenpfosten traf. Auf beiden Seiten fehlte es dem Offensivspiel etwas an Präzision – bis erneut Brekalo vor dem Gehäuse der Gastgeber auftauchte. Er stand halbrechts im Sechzehner frei und wollte das Spielgerät in der langen Ecke versenken. Müller wehrte in letzter Sekunde mit dem rechten Schienbein ab (38.). Auf der anderen Seite zappelte kurz vor dem Pausenpfiff plötzlich der Ball im Tor von Koen Casteels, doch beim Schuss von Jean-Philippe Gbamin standen gleich drei Mainzer im Abseits. Schiedsrichter Tobias Stieler gab den Treffer zurecht nicht, so dass es beim 0:0 blieb.

VfL Spieler Josip Brekalo spielt einen Pass.

50. VfL-Einsatz für Malli

Nach dem Seitenwechsel ging es ohne personelle Änderungen in die zweiten 45. Minuten. Wie im ersten Durchgang der Partie fehlte auf beiden Seiten die Durchschlagskraft. Mainz suchte die Sicherheit über den Ballbesitz, während die Wolfsburger lauerten – ohne Erfolg. Währenddessen feierte Jean-Paul Boetius, der für Onisiwo ins Spiel kam, beim FSV sein Bundesliga-Debüt. Glück hatten die Hausherren in der 65. Spielminute , als nach einer Flanke von der rechten Seite im 05er-Strafraum mehrere Spieler hochsprangen und der Ball am ausgestreckten Arm von Gbamin landete – ein Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Mit der Einwechslung von Yunus Malli gab es ein kleines Jubiläum zu feiern: der Ex-Mainzer kam zu seinem 50. Bundesliga-Einsatz im Trikot der Grün-Weißen. Richtig gefährlich wurde es dann noch einmal beim Ginczek-Schuss, der die Pille nach einer Ecke flach an den linken Pfosten setzte – erneutes Glück für den FSV, dass mit dem Schlusspfiff auch dem VfL hold war. Ridle Baku hämmerte den Ball aus halbrechter Position an die Unterkante der Latte, die Kugel prallte zurück ins Feld.

Die Stimmen zur Partie auf Wölfe TV

Die PK nach dem Spiel auf Wölfe TV

Mainz 05: Müller – Brosinski (30. Mwene), Bell, Niakhate, Aaron – Gbamin, Baku – Onisiwo (64. Boetius), Maxim (75. Mateta), Quaison – Ujah

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Camacho – Rexhbecaj (88. Steffen), Arnold – Mehmedi (70. Malli), Brekalo – Ginczek (82. Weghorst)

Tore: -

Gelbe Karten: Maxim / Mehmedi, Camacho

Zuschauer: 19.200 am Mittwochabend in der Opel Arena

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

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