VFL Wolfsburg

Starker Rückhalt trotz Erkältung

31.03.2014

Max Grün liefert einwandfreies Startelf-Debüt beim Sieg gegen Frankfurt.

Fast auf den Tag genau ein Jahr war es am Samstag her, dass Max Grün das letzte Mal von Beginn an in der Bundesliga auf dem Platz stand. Wie es der Zufall wollte, traf der Keeper mit seinem ehemaligen Verein Greuther Fürth auch damals auf Eintracht Frankfurt. „Angenehm“ fühlte es sich für Grün an, erstmals in der Volkswagen Arena vor dem eigenen Anhang ein Pflichtspiel zu bestreiten. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Diego Benaglio sprang Grün in die Bresche und war zur Stelle, wenn es ernst wurde. Nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass der 26-Jährige mit einer hartnäckigen Erkältung zwischen den Pfosten stand: „Es gibt Schlimmeres für einen Torwart. Ich muss ja nicht ganz so viel laufen“, so der Schlussmann.
Max Grün zusammen mit Naldo und Patrick Drewes nach dem Spiel.
Schuldlos am ersten Gegentreffer, verhinderte Grün mit einer klugen Aktion noch in der ersten Halbzeit das 0:2. Wieder war es Aigner, der allein auf das Tor der Wölfe zulief. Wolfsburgs Nummer 20 hatte beim Herauslaufen das perfekte Timing, drängte den Frankfurter nach Außen ab und erschwerte diesem somit den Abschluss. Am Ende klärte Naldo das „Schüsschen“ – mehr war nach der guten Vorarbeit von Grün nicht mehr aus der Aktion rauszuholen – rechtzeitig vor der Linie. Und auch als die Grün-Weißen das Spiel bereits gedreht hatten, agierte der Keeper noch einmal ganz stark. Mit einer absoluten Glanzparade lenkte Grün einen Kopfball von Ex-Wolf Alexander Madlung noch über das Gehäuse und gab sich anschließend bescheiden: „Ich weiß gar nicht, ob ich dran war. Ich muss es mir selber noch einmal ansehen. Wenn ich dran war, war es gut gehalten.“

Am Ende sicherte der gebürtige Karlstädter den Last-Minute-Sieg seiner Mannschaft und feierte ein gelungenes Startelf-Debüt für den VfL. Grün: „Es freut mich, dass wir die drei Punkte holen konnten. Wenn man gute Mitspieler hat, wird es einem leicht gemacht. Man kann sich auf sich selbst konzentrieren und seinen Job machen.“ Aussagen, die bestätigen was Klaus Allofs und Dieter Hecking bereits im Vorfeld der Partie betont hatten. Mit Max Grün hat der VfL eine Nummer zwei, auf die man sich auf dem Platz verlassen kann und die auch abseits des grünen Rasens überzeugt.

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