Corporate Social Respon­sibility

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die soziale Verantwortung, die der VfL Wolfsburg als Bundesligist hat. Terre des hommes fördert gemeinsam mit Wolfsburg United und seinen Partnern Projekte für benachteiligte Kinder. Sie unterstützen Projekte für Kinder in Brasilien und Mexiko. In Brasilien werden für Mädchen und Jungen in Armenvierteln Sport-, Lern- und Bildungsangebote geschaffen. Ziel ist es, Mädchen und Jungen darin zu unterstützen, ihre Potenziale zu entwickeln und ihre Fähigkeiten zu stärken. In der mexikanischen Stadt Puebla kümmert sich die Partnerorganisation Juconi um vernachlässigte und arbeitende Kinder sowie um ehemalige Straßenkinder.

Das Logo von terres des hommes.

Projekte Brasilien

Schwerpunkt ist die Metropole Sao Paulo. Viele Menschen hier sind von der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes abgekoppelt. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen haben nur eingeschränkte Lebenschancen. Ihr Alltag ist geprägt von Armut und schlechter Schulbildung, es gibt nur wenig sinnvolle Freizeitangebote wie Spielplätze und Sportstätten. Kindern werden damit wichtige Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten genommen. Ein großes Problem ist dabei Gewalt, die in der brasilianischen Gesellschaft alltäglich ist und der viele Kinder ausgesetzt sind. Daher ist Gewaltprävention ein wichtiger Aspekt der Projektarbeit: Die Kinder und Jugendlichen erfahren, wie sie sich eine Perspektive schaffen, ohne sich einer bewaffneten Bande anzuschließen. Ein Mittel, damit Sozialarbeiter sie erreichen und Inhalte vermitteln, ist Sport und Spiel: Über gemeinsames Fußballspiel oder andere kreative Freizeitgestaltung in den geschützten Räumen eines Jugendzentrums werden sie weniger anfällig für Drogenkonsum, Gewalt, aber auch sexuelle Übergriffe. Gemeinsam mit den Sozialarbeitern versuchen die Mädchen und Jungen, ihre Chancen auf einen Schulabschluss und auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Projekte Mexiko

Ein Schwerpunkt ist die präventive Arbeit mit Kindern, die auf der Straße arbeiten. Über Sozialarbeit und pädagogische Angebote will Juconi verhindern, dass die Kinder ihr Zuhause verlassen und auf der Straße landen. Beispielsweise ist das Juconi-Zentrum in der Nähe eines großen Marktes gelegen, auf dem oft ganze Familien arbeiten. Damit die Kinder nicht schon früh die Schule abbrechen und auf dem Markt als Tagelöhner arbeiten, bietet Juconi Angebote wie Nachhilfe, Sport und Spielmöglichkeiten für Mädchen und Jungen an.

Juconi hat auch ein Haus für ehemalige Straßenkinder. Morgens besuchen sie staatliche Schulen, nachmittags arbeiten sie in der Juconi-Bäckerei. Ergänzend führt Juconi gemeinsam mit mehreren Unternehmen in Puebla ein Jobprogramm durch, bei dem die Jugendlichen über Praktika unterschiedliche Unternehmen kennenlernen und sich bewerben können. Über Juconi bekommen sie auch die Möglichkeit, wieder eine Beziehung zu ihren Eltern aufzubauen und nach Hause zurückzukehren. Dafür ist die Arbeit mit den Familien wichtig. Juconi hat ein familientherapeutisches Angebot entwickelt, in dem sowohl die Kinder als auch die Eltern und somit die Familie als Ganzes gestärkt werden. In gemeinsamen Trainings lernen die Familien, familiäre Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Mit Erfolg: Mit vielen Familien gelingt es, die »verstoßenen« oder »weggelaufenen« Kinder wieder aufzunehmen.

VfL-Fußballschule international

Darüber hinaus setzt der VfL Wolfsburg, in Zusammenarbeit mit Volkswagen, bei seinen internationalen CSR-Aktivitäten in den jeweiligen Ländern der Wolfsburg-United-Partner auf einen Besuch der VfL-Fußballschule.  Die Kinder folgen während der Trainingseinheiten nicht nur den Anweisungen des Trainerteams, angeführt von dem ehemaligen VfL-Profi Roy Präger, sondern bekommen auch wichtige Werte wie Teamgeist und Fairness mit auf den Weg. „Kinder und Jugendliche in den Ländern der Partner für den Fußball und insbesondere den VfL Wolfsburg zu begeistern ist auch für uns Trainer eine interessante Herausforderung“, so Präger. Professionelle Trainingscamps wurden im Laufe des Projekts Wolfsburg United bereits in China und Mexiko umgesetzt. „Die Arbeit mit den Kindern macht riesigen Spaß, völlig egal, woher sie kommen“, so das VfL-Idol weiter.

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Kontakt

Stefan Kluwe
Sponsoring und Events
Global After Sales Manager
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