Viele Fans strecken in der Nordkurve Vfl Wolfsburg-Fans-Schals in die Höhe.

„Fußball bewegt die Gesellschaft“

Eine Dialogveranstaltung des VfL Wolfsburg in Partnerschaft mit Volkswagen

Am 5. November 2018 lud der VfL Wolfsburg in Partnerschaft mit Volkswagen unter dem Motto „Fußball bewegt die Gesellschaft“ nach Wolfsburg ein. Rund 60 Teilnehmer aus Sportvereinen und -verbänden, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft diskutierten intensiv über die Rolle des Fußballs als Kitt der Gesellschaft und erörterten dessen Gestaltungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung.

„Wir dürfen uns nicht nur auf den Fußball  konzentrieren, sondern haben eine gesellschaftliche Verantwortung und wissen, dass wir durchaus etwas bewegen können. Dieser Verpflichtung wollen wir nachkommen.“ Mit diesen Leitgedanken eröffnete Dr. Tim Schumacher, Geschäftsführer der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH die Veranstaltung.

Hiltrud Werner, Vorständin für Integrität und Recht der Volkswagen AG, machte anschließend deutlich, wie die Partnerschaft zwischen der Volkswagen AG und dem VfL Wolfsburg von den gemeinsamen Werten des Fußballs getragen wird, und bescheinigte dem Verein wichtige Erfolge im gesellschaftlichen Engagement: „Der VfL schafft es, mit selbst entwickelten und langfristigen Projekten gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken.“

Highlight des Vormittags war ein Gespräch zwischen Moderator Georg Poetzsch und Reinhard Grindel, Präsident des DFB. Grindel verwies dabei auf die Bedeutung des Amateurbereichs im Fußball: In rund 25.000 Fußballvereinen werde ehrenamtlich sehr viel für die Gesellschaft geleistet – so würden schon im Jugendbereich Werte wie Respekt, Toleranz, Leistungsbereitschaft und Ehrlichkeit vermittelt. Aber es mangele leider an ausreichend Fußballplätzen und Betreuern.

Wichtige Gedanken zur gesellschaftlichen Verantwortung von Vereinen, Verbänden und Akteuren des Fußballs lieferte die anschließende Diskussionsrunde. Beteiligte waren Dunja Kreiser (Sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag), Lutz Pfannenstiel (ehemaliger Fußballtorhüter), Albert Recknagel (Vorstand, terre des hommes), Marcel Reif (Fußballkommentator), Sylvia Schenk (Leiterin der Arbeitsgruppe Sport, Transparency International) und Pablo Thiam (Leiter VfL-Fußball.Akademie und Integrationsbeauftragter, VfL Wolfsburg-Fußball GmbH). Einig waren sich die Teilnehmer, dass der Fußball sich um die Verantwortung in seinem Kerngeschäft kümmern solle. Gleichzeitig gehe es aber auch darum, die gesellschaftliche Wirkungskraft des Fußballs darüber hinaus zu nutzen. Fazit: Der Fußball nehme seine soziale Verantwortung ernst und tue schon sehr viel. Er könne aber noch viel mehr tun.

Am Nachmittag boten zwei Workshops den Teilnehmern vielerlei Gelegenheit zum intensiven und kritischen Austausch. Diskutiert wurden die Themen „Wirkungsorientierung für das gesellschaftliche Engagement im Fußball“ sowie „Potenziale des Sponsorings für gesellschaftliche Anliegen.“

Wir bedanken uns vielmals bei allen Teilnehmern für ihren wertvollen Beitrag und die bereichernden Gespräche. Wir werden ihre Anregungen beherzigen und für unsere weitere Entwicklung für mehr Nachhaltigkeit nutzen.

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