VFL Wolfsburg

„Wollen immer auf Sieg spielen“

18.01.2018

Wölfe empfangen am Samstag eine auswärtsstarke Eintracht aus Frankfurt.

Am Samstag, 20. Januar, ist es endlich soweit: Der Heimspielauftakt 2018 steht in der Volkswagen Arena für den VfL Wolfsburg an. Zum ersten Spiel des Jahres im heimischen Rund empfangen die Wölfe die Eintracht aus Frankfurt (Anstoß um 15.30 Uhr). Dabei müssen sich die Grün-Weißen auf eine durchaus schwierige Herausforderung einstellen, denn die SGE ist mit 18 Auswärtspunkten hinter dem FC Bayern München (22) das zweitbeste Team in der Fremde. Bei der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld der Partie sprach VfL-Cheftrainer Martin Schmidt über…

…das Personal: Ich versuche immer, den Gegner etwas zu überraschen und nicht alles im Vorfeld offenzulegen. Im Moment ist es so, dass John Anthony Brooks, Jakub Blaszczykowski und Ignacio Camacho – also die sich in der Reha befindlichen Spieler – gute Fortschritte machen. Sie stehen allerdings für die Partie am Wochenende nicht zur Verfügung. Daniel Didavi und Riechedly Bazoer haben zuletzt dosiert trainiert, Josip Brekalo hat nur einen Schlag auf den Zeh bekommen, wird heute auch wieder trainieren.

…das Angriffsspiel: Wir arbeiten an unserem Offensivspiel. Man hat auch in Dortmund gesehen, dass das Spiel verschiedene Phasen hatte: In den ersten 30 Minuten waren wir mit zu viel Respekt unterwegs – danach wurde es besser. In der Schlussphase hatten wir dann unsere Möglichkeiten, waren in der Box und haben Divock Origi gut in Szene gesetzt. Mit Renato Steffen und Brekalo auf der Außenbahn hatten wir zusätzlich ein belebendes Element in unserem Spiel. Diese Leistung müssen wir nun in unser Heimspiel transportieren. Wie wir gegen Frankfurt beginnen, möchte ich natürlich noch nicht verraten. Es ist allerdings gut, dass wir variabel sind.

…den Neuzugang Renato Steffen: Er ist jetzt etwas mehr als eine Woche da und es kommt langsam etwas Müdigkeit bei ihm rein und man merkt, dass die anderen etwas weiter sind. Bis er über 90 Minuten spielen kann, wird es sicher noch ein bis zwei Wochen dauern. Ob er am Samstag beginnt oder reinkommt, spielt dabei allerdings keine Rolle.

…die Konkurrenzsituation im Sturm: Wer die Trainingseinheiten aufmerksam verfolgt, der sieht, dass wir im Sturm nicht nur Origi haben sondern auch Nany Landry Dimata und Victor Osimhen. Die sind nicht weit weg und machen gut Druck auf ihn. Für Divock spricht aktuell, dass er auch im Herbst schon getroffen hat. Aber Dimata und Osimhen machen es richtig gut und ich habe volles Vertrauen in die Stürmer, die wir zur Verfügung haben. Der Kader ist nun besser ausbalanciert.

…die Unentschieden gegen Top-Teams: Remis gegen Schalke, Dortmund und Bayern kann man hinnehmen und auch stolz drauf sein, aber es gab auch Unentschieden, mit denen wir unzufrieden sind. Wir haben erst ein Mal zu Hause verloren, aber viel zu selten gewonnen. Es ist ganz klar, dass wir unsere Heimspiele gewinnen müssen. Dafür brauchen wir Selbstbewusstsein und dann bin ich mir sicher, dass wir auch mal eine Serie von zwei oder drei Spielen hinlegen können. Wir wollen immer auf Sieg spielen.

…den kommenden Gegner: Eintracht Frankfurt hat eine sehr robuste Defensive und bisher nur 19 Gegentore bekommen. Sie stehen geordnet und haben einen guten Abwehrverbund – das ist sicher die Basis ihres Spiels. Zudem spielen sie den Ball sehr direkt in die Spitze, suchen die flinken Außen und die Sturmspitze mit Sebastien Haller. Was sie zudem stark macht ist, dass die Spieler allesamt bei Balleroberung sehr schnell umschalten und aufrücken. Das macht sie gefährlich.

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